Hilfe bei Blasenschwäche - Schluss mit dem heimlichen Leiden!
14.03.2012 / ID: 52118
Medizin, Gesundheit & Wellness
Wer ständig zur Toilette laufen muss oder Angst hat, bei herzhaftem Lachen einzunässen, hat oft einen hohen Leidensdruck. Häufig verschweigen Betroffene aus Scham ihre Beschwerden. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de), klärt über die zwei häufigsten Formen der Harninkontinenz auf: Die Belastungsinkontinenz und das Syndrom der überaktiven Blase.
Die Blase ist ein praktischer Speicher
Die Blase sammelt den stetig von den Nieren gebildeten Urin. Sie kann je nach Größe des Menschen etwa 900 - 1500 ml Harn aufnehmen, ab einer Menge von 250 ml tritt der Drang zum Wasserlassen auf. Normalerweise kann man dann die Blase so lange geschlossen halten, bis man eine Toilette erreicht hat. Beim Wasserlassen zieht sich der Blasenmuskel zusammen und der innere Schließmuskel der Blase öffnet sich. Lockert man nun aktiv die Beckenbodenmuskulatur, öffnet sich auch der äußere Schließmuskel und der Harn kann abfließen.
Belastungsinkontinenz: Wenn es beim Husten tröpfelt
Bei der sogenannten Belastungsinkontinenz verlieren Betroffene bei abruptem Druck auf die Blase ungewollt Urin, z. B. beim Niesen, Husten, Lachen oder beim Sport. Je nach Stärke der Inkontinenz können es Tropfen oder größere Mengen sein. Ursache hierfür ist meist eine erschlaffte Beckenbodenmuskulatur. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Durch eine Geburt oder mit der Hormonumstellung in den Wechseljahren verlieren Gewebe und Muskulatur an Festigkeit.
Beckenbodentraining stärkt eine schwache Blase
Die Muskulatur des Beckenbodens kann mit gezieltem Training gekräftigt werden. Nach einer Entbindung sollten Frauen dazu an Rückbildungsgymnastik teilnehmen. Auch die Vermeidung von Übergewicht und Verstopfung entlastet den Beckenboden. Im Alltag geben diskrete Einlagen Sicherheit, die bei einem Missgeschick Harn auffangen. Eine fortgeschrittene Inkontinenz wird mit Medikamenten oder operativ behandelt.
Bei Dranginkontinenz ist die Blase überaktiv
Als Dranginkontinenz oder als Syndrom der überaktiven Blase wird der Umstand bezeichnet, dass sich die Blase sehr häufig meldet ("Reizblase"). Da der Blasenmuskel verspannt ist, tritt auch Harndrang auf, wenn die Blase erst wenig gefüllt ist. Bei Männern liegt der Grund für den erhöhten Drang zum Wasserlassen oft in einer vergrößerten Prostata.
Einer überaktiven Blase den Druck nehmen
Eine Reizblase ist gut mit Medikamenten behandelbar. Diese entspannen den Blasenmuskel, so dass sich der ständige Druck auf die Blase normalisiert. Bei Prostatabeschwerden hemmen die Arzneistoffe das Wachstum der Prostata und erleichtern den Abfluss des Urins. Genug trinken sollten Betroffene einer Blasenschwäche unbedingt, um die Nieren gut durchzuspülen und einer Blasenentzündung vorzubeugen.
Ein Urologe stellt die Ursache für die Beschwerden fest
Häufig treten Mischformen von Belastungs- und Dranginkontinenz auf. Es wird in jedem Fall ein Arztbesuch empfohlen, um die Blasenbeschwerden abzuklären und andere Ursachen wie neurologische Störungen, eine Blasenentzündung oder Tumore auszuschließen.
Gut bewertete Urologen finden Sie zum Beispiel auf jameda: http://www.jameda.de/aerzte/urologen/fachgebiet/
http://www.jameda.de
jameda GmbH
Klenzestraße 57b 80469 München
Pressekontakt
http://www.jameda.de
jameda GmbH
Klenzestraße 57b 80469 München
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Elke Ruppert
06.11.2013 | Elke Ruppert
Tipps für Morgenmuffel
Tipps für Morgenmuffel
30.10.2013 | Elke Ruppert
Was tun bei Feigwarzen?
Was tun bei Feigwarzen?
23.10.2013 | Elke Ruppert
Glutamat-Unverträglichkeit
Glutamat-Unverträglichkeit
16.10.2013 | Elke Ruppert
Mit Lichttherapie zum gesunden Schlaf
Mit Lichttherapie zum gesunden Schlaf
09.10.2013 | Elke Ruppert
Testosteron & Co - Hormonwirkungen bei Männern
Testosteron & Co - Hormonwirkungen bei Männern
Weitere Artikel in dieser Kategorie
21.01.2026 | Schlosspraxen Meyer Hachenburg
Kardiale Stoßwellen-Therapie (CSWT) zeigt in Studie deutliche Verbesserungen bei schwer herzkranken Patienten
Kardiale Stoßwellen-Therapie (CSWT) zeigt in Studie deutliche Verbesserungen bei schwer herzkranken Patienten
20.01.2026 | ZEQ AG
ZEQ verkündet den Gewinner der Weihnachtsspendenaktion 2025
ZEQ verkündet den Gewinner der Weihnachtsspendenaktion 2025
19.01.2026 | Panaceo International GmbH
Aktuelle Grippewelle: Wie PANACEO BASIC DETOX mit PMA-Zeolith das Immunsystem unterstützt
Aktuelle Grippewelle: Wie PANACEO BASIC DETOX mit PMA-Zeolith das Immunsystem unterstützt
16.01.2026 | SeniorenLebenshilfe
Die SeniorenLebenshilfe eröffnet neuen Standort: Yvonne Kroop unterstützt Senioren in Potsdam-Mittelmark
Die SeniorenLebenshilfe eröffnet neuen Standort: Yvonne Kroop unterstützt Senioren in Potsdam-Mittelmark
16.01.2026 | MensSana AG
MensSana AG erhält erstmals kununu Top Company-Siegel 2026
MensSana AG erhält erstmals kununu Top Company-Siegel 2026

