"Sicherheitsregeln für Städtereisen an Weihnachten und Silvester" ERGO Verbraucherinformation
03.12.2012 / ID: 91347
Tourismus & Reisen
Ein Weihnachtsbummel durch die festlich geschmückten Straßen von Paris, zu Silvester das Feuerwerk über der Themse genießen oder zwischen den Jahren ein paar Tage in Prag? Viele Metropolen haben im Winter einen ganz besonderen Reiz. Doch ein Städteurlaub über die Feiertage muss für die Urlauber nicht immer ein Fest sein: Betrüger, Nepper und Taschendiebe nutzen die festliche Stimmung der Touristen gerne, um leichter an ihr kriminelles Ziel zu kommen. Welche Sicherheitsregeln Urlauber bei einer Städtereise deshalb unbedingt beachten sollten, erklärt Esther Grafwallner, Expertin bei der ERV (Europäische Reiseversicherung).
Am Kirchengiebel glitzern goldene Fresken, der Tourist legt den Kopf in den Nacken,
sein Nebenmann rempelt ihn an - und schon ist es passiert. Als der Reisende später Postkarten kaufen will, fehlt die Brieftasche. "Überall wo Gedränge herrscht, mischen sich in der Regel auch Langfinger unters Volk", warnt Esther Grafwallner. "Bei Urlaubern, die unaufmerksam oder durch Sehenswürdigkeiten abgelenkt sind, haben sie besonders leichtes Spiel." Daher ist Wachsamkeit der sicherste Schutz. Das gilt auch auf Weihnachtsmärkten und in überfüllten Einkaufszentren: Kriminelle nutzen besonders gerne den Festtagstrubel, um Jagd auf ahnungslose Touristen zu machen. "Vorsicht ist bereits geboten, wenn Fremde mit der Stadtkarte nach dem Weg fragen oder mit Sauce oder Getränken kleckern", warnt die ERV Expertin. "Denn Diebe arbeiten oft im Team: Der eine verstrickt das Opfer in ein Gespräch, der andere greift sich die Geldbörse."
Kreditkarten und Schmuck gehören in den Hotelsafe
Wer Taschen unbeaufsichtigt stehen lässt oder im Café an die Stuhllehne hängt, fordert Langfinger geradezu heraus. Aber selbst, wer sein Gepäck nicht aus den Augen lässt, ist gut beraten, mitgeführtes Bargeld immer verdeckt am Körper zu tragen. Die Gesäßtasche ist allerdings kein sicherer Aufbewahrungsort. Besser eignen sich Brustbeutel oder Geldgürtel - auch für Damen. "Denn auch wenn diese ihre Tasche eng am Körper tragen: Immer wieder passiert es, dass Motorradfahrer auf belebten Straßen Passantinnen im Vorbeifahren ihre Tasche wegreißen", weiß Esther Grafwallner. Den Gurt über Kopf und Schulter zu schlingen, schützt nicht vor solchen Überfällen. Im Gegenteil: Damit steigt das Verletzungsrisiko. Die ERV Expertin rät, Schmuck und Kreditkarten lieber im Hotel zu lassen: "Meist gibt es einen Safe, in dem die Gäste ihre Wertsachen einschließen können." Statt ihrer Original-Papiere sollten Touristen zudem bei Stadttouren besser nur Kopien mit sich führen.
Bettelnde Kinder und falsche Polizisten
Ob Barcelona, Mailand oder Moskau - eines ist sicher: Ganoven machen keine Weihnachtsferien. Aufmerksamkeit und ein gesundes Misstrauen helfen, böse Überraschungen zu vermeiden. Denn die Kriminellen lassen sich immer neue Tricks einfallen: Die einen stecken ihren Opfern Blumen an die Jacke, um ihnen unbemerkt in die Tasche zu greifen. Andere schicken bettelnde Kinder vor und greifen klammheimlich zu, wenn Touristen ihre Geldbörse zücken. "Selbst bei Uniformen ist manchmal Skepsis angebracht", weiß Esther Grafwallner. "Es gibt Kriminelle, die sich als Polizisten ausgeben. Sie kassieren angebliche Bußgelder oder fordern Touristen auf, ihre Taschen durchsuchen zu lassen." Meist fällt ihren Opfern erst später auf, dass die vermeintlichen Staatsorgane dabei Geld oder Wertsachen mitgehen ließen. In manchen Ländern ist zudem die Methode verbreitet, den Gästen Betäubungsmittel in die Drinks zu schmuggeln, um sie anschließend auszurauben, warnt die ERV Expertin: "Daher gilt am Glühweinstand und auf der Silvesterparty: Nie Getränke von Fremden annehmen, und immer das Glas im Blick behalten."
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