Solarkürzung - warum die großen Stromversorger jetzt aufatmen
24.02.2012 / ID: 49315
Umwelt & Energie
Die geplante Solarkürzung zum 9. März hilft RWE, Eon und Co. jetzt aufzuatmen. Das die Vergütung für Photovoltaikanlagen deutlich gekürzt wird, kann für die deutschen Energieversorger nur eine gute Nachricht bedeuten. Mittlerweile liefern Anlagen aus der regenerativen Ecke so viel Strom, dass die Energieversorger teilweise Probleme bekommen und den Strom ins Ausland verkaufen müssen. Stetig steigende Photovoltaik Strommengen müssen von den Stromerzeugern nicht mehr produziert werden und können so auch nicht abgerechnet werden. Diese Verdienste gehen an die Solarstrombetreiber und die sind meist Privatleute, keine Konzerne. Als beste Freunde der erneuerbaren Energien galten die Topmanager der großen deutschen Versorger niemals. In den 80er-Jahren erklärten sie, Wind und Sonne könnten auch in ferner Zukunft keinen Anteil der Stromerzeugung übernehmen. Sie bauten ein riesiges Windrad namens Growian - um zu zeigen, "dass es eben nicht geht", wie der RWE-Vorstand Günther Klätte erzählt. Dass dies eine Fehleinschätzung war, und dieser Markt plötzlich Privatleuten vorbehalten war wurde im Nachhinein bedauert. So gingen den Stromversorgern wie RWE , Eon , Vattenfall und EnBW Milliardenbeträge durch die Lappen und die Ansprüche der Privatinvestoren nahmen zu. Das rasante Wachstum der Solarenergie hatte den Konzernen zunehmend Kopfschmerzen bereitet. Auf gigantische 25.000 Megawatt ist allein die Erzeugungskapazität der Photovoltaik in Deutschland zuletzt angewachsen. An sonnigen Tagen ersetzt der Solarstrom rein rechnerisch 15-20 Großkraftwerke. Zuletzt drohte ein weiterer massiver Zubau, weil die Photovoltaik rasante Fortschritte machte und ständig günstiger wurde. Solarstrom wirkt doppelt negativ für die Versorger, ausgerechnet Mittags, wenn Strom am teuersten war, müssen die Leute von RWE, Eon, Vattenfall und EnBW schon heute viele Kraftwerke drosseln ohne etwas zu verdienen. "Eine Auslastung und Rendite der einzelnen Kraftwerke sind durch Strom aus erneuerbaren Quellen stark betroffen", heißt es bei den Energiekonzernen.
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