Auch in Berlin sind falsche Schornsteinfeger unterwegs
23.01.2013 / ID: 98074
Umwelt & Energie
Immer wieder versuchen sich Betrüger, die sich als Schornsteinfeger ausgeben, Zutritt zu Wohnungen und Häusern zu verschaffen. Dabei tragen sie entweder echte Schornsteinfeger-Arbeitsbekleidung oder solche, die sich auf den ersten Blick nicht von der berufstypischen unterscheiden lässt. In jüngster Zeit sind wieder einige Trickdiebe mit dieser Masche aufgetreten.
Indem sie sich das Vertrauen zunutze machen, das die Menschen dem Berufsstand des Schornsteinfegers entgegenbringen, suchen die Betrüger Gelegenheit zu Diebstahl und Raub. In den meisten Fällen geht es ihnen um Bargeld und herumliegende Portemonnaies. Aber auch Schmuck und andere Wertgegenstände werden "gerne genommen".
Die Verbrecher nehmen bevorzugt Einfamilienhäuser ins Visier und stellen sich dabei meist so geschickt an, dass die Opfer den Diebstahl häufig erst bemerken, nachdem die falschen Schornsteinfeger längst wieder verschwunden sind. Nicht selten treten die Gauner zu zweit auf, sodass ein Dieb den "Kunden" ins Gespräch zieht, während sich der vermeintlich seiner Aufgabe widmende "Kollege" in Ruhe nach Beute umsieht.
Das dreiste Vorgehen dieser Trickbetrüger, das bereits seit einigen Jahren beobachtet wird und inzwischen schon in fast allen Bezirken vorgekommen ist, verunsichert und ängstigt viele Menschen. Außerdem ist es dem guten "Image" des Schornsteinfegerhandwerks abträglich.
Die Schornsteinfeger-Innung in Berlin warnt daher dringend davor, gutgläubig für Personen die Tür zu öffnen, die sich als Schornsteinfeger ausgeben, aber weder angemeldet, noch persönlich bekannt sind.
"Wir warnen grundsätzlich davor, fremde Personen ins Haus oder in die Wohnung zu lassen", sagt Martin Dams, Sprecher der Berliner Polizei. "Dass jemand schwarze Kleidung trägt und einen Kehrbesen bei sich hat, reicht nicht aus, um ihn als Schornsteinfeger auszuweisen." Im Zweifelsfall sei es ratsam, eine dritte Person, beispielsweise einen Nachbarn zu bitten, dazu zu kommen. "Falls eine fremde Person im Beisein eines Dritten tatsächlich eingelassen wird, sollte man selbst die Haustüre schließen und, falls vorhanden, die Kette vorlegen, damit sich nicht unbemerkt eine weitere Person Zutritt verschaffen kann."
Der Landesinnungsmeister der Schornsteinfeger-Innung in Berlin, Heiko Kirmis, rät grundsätzlich zur Skepsis, falls ein angeblicher Schornsteinfeger "spontan" klingelt. "Gehen Sie davon aus, dass der Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger oder seine Mitarbeiter niemals ohne Voranmeldung vor der Tür stehen", so Heiko Kirmis. Sein Rat: "Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es doch eine Anmeldung gegeben haben könnte, rufen Sie Ihren Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger an und fragen ihn, ob er einen Mitarbeiter geschickt hat. Fragen Sie auch nach Namen und Alter des Mitarbeiters und bitten dann die Person vor ihrer Tür, ihren Personalausweis zu zeigen."
Ihren zuständigen Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger finden Sie über die Schornsteinfeger-Suche der Schornsteinfeger-Innung im Internet unter:
Schornsteinfeger Berlin (http://www.schornsteinfeger-berlin.de)
Die Berliner Polizei informiert über Trickdiebstahl und -betrug in der Wohnung im Internet unter:
http://www.berlin.de (http://www.berlin.de/polizei/kriminalitaet/trickdiebstahl.html#am)
http://www.schornsteinfeger-berlin.de
Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Berlin
Westfälische Straße 87 10709 Berlin
Pressekontakt
http://www.zeeb-kommunikation.de
Zeeb Kommunikation GmbH
Neue Promenade 7 10178 Berlin
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Hartmut Zeeb
08.07.2014 | Hartmut Zeeb
Industrie 4.0 - Post an 8.000 Entscheider
Industrie 4.0 - Post an 8.000 Entscheider
02.07.2014 | Hartmut Zeeb
9. "Glückstour" bringt über 140.000 Euro für krebskranke Kinder
9. "Glückstour" bringt über 140.000 Euro für krebskranke Kinder
18.06.2014 | Hartmut Zeeb
Die große "Glückstour" endet am 30. Juni nach 1.000 Kilometern in Berlin
Die große "Glückstour" endet am 30. Juni nach 1.000 Kilometern in Berlin
12.06.2014 | Hartmut Zeeb
Das Potenzial von Effizienzsteigerung durch mehr Intelligenz in Prozessen und Systemen ist beeindruckend
Das Potenzial von Effizienzsteigerung durch mehr Intelligenz in Prozessen und Systemen ist beeindruckend
05.06.2014 | Hartmut Zeeb
Ingenics mit positiver Geschäftsentwicklung 2013
Ingenics mit positiver Geschäftsentwicklung 2013
Weitere Artikel in dieser Kategorie
23.02.2026 | GEPVOLT SE
BATTERIESPEICHER FÜR NETZSTABILITÄT - GEPVOLT
BATTERIESPEICHER FÜR NETZSTABILITÄT - GEPVOLT
17.02.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Avanti Gold startet Bohr-Offensive in der DRK: 4 Geräte für 42.000 Meter auf Goldprojekt Misisi
Avanti Gold startet Bohr-Offensive in der DRK: 4 Geräte für 42.000 Meter auf Goldprojekt Misisi
17.02.2026 | EMH Energie-Messtechnik GmbH
EMH Energie-Messtechnik GmbH: Veränderungen im Management
EMH Energie-Messtechnik GmbH: Veränderungen im Management
11.02.2026 | ANINOVA e.V.
Illegale Käfighaltung im Kreis Heinsberg beendet - 1.500 Hühner jahrelang eingesperrt
Illegale Käfighaltung im Kreis Heinsberg beendet - 1.500 Hühner jahrelang eingesperrt
03.02.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Sranan Gold trifft erneut hochgradig: 10,88 g/t - Bohr-Offensive in Suriname
Sranan Gold trifft erneut hochgradig: 10,88 g/t - Bohr-Offensive in Suriname

