Der Mensch im Zentrum der betrieblichen Gesundheitsförderung
12.03.2012 / ID: 51758
Medizin, Gesundheit & Wellness
Hanna B.(46 Jahre alt, Buchhaltung) blickt auf ihren Monitor und dann auf die Uhr. Noch zwei Stunden bis zum Feierabend. Überlegt kurz, schaut erneut auf den Rechner. Schon wieder zwei neue Emails in ihrem Outlook-Postfach. Egal, sagt sie sich innerlich und geht eine Etage tiefer in dem neu geschaffenen Bewegungsraum. Hanna setzt sich für fünf Minuten auf dem Hometrainer und kann kurz entspannen. Nach Ablauf der fünf Minuten geht Sie zu ihrem Arbeitsplatz zurück und beantwortet die Emails mit einem Lächeln auf den Lippen.(Fiktive Geschichte)
"Anhand dieses Beispiels erkennt man, was es bedeutet, aktive Pausen für die Angestellten zu schaffen", meint Dr. Ralf Lindschulten. "Unsere Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Durch den Einsatz von neuen Technologien ist die körperliche Aktivität in vielen Beschäftigungsfeldern sehr gering. Die sitzende Tätigkeit ist zur Hauptbeanspruchung geworden. Diese Entwicklung, einhergehend mit geringer körperlicher Arbeit, führt zu vielen Beeinträchtigungen sowie Beschwerden."
Ausgeprägter Bewegungsmangel steht schon seit mehreren Jahrzehnten im Fokus von medizinischen Langzeitstudien. Eine anerkannte Studie aus dem Jahr 1978 von der Arbeitsgruppe um Paffenbarger konnte zeigen, dass der wöchentliche Kalorienverbrauch durch körperliche Aktivität sich präventiv auf Herzkreislauferkrankungen auswirkt. Zudem konnte durch eine Untersuchung von Blair und Kollegen nachgewiesen werden, dass durch körperliche Aktivität die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken stark abnimmt. Beide Untersuchungsgruppen weisen auch daraufhin, dass dabei die Sportart nicht entscheidend ist, sondern das Mehr an zusätzliche Bewegung.
Das oben aufgeführte Beispiel von Hanna B. spiegelt einen wichtigen Ansatz wieder, der berücksichtigt werden sollte, um die Belegschaft für eine aktive Bewegungspause zu motivieren. Eine nachhaltige betriebliche Gesundheitsförderung muss den Angestellten im Blick haben und ihn befähigen sich, selbstbestimmend um seine Gesundheit zu kümmern. Schon die WHO formulierte 1987, dass Gesundheitsförderung abzielt "den Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen." Für die Betriebe bedeutet dies nun, ihren Mitarbeitern Möglichkeiten zu schaffen, sich um ihr Wohlbefinden zu sorgen.
Neben der Berücksichtigung der inhaltlichen Punkte sollte ein optimiertes Gesundheitsmanagement
- ganzheitlich,
- partizipativ und
- systematisch ausgelegt sein.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass den Mitarbeitern durch die Betriebe mit einem gezielten Gesundheitsmanagement die Chance gegeben werden kann, eigenverantwortlich sich um ihre Gesundheit zu sorgen. Die Betriebe profitieren indem sie direkte Kosten, die durch Fehlzeiten und Frühverrentung entstehen, einsparen. Somit können alle Beteiligten von einem guten Gesundheitsmanagement gewinnen.
http://www.lindschulten.de/gesundheitsmanagement/betriebliche-gesundheitsforderung
Dr Ralf Lindschulten
Leisewitzstraße 43 30175 Hannover
Pressekontakt
http://www.lindschulten.de/gesundheitsmanagement/betriebliche-gesundheitsforderu
Dr Ralf Lindschulten
Leisewitzstraße 43 30175 Hannover
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Ralf Lindschulten
19.03.2012 | Ralf Lindschulten
Stressmanagement als Teil betrieblicher Gesundheitsförderung
Stressmanagement als Teil betrieblicher Gesundheitsförderung
Weitere Artikel in dieser Kategorie
23.09.2026 | Praxisgemeinschaft für Osteopathie Seestraße GbR
Wechseljahre: Ab wann beginnt die Umstellung - Osteopathie Seestraße in Herrsching ordnet ein
Wechseljahre: Ab wann beginnt die Umstellung - Osteopathie Seestraße in Herrsching ordnet ein
23.09.2026 | Pro Balance Borschel GbR
Der Ultimate Code: Wie wir blinde Flecken im Coaching erkennen
Der Ultimate Code: Wie wir blinde Flecken im Coaching erkennen
23.09.2026 | Yoga Vidya e.V.
Yoga Festival 2026 mit erstem European Yoga Award
Yoga Festival 2026 mit erstem European Yoga Award
23.09.2026 | montis medical
Plastische und ästhetische Chirurgie auf höchstem Niveau in Aachen
Plastische und ästhetische Chirurgie auf höchstem Niveau in Aachen
23.09.2026 | STAAR Surgical
Verbraucherumfrage von STAAR Surgical: 71 Prozent der Deutschen möchten auf Sehhilfen verzichten, kennen aber ihre Alternativen nicht
Verbraucherumfrage von STAAR Surgical: 71 Prozent der Deutschen möchten auf Sehhilfen verzichten, kennen aber ihre Alternativen nicht

