Pressemitteilung von Reju

Reju erweitert sein Netzwerk in der Textilindustrie mit sechs Kooperationen


03.11.2026 / ID: 448095
Umwelt & Energie

Reju erweitert sein Netzwerk in der Textilindustrie mit sechs KooperationenPARIS, Frankreich, 03. November 2026 – Reju , das fortschrittliche Unternehmen für die Regeneration von Textilien, arbeitet mit sechs weiteren Textilherstellern an der Entwicklung neuer Stoffe. Dadurch soll regeneriertes Polyester künftig schneller Einzug in die globale textile Textillieferkette halten. Zu den Partnern gehören A. Sampaio , RDD Textiles , Tintex Textiles , FOV Fabrics und Utenos in Europa sowie Swisstex Direct in den USA. Damit baut Reju sein Netzwerk in den Bereichen hochwertiger Strickwaren, nahtloser Textilien, technischer Gewebe sowie moderner Färbe- und Veredelungsverfahren weiter aus. Das Ziel der laufenden Zusammenarbeit ist, regeneriertes Polyester aus den zukünftigen Regeneration Hubs von Reju zu marktfähigen Stoffen weiterzuverarbeiten.


Die beteiligten Unternehmen bringen unterschiedliche Kompetenzen entlang der textilen Wertschöpfungskette ein:


· A.Sampaio: Ein führender portugiesischer Hersteller von Rundstrickwaren mit mehr als 79 Jahren Erfahrung


· RDD Textiles: Ein portugiesischer Hersteller von nahtlosen Textilien und Rundstrickwaren mit Zertifizierungen zur Rückverfolgbarkeit recycelter Materialien


· Swisstex Direct: Ein Anbieter für nachhaltige Strickwaren sowie Färbe- und Veredelungsverfahren mit Standorten in Los Angeles und El Salvador


· Tintex Textiles: Ein nach internationalen Sozial- und Umweltstandards B-Corp-zertifiziertes Unternehmen in Portugal, das sich auf innovative Jerseystoffe sowie umweltschonendere Färbe- und Veredelungstechnologien spezialisiert hat


· FOV Fabrics: Ein schwedischer Hersteller von Hightech-Geweben für anspruchsvolle technische und funktionale Anwendungen


· Utenos Trikotazas: Ein vertikal integrierter Hersteller von Rundstrickwaren und Bekleidung im Baltikum, der mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Textilindustrie mit europäischer Fertigungskompetenz verbindet


Durch diese Partnerschaften erhält Reju Zugang zu einem breiten Spektrum an Fertigungskompetenzen. Dazu gehören die Entwicklung von Rundstrickwaren, die nachweisbare Rückverfolgbarkeit recycelter Materialien entlang der Lieferkette, die Herstellung großer Mengen an Jerseystoffen sowie zertifizierte Färbe- und Veredelungsverfahren. Diese Kompetenzen sind entscheidend, um regeneriertes Polyester im industriellen Maßstab zu fertigen und zu marktfähigen Stoffen weiterzuverarbeiten.


„Jeder Textilhersteller, mit dem wir zusammenarbeiten, leistet einen wichtigen Beitrag zum Aufbau unseres zirkulären Textilsystems“, erklärt Patrik Frisk, CEO von Reju. „Mit dem geplanten Ausbau unserer internationalen Präsenz durch weitere Regeneration Hubs werden wir zunehmend in der Lage sein, regeneriertes Polyester in gleichbleibend hoher Qualität bereitzustellen. Hersteller und Marken können dieses Material anschließend für ihre Produkte verwenden.“


Die laufenden Kooperationen sind jeweils mit konkreten Entwicklungsprojekten innerhalb des Produktionsnetzwerks von Reju verbunden. Dabei orientiert sich das Unternehmen an der tatsächlichen Marktnachfrage, die sich auch in der wachsenden Zahl an Entwicklungsvereinbarungen mit Markenunternehmen widerspiegelt.


Die Kooperation mit den sechs Textilherstellern ist ein weiterer Meilenstein für Reju nach einem Jahr bedeutender Fortschritte. So erhielt das Unternehmen zur Unterstützung seines geplanten Standorts von der niederländischen Regierung eine Förderzusage über 135 Millionen Euro im Rahmen des NIKI-Programms. Darüber hinaus hat Reju zwei weitere Standorte für zukünftige Regeneration Hubs ausgewählt. In Rochester im US-Bundesstaat New York soll der erste nordamerikanische Hub entstehen, ein weiterer ist in Lacq in Frankreich geplant.


„Dank der Einbindung Textilhersteller wie dieser in unser Netzwerk schaffen wir die Voraussetzung, um aus regenerierten Materialien fertige Produkte herzustellen“, ergänzt Frisk. „So können wir den textilen Kreislauf schließen und aus gebrauchten Textilien wieder neue Stoffe gewinnen.“


Dieser Ansatz ist entscheidend, um regeneriertes Polyester für den breiten Einsatz in der Textilindustrie verfügbar zu machen und ein geschlossenes Textil-zu-Textil-Kreislaufsystem im industriellen Maßstab zu etablieren. Damit trägt das Unternehmen dazu bei, ein geschlossenes Textil-zu-Textil-Kreislaufsystem im industriellen Maßstab zu etablieren.

(Bildquelle: ©Reju)

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