Pressemitteilung von Falk Al-Omary

Mathias Haas: Besitz belastet - immer mehr Menschen möchten benutzen statt besitzen


Mode, Trends & Lifestyle

Stuttgart. Weihnachten steht vor der Tür und es wird wieder konsumiert, was das Zeug hält. Geschenke sind willkommen - vor allem, wenn diese der eigenen Individualität Ausdruck verleihen oder als Statussymbol geeignet sind. Ein Megatrend, den sich nicht nur Mode-, Technik- und Lifestyle-Labels zunutze machen. Auf der anderen Seite wird aber auch viel Überflüssiges verschenkt, das den Beschenkten letztlich keine Freude macht. Besitz belastet und schränkt gefühlt die persönliche Freiheit ein - auch wenn er als gutgemeintes Geschenk daher kommt. Benutzen statt besitzen lautet daher die Devise von immer mehr Menschen.

"Der Trend ist unübersehbar", erklärt Deutschlands einziger Trendbeobachter Mathias Haas. "Werte ändern sich. Anerkennung und Modernität werden wichtiger. Wer dazugehören will, muss sich bestimmter Statussymbole und Markenwelten bedienen und dabei immer das Neueste haben", stellt er fest. Das Smartphone der letzten Generation und die hochwertige Markenklamotte des letzten Jahres sind out. Nur wer vorn dabei sei, könne entsprechend beeindrucken. "Das alte Argument, kaufe etwas Teures, dann hält es auch länger, stimmt zwar in der Sache noch, hat aber keine Bedeutung mehr."

Bestimmte Marken sind Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und beweisen die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Peer-Group, einem Milieu oder einer Berufsgruppe. Aber eben nur, solange diese Marke oder der präsentable Gegenstand angesagt sei. Immer schneller würden Geräte, Kleidungsstücke oder Accessoires out - und dann müsse was Neues her. Es gehe nicht mehr darum, was man besitze, sondern was man benutze und zeige, so Haas. Und der Trendbeobachter geht noch weiter: "Letztlich macht Besitz unfrei". Denn auch Mobilität, Flexibilität und permanente Veränderung hätten in der Wertehierarchie zugelegt. Man ziehe häufiger um und tausche Wohnungen, Lebenspartner, Möbel und andere früher für die Ewigkeit gedachten Dinge öfter aus.

Schnelllebig seien die Zeiten, so Haas. Etwas Wertvolles benutzen ist praktisch und sorge für Respekt und Anerkennung. Etwas besitzen hingegen mache unfrei. Besitz werde zum Ballast "in der Castingshow des Lebens". Die Karawane ziehe weiter - von Stadt zu Stadt, von Marke zu Marke und von Gegenstand zu Gegenstand. Weihnachten und der Jahreswechsel, meint Haas, sei in jedem Jahr eine Zäsur des Wandels. "Dann werden besonders viele Dinge ausgetauscht, erneuert oder in Frage gestellt." Der Rausch der Anerkennung und die Freude am Konsum treibe Schenkende und Beschenkte.

Letztlich, projiziert Haas den Megatrend in die Zukunft, dürfe man eigentlich gar keine Gegenstände mehr verschenken, sondern nur noch Benutzungsrechte. Er schlägt den großen Markenherstellern vor, Flatrates einzuführen. Immer die neueste Mode, die neueste Technik und das trendigste Statussymbol - jeden Monat neu und zu einer festen monatlichen Rate, "Das ist die Zukunft, wenn nicht mehr die Sache selbst, sondern deren Nutzen und der damit verbundene Status den Wert ausmacht."

Weitere Informationen zum Thema Megatrends und über Deutschlands einzigen Trendbeobachter Mathias Haas gibt es auch im Internet unter http://www.trendbeobachter.de.
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