Sich gesund und schlank schlafen: Schlafeffizienz wichtiger als Schlaflänge
18.05.2012 / ID: 61526
Medizin, Gesundheit & Wellness
Mehr als 50 Prozent der Erwerbstätigen klagen über Schlafstörungen (DAK-Gesundheitsreport 2010, Hamburg). Rund die Hälfte der über 20 Millionen betroffenen Menschen leidet an mittelschweren (14 Prozent) und schweren (10 Prozent) Schlafstörungen, der Rest an gelegentlichen Schlafstörungen oder an einem nicht mehr erholsamen Schlaf. Damit wächst für diese Menschen das Risiko "schlafbezogener Gesundheitsstörungen", zu denen Herz- und Kreislaufprobleme, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, psychische Störungen, Stress-Symptome, Übergewicht und Osteoporose zählen. Schlafstörungen scheinen sogar die Entstehung von Krebs, Alzheimer und Demenz zu beeinflussen (University School of Medicine, St. Louis, Journal SCIENCE 2012). Dr. h.c. Günther W. Amann-Jennson, renommierter Schlafpsychologe und Buchautor, ist davon überzeugt, dass nicht nur die Schlaflänge, sondern vielmehr die Schlafqualität und Schlafeffizienz für die Gesundheit ausschlaggebend sind.
Wer schlecht schläft, nimmt leichter zu: Statistisch auffällig: Jede/r zweite Erwerbstätige in Deutschland kämpft mit Schlafstörungen. Und jede/r zweite Deutsche leidet an Übergewicht (Statistisches Bundesamt). Schwedische Forscher der Universität Uppsala untersuchten daher den Zusammenhang zwischen gestörtem Schlaf und dem Risiko einer Gewichtszunahme. "Zu wenig Schlaf regt einzelne Gehirnregionen an, die für das Hungergefühl zuständig sind, und kann daher zu einer langfristigen Gewichtszunahme führen", erklärt der Schlafexperte, der sich dabei auch auf Studien der Harvard Medical School bezieht.
Die Schlafeffizienz ist entscheidend für die Schlafqualität: Der physiologisch tatsächlich notwendige Schlafbedarf eines Menschen hängt von mehreren Faktoren wie Gene, Alter, Schlafroutine, Gesundheitszustand und der inneren Uhr ab. Neben der Schlaflänge ist der Verlauf der Schlafphasen von der Einschlafphase, den Leichtschlafphasen bis zu den extrem wichtigen Tiefschlaf- und Traumphasen entscheidend. Ein solcher Schlafzyklus dauert etwa 90-100 Minuten, ein effizienter Schläfer durchläuft diese Zyklen idealerweise ohne große Unterbrechungen vier- bis fünfmal pro Nacht. Daraus lässt sich die durch-schnittliche Schlafdauer von 6,5 bis 8,0 Stunden errechnen. "Wir haben in den letzten Jahrzehnten nahezu zwei Stunden Nachtschlaf verloren. Heute sind neben der Schlaflänge daher vor allem die Schlafqualität und Schlafeffizienz ausschlaggebend", sagt Günther W. Amann-Jennson. Unter Schlafeffizienz versteht man die effektive Schlafdauer, in der man tatsächlich schläft, im Verhältnis zur Dauer, die man im Bett war, um zu schlafen. Wenn jemand 10 Stunden im Bett liegt und davon nur tatsächlich 7 Stunden schläft, beträgt die Schlafeffizienz 70 Prozent. Ein guter Schläfer hat eine Effizienz von weit über 90 Prozent. Einen Online-Test, wie es um die eigene Schlafqualität steht, gibt es auf http://www.schlafcoaching.com
http://www.samina.com
SAMINA Produktions- und Handels GmbH
Obere Lände 7 6820 Frastanz
Pressekontakt
http://www.andrae-pr.de
ANDRAE PR
Breitbrunner Str. 19 81379 München
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Angelika Lydia Andrae
11.07.2012 | Angelika Lydia Andrae
Wellness im Schlaf: auch im Hotel gesund und erholsam schlafen
Wellness im Schlaf: auch im Hotel gesund und erholsam schlafen
10.07.2012 | Angelika Lydia Andrae
Damit der Schlaf auf Reisen nicht zur Strapaze wird
Damit der Schlaf auf Reisen nicht zur Strapaze wird
18.06.2012 | Angelika Lydia Andrae
Gut schlafen bei sommerlicher Hitze
Gut schlafen bei sommerlicher Hitze
23.05.2012 | Angelika Lydia Andrae
Welcher Schlaftyp sind Sie?
Welcher Schlaftyp sind Sie?
29.02.2012 | Angelika Lydia Andrae
Burnout: gesunder Schlaf als Prävention und Therapie
Burnout: gesunder Schlaf als Prävention und Therapie
Weitere Artikel in dieser Kategorie
23.09.2026 | Praxisgemeinschaft für Osteopathie Seestraße GbR
Wechseljahre: Ab wann beginnt die Umstellung - Osteopathie Seestraße in Herrsching ordnet ein
Wechseljahre: Ab wann beginnt die Umstellung - Osteopathie Seestraße in Herrsching ordnet ein
23.09.2026 | Pro Balance Borschel GbR
Der Ultimate Code: Wie wir blinde Flecken im Coaching erkennen
Der Ultimate Code: Wie wir blinde Flecken im Coaching erkennen
23.09.2026 | Yoga Vidya e.V.
Yoga Festival 2026 mit erstem European Yoga Award
Yoga Festival 2026 mit erstem European Yoga Award
23.09.2026 | montis medical
Plastische und ästhetische Chirurgie auf höchstem Niveau in Aachen
Plastische und ästhetische Chirurgie auf höchstem Niveau in Aachen
23.09.2026 | STAAR Surgical
Verbraucherumfrage von STAAR Surgical: 71 Prozent der Deutschen möchten auf Sehhilfen verzichten, kennen aber ihre Alternativen nicht
Verbraucherumfrage von STAAR Surgical: 71 Prozent der Deutschen möchten auf Sehhilfen verzichten, kennen aber ihre Alternativen nicht

