Aon Hewitt: Outsourcing bei Anlagemanagement nimmt zu
29.11.2017 / ID: 277756
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Der Trend zum Outsourcing bei der Vermögensverwaltung für die betriebliche Altersversorgung nimmt Fahrt auf. Bisher nutzen nur wenige Unternehmen externe Dienstleister, um sich bei der Umsetzung ihrer Anlagestrategie gezielt unterstützen zu lassen. Eine Studie von Aon Hewitt zeigt, dass sich das bald ändern wird. Ein Drittel der befragten Unternehmen rechnet damit, dass in den nächsten Jahren einzelne Bereiche ausgelagert werden. Geantwortet haben Verantwortliche aus 39 international tätigen Unternehmen mit mehr als einer Million Beschäftigten.
Aktuell nutzen nur bis zu 16 Prozent der Unternehmen externe Dienstleister für ihre Investmentaktivitäten. Das wird sich jedoch in den nächsten Jahren drastisch ändern. So halten es sogar 42 Prozent der Befragten für sehr wahrscheinlich, ihre gesamte Anlagerichtlinie zukünftig auszulagern. Die Richtlinie soll dabei jedoch im eigenen Haus erstellt werden.
"Die zunehmende Komplexität macht es immer schwieriger, alle Investmentfunktionen im eigenen Haus zu stemmen", erläutert Aon Hewitt Geschäftsführer Fred Marchlewski das Ergebnis der Studie. "Vor allem international tätige Unternehmen mit mehrere Pensionsplänen, aber auch zunehmend Mittelständler, sehen im Outsourcing eine gute Möglichkeit, gezielt Entlastung zu schaffen," so Marchlewski weiter.
Eine gleichzeitig von Aon Hewitt in Großbritannien durchgeführte Studie unterstreicht diese Einschätzung. Dort ist der Anteil der Unternehmen, die ihre Investmentstrategie extern betreuen lassen, innerhalb von zwei Jahren von 14 auf 24 Prozent in die Höhe geschnellt.
Die deutsche Studie kann unter http://aon.io/2wmNoYU abgerufen werden.
http://www.aonhewitt.com
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