Leichter Preisanstieg: Erholung erkennbar
13.03.2012 / ID: 51962
Tourismus & Reisen
London/Berlin, 13. März 2012 - Mit einem Preisanstieg der durchschnittlichen Hotelpreise weltweit um vier Prozent setzte sich die Tendenz des vergangenen Jahres fort. Im Vergleich zu 2010 erreichte der Hotel Price Index™ (HPI®) im Jahr 2011 einen Indexwert von 104 und liegt somit geringfügig über dem ursprünglichen Indexwert von 100 aus dem Jahr 2004 bei der Einführung des HPI. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Original Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com, der auf den von Hotelgästen im Jahr 2011 tatsächlich gezahlten Hotelzimmerpreisen in 142.000 Hotels weltweit basiert, nicht auf den ausgewiesenen Zimmerraten.
Latein- und Nordamerika: Preisanstieg geht einher mit wirtschaftlichem Aufschwung
Die weltweit unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungen beeinflussten auch die Hotelpreise. "Die Auslastung der Hotels nahm im Laufe des vergangenen Jahres im Durchschnitt um zwei bis drei Prozent zu. Diese leicht gestiegene Nachfrage in Verbindung mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in einigen Ländern ist der Grund für die insgesamt geringe Preissteigerung", erläutert Florian Ruß, Marketingdirektor Hotels.com D/A/CH. In Regionen wie Lateinamerika unterstrich die Entwicklung der Hotelpreise das dortige Wirtschaftswachstum. Wenn die Steigerung mit vier Prozent auch moderat ausfiel, so verzeichnete Lateinamerika mit 121 Indexpunkten im Jahr 2011 dennoch den höchsten HPI aller untersuchten Regionen. Auch die Wirtschaft in den USA und Kanada zeigte Zeichen der Erholung. Entsprechend reagierten die Hoteliers auf die steigende Nachfrage und zogen die Hotelpreise um fünf Prozent an, sodass der HPI zum ersten Mal seit 2008 mit 102 Indexpunkten über dem Niveau der ersten Erhebung von 2004 lag.
Europa: Arabischer Frühling hat Auswirkungen auf Hotelpreise
Die Auswirkungen des Arabischen Frühlings zeigten sich nicht nur in der gesamten Region von Nordafrika, sondern ebenso in Ländern, die nicht unmittelbar betroffen waren - wie auch in Europa. So profitierte zum Beispiel Spanien von der erhöhten Nachfrage von Reisenden, die ihren Urlaub nicht wie geplant in beliebten Urlaubszielen wie Nordafrika und dem Nahen Osten verbrachten. In Spanien sanken die durchschnittlichen Hotelpreise deshalb nur um ein Prozent auf 83 Euro pro Nacht und Zimmer. Auch in Italien hatten die Hoteliers es der erhöhten Nachfrage zu verdanken, dass die Preise stabil blieben und ihr Niveau von 105 Euro aus dem Vorjahr halten konnten.
Trotz Wirtschaftsboom in China: sinkende Preise in Asien
Positive wirtschaftliche Entwicklungen führten jedoch nicht überall zu steigenden Hotelpreisen. In Asien ließ sich 2011 beobachten, dass die Hoteliers ihre Preise an die gesunkene Nachfrage aufgrund der Naturkatastrophen anpassen mussten. Der durchschnittliche Hotelpreis sank in Asien um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen ließen sich in anderen Regionen deutliche Preissteigerungen feststellen. Allen voran der Pazifikraum - hier war die Steigerung mit acht Prozent am höchsten. Diese Entwicklung ist vor allem auf den Anstieg von Geschäftreisen in diese Region und die positive wirtschaftliche Entwicklung in Australien und Neuseeland zurückzuführen.
Preise steigen am deutlichsten im Oman und fallen am stärksten in Ägypten
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in vielen Ländern einher ging 2011 auch eine steigende Nachfrage von Geschäftsreisen und Reisen im Luxussegment. So verzeichnete der Oman im Jahr 2011 den höchsten Preisanstieg aller untersuchten Länder mit einer Steigerung von 24 Prozent auf durchschnittlich 247 Euro pro Zimmer und Nacht. Im Gegensatz dazu erlebte die Hotellerie in Ägypten, dass politische Unsicherheit die Hotelpreise stark beeinflussen. Hier sahen sich die Hoteliers gezwungen, aufgrund der sinkenden Nachfrage die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent auf 74 Euro zu senken und mussten so den stärksten Preisrückgang im weltweiten Vergleich in Kauf nehmen.
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