Jürgen Linsenmaier: Der gute Ruf verkauft - auch in der Politik
13.09.2013 / ID: 136237
Politik, Recht & Gesellschaft
Schorndorf. Bunte Wahlplakate mit vielen Versprechen allenthalben. Nette Menschen lächeln von Postern und Litfaßsäulen. Im Mittelpunkt steht der Versuch, überzeugend, glaubwürdig, kompetent und sympathisch zu wirken. Das Ziel: eine Stimme am Tag der Wahl. "Das springt meistens zu kurz", weiß der Reputationsprofi und Autor des Buches "Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts." Jürgen Linsenmaier. In sechs Wochen Straßenwahlkampf lassen sich vier Jahre verlorenen Vertrauens nicht wieder herstellen.
"Plakate, Flyer und Wahlkampfveranstaltungen zeigen oft nur ein künstliches Bild eines Kandidaten. Das Image wird aufpoliert. Es wird an der Außendarstellung gearbeitet", beobachtet der Marketingexperte und Vortragsredner Linsenmaier dieser Tage. Es gehe um den schönen Schein. Und den, so sein Credo, gelte es deutlich vom Leumund, von der Reputation oder dem guten Ruf zu unterscheiden. Der entstehe nämlich durch Taten, durch Glaubwürdigkeit, Konsequenz und Authentizität. Oft fehle Politikern das Gespür für den Unterschied zwischen einer Imagekampagne und einer echten, positiven Reputation. Die komme nämlich von innen, sei das Ergebnis davon, Versprechen zu halten und engagiert für die eigenen Standpunkte einzutreten. Der ewige Kompromiss der Politik - egal ob aus parteitaktischen Beweggründen oder um der eigenen Karriere willen - schade dem guten Ruf. Nicht umsonst werde das Attribut "ehrlich" nur selten an Politiker vergeben.
"Persönlichkeit und Wirkung müssen kongruent sein", so Jürgen Linsenmaier. Die häufige Nicht-Übereinstimmung von Wahlaussagen und Wahlversprechen und den sichtbaren Taten nach der Wahl schade nicht nur dem guten Ruf, sondern sorge auch für die viel zitierte Politikverdrossenheit. "Es hat einen Grund, dass immer mehr Menschen nicht wählen möchten, sich der Politik und dem politischen System verweigern", verdeutlicht er. Auch im Hinblick auf eine mögliche Wiederwahl sei das Thema Reputation wichtig - zumindest dieses Argument müsste eigentlich die jeweiligen Politiker zum Umdenken bewegen.
Dabei gebe es ein sehr prominentes Beispiel, so Linsenmaier, und spielt auf den amtierenden US-Präsidenten Barack Obama an. "Alle Geheimdienste sammeln Daten", erklärte er noch vor Wochen auf dem Höhepunkt der sogenannten NSA-Affäre. "Das mag stimmen, aber nicht alle obersten Geheimdienstchefs haben die Vision geäußert, die Welt verbessern zu wollen und sind unter anderem dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden", entgegnet der Buchautor. Nach sechs Jahren Obama dominierten Enttäuschung, Glaubwürdigkeitsverlust und ein Vertrauensdefizit. Auch der Umgang mit dem Syrien-Konflikt sei eine beweisführende Episode.
Der Reputationsprofi Linsenmaier fordert, den Worten auch Taten folgen zu lassen, wirbt für mehr innere Haltung. "Das ist nicht nur eine Frage der Politik, sondern auch eine der Wirtschaft, des Sports oder der Gesellschaft", sagt er. Es lohne sich, an seinem guten Ruf zu arbeiten. Es werde langfristig immer mehr belohnt als ein kurzfristiges Investment in eine Imagekampagne. Die Menschen wüssten durchaus zu unterscheiden, was reine Werbung sei und was eine echte Kultur repräsentiere.
Weitere Informationen über den Marketingexperten und Vortragsredner Jürgen Linsenmaier, die Themen Marketing, Reputation und guter Ruf sowie zum Buch "Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts." gibt es unter http://www.juergen-linsenmaier.de.
Jürgen Linsenmaier Marketingexperte Reputationsprofi Autor Reputation Vortragsredner Vortrag Schorndorf
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