Insolvenz Air Berlin / NIKI: Landgericht Berlin erklärt deutsche Gerichtsbarkeit für Insolvenzverfahren von NIKI für unzuständig
09.01.2018 / ID: 280498
Politik, Recht & Gesellschaft
Heute Nachmittag hat das Landgericht Berlin der Beschwerde des Fluggastportals FairPlane stattgegeben und seine Zuständigkeit für das Hauptverfahren der Insolvenz von NIKI abgelehnt. Damit ist nun das Landesgericht Korneuburg am Zug. Hier hatte FairPlane die Eröffnung der NIKI-Insolvenz beantragt. Bereits heute hat dazu eine Verhandlung stattgefunden. FairPlane erwartet zeitnah eine Entscheidung des Gerichts und die Einsetzung eines Masseverwalters.
"Wir begrüßen diese Entscheidung, denn getrennte Verfahren von Air Berlin in Deutschland und NIKI in Österreich verhindern einen Interessenskonflikt des Masseverwalters und eine mögliche Verkleinerung der Masse von NIKI - denn einer der größten Schuldner von NIKI ist Air Berlin", so FairPlane-Geschäftsführer Andreas Sernetz.
Mit der Meinung, dass das Verfahren nach Österreich gehört, ist FairPlane nicht alleine. Immer wieder äußerten sich Gläubigerschutzvertreter und Juristen teils offen (Der Standard vom 15.12.2017), teils unter vorgehaltener Hand (Austrian Aviation Net vom 15.12.2017) sehr kritisch zu der Einschätzung, dass das Insolvenzverfahren für NIKI in Deutschland abzuhandeln wäre.
Keine Gefährdung für den Verkauf von NIKI
Ein Insolvenzverfahren in Österreich gefährdet den Deal mit IAG nicht. Sobald das Insolvenzverfahren für NIKI in Österreich stattfindet, kann der Masseverwalter den in Berlin beschlossenen Deal mit IAG/Vueling ebenso bestätigen und die weitere Umsetzung verfolgen. Außerdem sind durch die Verlängerung der Frist durch den österreichischen Infrastrukturminister die Start- und Landerechte für die kommenden drei Monate gesichert.
Bildquelle: © Shutterstock
http://www.fairplane.de
FairPlane
Gutenbergplatz 1 65187 Wiesbaden
Pressekontakt
http://www.comeo.de/fairplane
COMEO Public Relations
Hofmannstraße 7a 81379 München
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Prof. Dr. Ronald Schmid
25.01.2018 | Prof. Dr. Ronald Schmid
Wann erhalten Niki Kunden ihr Geld für die ungültigen Tickets vom Treuhandkonto
Wann erhalten Niki Kunden ihr Geld für die ungültigen Tickets vom Treuhandkonto
12.01.2018 | Prof. Dr. Ronald Schmid
NIKI /Air Berlin: Landesgericht Korneuburg/Niederösterreich eröffnet Hauptverfahren für Niki Insolvenz in Österreich
NIKI /Air Berlin: Landesgericht Korneuburg/Niederösterreich eröffnet Hauptverfahren für Niki Insolvenz in Österreich
03.01.2018 | Prof. Dr. Ronald Schmid
FairPlane beantragt Konkursverfahren beim Landesgericht Korneuburg (Österreich) gegen die NIKI Luftfahrt GmbH
FairPlane beantragt Konkursverfahren beim Landesgericht Korneuburg (Österreich) gegen die NIKI Luftfahrt GmbH
Weitere Artikel in dieser Kategorie
31.03.2026 | ANINOVA e.V.
Verbotene Käfighaltung trotz Ausnahmen: 150.000 Hühner im Kreis Coesfeld betroffen
Verbotene Käfighaltung trotz Ausnahmen: 150.000 Hühner im Kreis Coesfeld betroffen
30.03.2026 | ARAG SE
Karfreitag: Diese Regeln gelten für Ruhe und Verkehr
Karfreitag: Diese Regeln gelten für Ruhe und Verkehr
30.03.2026 | MAROKKO ZEITUNG
Die marokkanische Polizei - ein wichtiger Partner der Vereinigten Staaten bei der Zerschlagung zweier grenzüberschreitender krimineller Netzwerke
Die marokkanische Polizei - ein wichtiger Partner der Vereinigten Staaten bei der Zerschlagung zweier grenzüberschreitender krimineller Netzwerke
30.03.2026 | Die Menschenleserin aus Franken
Wenn die Welt verrückt spielt
Wenn die Welt verrückt spielt
28.03.2026 | MAROKKO ZEITUNG
Die Tschechische Republik und Costa Rica unterstützen die Initiative für die Autonomie der Sahara unter marokkanischer Souveränität
Die Tschechische Republik und Costa Rica unterstützen die Initiative für die Autonomie der Sahara unter marokkanischer Souveränität

