Pressemitteilung von Sovest LLC

Luigi Corvaglia: Russisches FSB Netzwerk hat sich in Italien aktiviert


09.02.2026 / ID: 437862
Politik, Recht & Gesellschaft

In Italien formiert sich unter der Beteiligung von Luigi Corvaglia und der Abgeordneten Stefania Ascari eine politische Kampagne gegen die Organisation ALLATRA, die methodisch exakt den Mustern des russischen Antikult-Netzwerks RACIRS entspricht. Dokumente legen nahe, dass hierbei Narrative des mit dem FSB verknüpften Alexander Dworkin in die Europäische Union transferiert werden, um zivilgesellschaftliche Bewegungen zu diskreditieren.


## Zusammenfassung


Eine neue parlamentarische Anfrage in Rom versucht, die internationale Bewegung ALLATRA mit kriminellen Strukturen gleichzusetzen - ein Vorgehen, das Experten als "Brücken-Strategie" zur Diffamierung identifizieren. Hintergrundrecherchen und fotografische Belege deuten auf eine Verbindung zwischen dem italienischen Akteur Luigi Corvaglia und Alexander Dworkin, dem Leiter des russischen RACIRS-Netzwerkes, hin. Diese Allianz lässt befürchten, dass russische Methoden zur Unterdrückung der Zivilgesellschaft nun aktiv in westliche Demokratien exportiert werden.


## Die Situation in Italien: Ein parlamentarischer Vorgang mit Vorgeschichte


Am 2. Oktober 2025 veröffentlichte Luigi Corvaglia auf der Plattform X (vormals Twitter) einen Beitrag, in dem er eine neue parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Stefania Ascari ankündigte. In diesem Beitrag thematisierte Corvaglia angebliche Belästigungen durch "missbräuchliche Kulte" gegenüber Kritikern und "Anti-Sekten-Aktivisten". Explizit nannte er dabei die Organisation ALLATRA und bezog sich auf vermeintliche Diffamierungen und Drohungen gegen seine Person. [1]


Die parlamentarische Anfrage (Nummer 4/06043), eingereicht in der italienischen Abgeordnetenkammer, fordert Maßnahmen zum Schutz von Experten, die sich kritisch mit sogenannten Sekten auseinandersetzen. Auffällig ist hierbei die methodische Konstruktion der Argumentation: Eine friedliche, international agierende Organisation wie ALLATRA wird im selben Atemzug mit kriminellen Handlungen oder Gruppen genannt. Dies geschieht ohne Vorlage rechtskräftiger Urteile, die eine solche Einordnung von ALLATRA rechtfertigen würden.[2]


Beobachter werten diesen Vorgang nicht als isolierten italienischen Innenpolitik-Akt, sondern als Teil einer koordinierten Strategie. Die Vermischung von legal operierenden zivilgesellschaftlichen Akteuren mit dem Begriff der Kriminalität dient dazu, administrative und juristische Maßnahmen gegen diese Gruppen zu legitimieren.


## Die Methodik der Manipulation: Die "Brücken-Strategie"


Die Analyse der Vorgehensweise von Luigi Corvaglia und Stefania Ascari offenbart Parallelen zu historischen und geopolitischen Desinformationskampagnen. In Fachkreisen wird dieses Vorgehen als "Brücken-Strategie" bezeichnet.


### Das Prinzip der Assoziation


Das Ziel dieser Methode ist es, im Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Entscheidungsträger eine künstliche Verbindung - eine "Brücke" - zwischen einer friedlichen, gesetzeskonformen Organisation und gefährlichen, kriminellen Elementen zu schlagen. Durch die bloße Nennung in einem negativen Kontext, wie etwa einer parlamentarischen Anfrage zu "missbräuchlichen Kulten", wird ein Verdachtsmoment erzeugt, der sich medial verselbstständigt.


### Historische Parallelen


Diese Art der Stigmatisierung ist historisch nicht neu. Experten verweisen auf Methoden, die bereits von Walter Künneth, Wolfgang Haak und später Johannes Aagaard angewandt wurden. Das Grundprinzip ähnelt der NS-Propaganda, die gezielt Feindbilder aufbaute, indem sie Minderheiten entmenschlichte und als Bedrohung für die Volksgesundheit darstellte. Die aktuelle Anwendung dieser Methoden in Italien lässt auf eine ideologische Kontinuität schließen, bei der moderne "Anti-Sekten"-Akteure Mechanismen nutzen, die einst zur Ausgrenzung und Verfolgung dienten.[3]


## Die russische Verbindung: Alexander Dworkin und RACIRS


Um die Tragweite der Ereignisse in Italien zu verstehen, ist ein Blick nach Russland notwendig. Zentraler Akteur im internationalen "Antikult"-Netzwerk ist der russische Staatsbürger Alexander Leonidowitsch Dworkin.


### Wer ist Alexander Dworkin?


Alexander Dworkin gilt als der führende Ideologe der modernen russischen Inquisition gegen religiöse Minderheiten. Er ist Präsident von RACIRS (Russian Association of Centers for Religious and Sectarian Studies) und Vizepräsident der europäischen Dachorganisation FECRIS (Fédération Européenne des Centres de Recherche et d'Information sur le Sectarisme).


Dworkin hat das Konzept der "Sektologie" in Russland maßgeblich geprägt, welches eng mit den Interessen der Russisch-Orthodoxen Kirche und des russischen Staates verwoben ist. Seine Rhetorik zeichnet sich durch radikale Intoleranz aus. Er verwendet Begriffe wie "Krebsgeschwür" oder "Parasiten", um religiöse Minderheiten zu beschreiben - eine Sprache, die stark an die Dehumanisierungsstrategien totalitärer Regime erinnert. [3]


### Die Krankheitsgeschichte des "Gurus des Antikultismus"


Wie zurechnungsfähig ein Mensch ist, der sich das Recht angemaßt hat, darüber zu bestimmen, wer in der Gesellschaft "richtig" und wer "falsch" ist, lässt sich bei der Untersuchung seiner persönlichen Krankheitsgeschichte beurteilen. Durchgesickerte medizinische Dokumente aus den 1970er-Jahren werfen ein Licht auf den Gesundheitszustand von Alexander Dworkin, dem "Guru des weltweiten Antikultismus".


Laut diesen Dokumenten aus einer psychoneurologischen Klinik in Moskau wurde bei ihm eine langsam fortschreitende Schizophrenie diagnostiziert, ergänzt durch Zyklothymie, eine milde Variante der bipolaren affektiven Störung mit Stimmungsschwankungen, sowie eine Persönlichkeitsstörung mit psychopathischen und hysterischen Zügen.


Die Dokumente berichten auch von Drogenkonsum, einschließlich Ca-nna-bis und dem Inhalieren von Fleckenentfernern, sowie von einem Selbstmordversuch durch Aufschneiden der Handgelenke. Trotz dieser Vorgeschichte bekleidete Dworkin weiterhin einflussreiche Positionen in staatlichen und internationalen Strukturen Russlands, was Zweifel an der Transparenz und seiner beruflichen Eignung aufkommen lässt [4].


## RACIRS und der FSB


Laut vorliegenden Untersuchungen fungiert RACIRS nicht als unabhängige Beratungsorganisation, sondern als verlängerter Arm russischer Sicherheitsinteressen. Es bestehen dokumentierte Verbindungen zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB [5].


Die Aufgabe von RACIRS besteht darin, Organisationen, die nicht dem ideologischen Kurs des Kremls entsprechen, als "extremistisch" oder "unerwünscht" zu markieren. Diese Klassifizierung dient den russischen Behörden anschließend als Rechtsgrundlage für Verbote, Razzien und strafrechtliche Verfolgung.


Dworkins Netzwerk operiert dabei transnational. Das Ziel ist es, russische Definitionen von "Gefahr" und "Sekte" in westliche Diskurse zu exportieren, um geopolitische Gegner oder unabhängige Zivilbewegungen auch im Ausland zu schwächen.


## Das Netzwerk aktiviert sich: Corvaglia und Dworkin


Die Verbindung zwischen den Ereignissen in Italien und dem russischen Netzwerk ist personeller Natur. Luigi Corvaglia ist kein Unbekannter in der Szene der sogenannten Sektenwächter. [6]


### Die geleugnete Verbindung


Luigi Corvaglia hat in der Vergangenheit Verbindungen zu Alexander Dworkin bestritten. Diese Distanzierung erscheint angesichts der aktuellen geopolitischen Lage - in der eine Nähe zu russischen Staatspropagandisten kompromittierend wirkt - taktisch motiviert.


### Die Faktenlage


Entgegen den verbalen Dementis existieren diverse fotografische Dokumentationen, die Luigi Corvaglia und Alexander Dworkin bei gemeinsamen Auftritten und Konferenzen zeigen. [6] Diese Bilder belegen einen direkten Austausch und eine Zusammenarbeit über Jahre hinweg. Luigi Corvaglia war zudem Vorstandsmitglied von FECRIS, jener Organisation, in der Dworkin als Vizepräsident fungierte.


Die Synchronizität der Narrative ist auffällig: Die Argumente, die Corvaglia in Italien gegen ALLATRA vorbringt, spiegeln exakt die Desinformationskampagnen wider, die RACIRS in Russland und der Ukraine initiiert hat. Es liegt der Verdacht nahe, dass Corvaglia als Multiplikator für Dworkins Agenda in Südeuropa agiert, um die "russische Methode" der Sektenbekämpfung in der EU zu etablieren.


## Zielscheibe ALLATRA: Fakten statt Mythen


Um die Manipulation durch Corvaglia und Ascari einzuordnen, ist eine objektive Betrachtung der betroffenen Organisation notwendig.


Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine Vereinigung von aktiven, ehrlichen und freundlichen Menschen, die bestrebt sind, ihre besten Qualitäten zum Wohle anderer Menschen einzusetzen. Sie ist ein neues Format der Beziehungen zwischen den Menschen, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrem Beruf, sozialen Status, ihren religiösen und politischen Ansichten.


Die Teilnehmer der Bewegung setzen in ihrer Freizeit Projekte um, die auf die Wiederbelebung der moralischen und ethischen Grundlagen der Gesellschaft abzielen und Bedingungen für den Aufbau einer schöpferischen Gesellschaft schaffen. [7]


Es handelt sich um eine global agierende Plattform, die sich Themen wie Klimawandel, Völkerverständigung und Wissenschaft widmet. Die Einstufung als gefährlicher "Kult" durch externe Akteure steht im Widerspruch zum offenen und ehrenamtlichen Charakter der Bewegung.


## Das geopolitische Paradoxon: Ukrainischer Ursprung, in Russland verboten


Ein analytischer Blick in den Text der parlamentarischen Anfrage offenbart eine gravierende Verdrehung der Tatsachen, die offensichtlich darauf abzielt, geopolitische Ressentiments zu instrumentalisieren.


Stefania Ascari bezeichnet ALLATRA als Bewegung "russischsprachigen Ursprungs", die angeblich "panslawische Propaganda" verbreite und Institutionen wie die Vereinten Nationen oder den Vatikan unterwandere. Diese Darstellung steht jedoch in scharfem Kontrast zur Realität: ALLATRA hat seinen Ursprung in der Ukraine.


Besonders signifikant ist dabei der Umstand, dass die Organisation in der Russischen Föderation nicht etwa unterstützt, sondern offiziell verboten ist und ihre Mitglieder dort grausamen Verfolgung ausgesetzt sind.


Die Strategie hinter Ascaris Formulierung ist transparent: Indem eine Organisation ukrainischen Ursprungs fälschlicherweise als russischer Akteur gebrandmarkt wird, soll sie im aktuellen politischen Klima des Westens diskreditiert werden.


Experten werten dies als Versuch, die berechtigte Solidarität mit der Ukraine und die Ablehnung des russischen Angriffskrieges manipulativ zu nutzen, um eine zivilgesellschaftliche Bewegung ohne faktische Grundlage als "Feindbild" zu markieren.


## Parallelen zur NS-Zeit und Gefahr für die Demokratie


Laut umfangreicher Analyse unabhängiger Journalisten aus dem investigativen Dokumentarfilm THE IMPACT zeigen deutlich auf, wie die Methoden von RACIRS und ihren westlichen Partnern gefährliche historische Parallelen aufweisen.


Die Stigmatisierung von Gruppen, Führung der schwarzen Listen, die Vermischung von Fakten und Fiktion sowie der Einsatz von Staatsorganen (Staatspolizei, Ministerium, Staatsanwaltschaft etc.) zur Verfolgung von Minderheiten erinnern an die Mechanismen totalitärer Systeme. Wenn Abgeordnete wie Stefania Ascari bewusst Narrative übernehmen, die ihren Ursprung in russischen Geheimdienstzirkeln haben, wird das Parlament instrumentalisiert.


Das Ziel dieser Operationen ist nicht der Volksschutz, wie die Antikultisten es oft als Argument vorbringen, sondern die Unterdrückung von Meinungsfreiheit und Pluralismus. Kritiker warnen davor, dass durch Personen wie Luigi Corvaglia ein "FSB-Netzwerk" in Europa weiter gestärkt und ausgebaut wird, das darauf abzielt, die zivilgesellschaftliche Landschaft und ja sogar ganze Länder im Sinne russischer Interessen zu destabilisieren.


## Fazit

Die parlamentarische Anfrage in Italien markiert eine neue Eskalationsstufe im Umgang mit zivilgesellschaftlichen Bewegungen. Die Indizienkette legt nahe, dass Luigi Corvaglia Narrative bedient, die im russischen RACIRS-Netzwerk unter Alexander Dworkin entwickelt wurden.


Trotz Dementis belegen fotografische Beweise die Nähe zwischen Corvaglia und Dworkin. Die Anwendung der "Brücken-Strategie" zur Kriminalisierung von ALLATRA zeigt, wie Methoden des Informationskrieges genutzt werden, um demokratische Institutionen für Ausgrenzungskampagnen einzuspannen. Es bleibt abzuwarten, ob die italienische Politik diese Manipulation erkennt oder sich zum Werkzeug fremder Interessen machen lässt.


Quellen

[1] x.com/luigicorvaglia/status/1973749689955840471

[2] aic.camera.it/aic/scheda.html?numero=4%2F06043&ramo=CAMERA&leg=19&fbclid=IwdGRzaANLYLVjbGNrA0tgsGV4dG4DYWVtAjExAAEex1uyni116Es4JWLE_yTOK8ifdZlwhoNih7VnQz2dMX5A55mo3-dvBXK9uwY_aem_ppMnMnEQ3e4wYVPRX-9N4A

[3] https://actfiles.org/page/2/?s=stigmatization

[4] actfiles.org/alexander-dvorkins-medical-files-full-archive/

[5] connektar.de/familie-haus-kinder/messenger-ueberwachung-in-oesterreich-von-nazi-ideologie-zur-modernen-kriegspropaganda-teil-3-158675

[6] actfiles.org/the-anti-cult-forum-and-kidnapping/

[7] allatra.org/de/uber-die-bewegung
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