ERGO Verbrauchertipps "Olympische Spiele in London 2012: Vorsicht vor Langfingern und Betrügern "
25.07.2012 / ID: 71226
Tourismus & Reisen
Achtung Langfinger!
"Menschenansammlungen ziehen leider auch Taschendiebe an", warnen die Experten der ERV (Europäische Reiseversicherung) im Hinblick auf das Olympia-Großereignis in London vom 27. Juli bis 12. August. Wer die deutschen Sportler auf einem der zahlreichen Fanfeste oder im Stadion anfeuern will, sollte deshalb die Tipps der ERV Experten beachten: "Tragen Sie Handtaschen und Rucksäcke stets vor dem Körper und achten Sie darauf, dass sie fest verschlossen sind. Lassen Sie nicht benötigte Gegenstände wie Kreditkarten oder überflüssige Schlüssel zu Hause und nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie sie tatsächlich brauchen." Auch Handys und Kameras wechseln auf Massenveranstaltungen schnell ungewollt den Besitzer. Damit das Sporthighlight nicht zu einem teuren Spaß wird, raten die Reiseexperten weiter: "Geben Sie Ihre (Handy-)Kamera nur Personen in die Hand, denen Sie vertrauen können. Denn schließlich ist es für jemanden mit ausreichend krimineller Energie im Getümmel ein Leichtes, sich mit Ihrem Hab und Gut aus dem Staub zu machen."
Quelle: ERV (Europäische Reiseversicherung)
Vorsicht Betrug!
Die Olympischen Spiele in London sind, wie viele andere Großereignisse auch, bei Betrügern beliebt. "London-Besucher und Ticketkäufer sollten deswegen in manchen Situationen argwöhnisch sein", so die Experten der ERV (Europäische Reiseversicherung). Die britische Polizei warnt etwa vor falschen "Bobbies", wie die Londoner Polizisten genannt werden. Diese kassieren Touristen unter dem Vorwand ab, sie hätten ein Vergehen begangen und müssten Strafe zahlen. "Da Geldbußen aus dem europäischen Ausland seit 2010 auch in der Bundesrepublik vollstreckbar sind, reicht in der Regel die Angabe der Personalien. In anderen Fällen bekommen Sie einen Überweisungsschein für das Bußgeld. Hat der "Polizist" beides nicht vorgesehen, können Sie davon ausgehen, dass es sich um einen Betrüger handelt", so die Experten der ERV. Oft sind Betrüger auch schon an falschen Uniformen oder fehlenden Kennnummern zu erkennen. Auch mit anderen Maschen legen Betrüger gerne gutgläubige Touristen herein: Auf dem "Schwarzmarkt" verkaufen sie gefälschte Tickets für die Sportveranstaltungen. Oft sind die Fälschungen so gut, dass selbst Experten sie nicht sofort als solche erkennen. Auch einige betrügerische Webseiten sind auf die gefälschten Tickets spezialisiert. Die englische Polizei warnt aktuell vor den Seiten: eurosportstickets.com, jetsetsport.info, globalticketmarket.com, sportticketexchange.com, shortlettingslondon.co.uk und cityoflondonlettings.co.uk. Die Reisexperten raten deshalb: "Kaufen Sie die Tickets immer nur über die offiziellen Kanäle, zum Beispiel über: http://www.tickets.london2012.com. Dort erfahren Sie auch, wie und wo sie die Tickets vor Ort kaufen können. Und mit einer Ticketversicherung - zum Beispiel von der ERV - bekommen Sie den Preis der Eintrittskarte einschließlich der Gebühren erstattet, wenn Sie aus einem versicherten Grund nicht an der Veranstaltung teilnehmen können. Dem Sportfest sollte so nichts mehr im Wege stehen."
Quelle: ERV (Europäische Reiseversicherung)
Dumping-Reise: Nur selten ein echtes Schnäppchen
Der Austragungsort der Olympischen Spiele ist diesmal für Touristen wieder etwas ganz Besonderes: London ist eine der interessantesten europäischen Metropolen - und noch dazu ist sie für deutsche Sportfans nicht weit weg. Leider ist sie auch unglaublich teuer. Hotels, Verpflegung, Verkehrsmittel und Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten liegen selbst über dem hohen europäischen Durchschnitt. Da ist eine Billigreise zum Dumpingpreis ein verlockendes Angebot. Doch Vorsicht ist geboten, wissen die Reiseexperten der ERV (Europäische Reiseversicherung): "Leider kommt es immer wieder vor, dass ahnungslose Reisewillige auf Angebote von zweifelhaften Reiseveranstaltern hereinfallen und sich das unschlagbar günstige Schnäppchen als teure Mogelpackung entpuppt." Die britische Polizei warnt zum Beispiel vor Webseiten, auf denen attraktive Unterkünfte angeboten werden, die es gar nicht gibt. Andere Anbieter sind zwar nicht so dreist, versuchen aber dennoch, Touristen übers Ohr zu hauen: Zum Beispiel entpuppt sich das angepriesene "First-Class-Wellness-Hotel" als Bruchbude. Der Tipp der Experten, um unseriöse Angebote zu enttarnen: "Suchen Sie bereits vor der Buchung im Internet nach Bewertungen und Kommentaren anderer Reisender und nehmen Sie Angebot, Veranstalter und Unterkunft genau unter die Lupe." Eine andere Möglichkeit: Die Sportfans und London-Urlauber wählen gleich ein seriöses Reisebüro. "Das findet sicher auch noch ein gutes Last-Minute-Angebot für Sie", ermuntern die Reiseexperten.
Quelle: ERV (Europäische Reiseversicherung)
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