Jugendarbeitslosigkeit in Europa: Mehr Mobilität und Mentoring nötig!
16.09.2016 / ID: 239408
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
(Mynewsdesk) Dies fordert der Europäische Führungskräfteverband Chemie FECCIA anlässlich der Konferenz „Mobility and Mentoring“ Anfang September in Wien. Schon seit Jahren ist die Jugendarbeitslosigkeit vor allem in den südlichen Mitgliedstaaten der EU alarmierend hoch. „Zahlreiche hochqualifizierte Absolventen, darunter auch viele Ingenieure und Naturwissenschaftler, finden keine Arbeit oder nur Jobs, die nicht ihren Qualifikationen entsprechen“, betonte FECCIA-Präsident Dr. Roland Leroux im Rahmen der Konferenz „Mobility and Mentoring“. Die Krise stelle den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa auf eine harte Probe. Genau dies war das Thema der von der EU geförderten Veranstaltung vom 7. bis zum 9. September 2016, die vom Europäischen Führungskräfteverband Chemie FECCIA gemeinsam mit den Europäischen Chemie-Arbeitgebern ECEG und dem Europäischen Gewerkschaftsbund industriAll organisiert und durchgeführt wurde.
„Wir müssen das Mobilitätspotenzial junger Fach- und Führungskräfte aktivieren“, zeigte Leroux einen Ausweg aus der schwierigen Situation auf. Dadurch könnten EU-weit Bedarfslücken auf dem Arbeitsmarkt geschlossen und gleichzeitig die Arbeitslosigkeit bekämpft werden. „Für mehr Mobilität braucht es aber auch funktionierende Mentoringprogramme.“ Mit ihrem neuen Mobilitäts- und Mentoring-Portal zur Onlinevermittlung von Mentees und Mentoren bieten die europäischen Chemie-Sozialpartner jetzt ein wirkungsvolles Instrument zur Mobilitätsförderung an.
„Wir brauchen den Mut und die Kraft, um gegen die Misere der Jugendarbeitslosigkeit anzugehen“, hob auch ECEG-Präsident Stephen Elliott in seiner Begrüßungsrede auf der Konferenz hervor. Der Stellvertretende Generalsekretär von industriAll Europe Sylvain Levebvre ergänzte: „Wir müssen neue Strategien für die Jugendlichen in Europa finden.“ Die Chemie sei hier eine wichtige Achse.
Aus Sicht der Chemie-Führungskräfte in Europa kann es sich eine moderne und globalisierte Gesellschaft nicht leisten, eine ganze Generation junger Fach- und Führungskräfte zu verlieren. Dazu FECCIA-Präsident Leroux: „Kaum etwas ist wichtiger, als Neues zu wagen. Wir wollen unseren Beitrag als Führungskräfte in der Chemie und der Pharmazie dazu leisten.“
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