Pressemitteilung von Tobias Straubinger

Bayerische Wohnungswirtschafft übernimmt Verantwortung


22.05.2015 / ID: 195952
Politik, Recht & Gesellschaft

München (20.05.2015) - Mehr als 350 Delegierte der bayerischen Wohnungswirtschaft kamen am 20. Mai zum Verbandstag des VdW Bayern (http://www.vdwbayern.de) nach Coburg. Verbandsdirektor Xaver Kroner zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des letzten Jahres. "Die Verbandsmitglieder haben mit Investitionen von 1,3 Mrd. Euro und dem Bau von 2.000 Mietwohnungen die Erfüllung ihrer sozialen Verantwortung unter Beweis gestellt."

Doch Kroner betonte auch, dass die Situation auf den sehr unterschiedlichen bayerischen Wohnungsmärkten trotz der guten Neubauzahlen schwierig ist. Der Sozialwohnungsbestand habe sich in den letzten 15 Jahren von 250.000 im Jahr 1999 auf aktuell noch 130.000 Sozialwohnungen nahezu halbiert. Das Angebot würde der stark gewachsenen Nachfrage nicht gerecht. "Durch die vielen Flüchtlinge und Zuwanderer wird sich die Situation noch weiter verschärfen", sagte der Verbandsdirektor. Die bayerischen Wohnungsunternehmen seien sich ihrer Verantwortung bewusst und unterstützen die Kommunen bei der Unterbringung nach Kräften. Bei vielen Unternehmen sei die Grenze der Leistungsfähigkeit jedoch bereits erreicht. "Mit einer Durchschnittsmiete von bayernweit 5,56 Euro ist die Bautätigkeit nicht mehr zu steigern", so Kroner.

Bezahlbares Wohnen: Der Staat muss die Weichen stellen

In ihrer Entschließung fordern die Verbandsmitglieder den Staat deshalb dazu auf, die Weichen für mehr bezahlbaren Wohnungsbau auf allen Ebenen richtig zu stellen. Angesichts der ohnehin schon hohen Baukosten, sollen vor allem die energetischen und sonstigen Baustandards nicht noch weiter verschärft werden. Die Kommunen müssten das Wohnen zur Chefsache machen und mit Grundstückspolitik und dem Spielraum bei den Stellplatzvorgaben zur Baukostenreduzierung beitragen.

Wohnraumförderung erhöhen

Die bestehende Wohnraumförderung müsse deutlich erhöht werden und auch mit Zuschüssen arbeiten. Weiter müsse die soziale Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen sichergestellt werden. Sonderprogramme ausschließlich für diese Personengruppen lehnt die Wohnungswirtschaft jedoch ab, um sozial stabile Bewohnerstrukturen erhalten zu können.

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