Pressemitteilung von Alexandra Schiffmann

Hamburger Stiftung macht sich für Kinder stark


03.03.2015 / ID: 189004
Politik, Recht & Gesellschaft

Hamburg, 3. März 2015 - Der Unternehmer und Hamburger Ehrenbürger Dr. Michael Otto und seine Tochter Janina Otto, selbst lange Zeit in der Entwicklungs-zusammenarbeit tätig, unterstützen für die nächsten fünf Jahre das Projekt "Die Rechte der Kinder" des Hamburger Weltzukunftsrats mit einem Beitrag von insgesamt einer Million Euro.

"Seit seiner Gründung in 2007 unterstütze ich den Weltzukunftsrat, weil er mit seiner wertvollen Arbeit dazu beiträgt, dringende Probleme jetzt anzupacken und zu lösen. Dies gilt insbesondere für die Rechte der Kinder", sagt Dr. Michael Otto, Ehrenratsmitglied des Weltzukunftsrats,. "Die Zukunft beginnt heute - mit unseren Kindern und Enkeln. Sie haben ein Recht darauf, gesund und gewaltfrei aufzuwachsen und sich zu entfalten. Gute Gesetze und deren konsequente Durchsetzung sind unerlässlich, um diese Sicherheit zu bieten."

Zurzeit sind über 370 internationale Expertinnen und Experten vom Weltzukunftsrat aufgerufen, ihre Nominierungen für den Future Policy Award, dem "Oscar" für gute Gesetze, einzureichen. Die Gewinner-Gesetze werden im Dezember im Rahmen einer Veranstaltung in Hamburg bekannt gegeben und im kommenden Jahr über Landesgrenzen hinweg verbreitet.

Jakob von Uexküll, Gründer des Weltzukunftsrats, bedankte sich herzlich für die langjährige Zusammenarbeit mit der Familie Otto, die den Weltzukunftsrat schon seit Gründungstagen unterstützen. "Wir freuen uns sehr darüber, dass Dr. Michael Otto und seine Tochter Janina unsere Arbeit zur Stärkung von Kinderrechten fördern. Es ist die Verantwortung der Erwachsenen, die Welt so zu gestalten, dass nachfolgende Generationen in einer intakten Umwelt aufwachsen und leben können. Die großzügige Unterstützung der Familie Otto ist für uns ein wichtiger Meilenstein, um die Rechte von Kindern weltweit zu stärken. Jetzt brauchen wir weitere Unterstützerinnen und Unterstützer, um in den nächsten Jahren viel bewegen zu können."

Seit 25 Jahren gibt es die UN-Konvention über die Rechte der Kinder, die alle Staaten außer den USA und Süd-Sudan ratifiziert haben. Dennoch werden immer noch Millionen von Mädchen und Jungen ihre Rechte vorenthalten. Sie sterben an Hunger, sind mangelernährt oder werden aufgrund von Umweltzerstörung oder kriegerischen Auseinandersetzungen vertrieben. Zwar werden mehr Kinder eingeschult, aber die Unterrichtsqualität ist oft mangelhaft und viele Kinder brechen den Schulbesuch zu früh ab, weil sie arbeiten müssen, zu früh verheiratet werden oder in der Schule die eigene Sprache nicht unterrichtet wird. Dem will der Weltzukunftsrat nun mit dem neuen Projekt "Die Rechte der Kinder" Abhilfe schaffen.

Das Konzept des Weltzukunftsrats, gute politische Lösungen zu identifizieren und dann zu verbreiten, hat auch TV Moderator Jörg Pilawa überzeugt. Er setzt sich als Botschafter der Organisation für Kinderrechte ein.
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