Objectives and Key Results bzw. OKR-Weiterbildung
05.11.2018 / ID: 303792
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Immer wieder poppen im Managementbereich neue Methoden auf, die als neue Wunderwaffen "gehypt" werden. Inwieweit sie dies tatsächlich sind, kann man oft erst einschätzen, wenn man sich intensiv mit ihnen beschäftigt.
So erging es in den letzten Monaten der Lean- und Strategieumsetzungsberaterin Dr. Daniela Kudernatsch, München, mit der Methode "Objectives and Key Results" (https://www.kudernatsch.com/okr-berater-beratung-objectives-and-key-results-methode-muenchen), kurz OKR, die zum Beispiel in einem Handelsblatt-Artikel als neue "Wunderwaffe moderner Führungskräfte" aus dem Silicon Valley bei der Strategieumsetzung, beim Führen von Mitarbeitern und beim Erhöhen der Agilität von Unternehmen bezeichnet wurde.
Was die Inhaberin des Beratungsunternehmens KUDERNATSCH Consulting & Solutions über diese Methode las, machte sie neugierig. Also meldete sie sich zu einer Objectives and Key Results-Weiterbildung sowie Ausbildung zum OKR-Master an. Nach deren Ablauf lautet ihr Fazit: "Die Weiterbildung hat sich gelohnt - auch aufgrund der intensiven Arbeit mit Fallstudien",
-wie die OKR-Methode in Unternehmen eingeführt werden kann und
-wie die bereichs-, funktions- und hierarchieübergreifend Abstimmung der OKRs erfolgen kann, um sicherzustellen, dass alle Aktivitäten in der Organisation auf die gleichen und wichtigsten Ziele ausgerichtet sind.
In der Weiterbildung gewann Frau Dr. Kudernatsch keine grundlegend neuen Erkenntnisse, da ihr die Kombination von "top-down" und "bottom-up" aufgrund ihrer Projektarbeit für Unternehmen unter anderem mit Hoshin Kanri und der Balanced Scorecard vertraut war. Sie schärfte jedoch nochmals ihre Sensibilität dafür, "wie wichtig gerade auf der Shopfloor-Ebene eine kurzzyklische Zielvereinbarung ist", was bei der OKR-Methode im Zwei- bis maximal Vier-Monate-Zyklus geschieht. Deshalb wird sie künftig bei ihrer Projektarbeit auch Elemente der OKR-Methode nutzen.
Das vorläufig abschließende Urteil der Autorin des Buchs "Hoshin Kanri - Unternehmensweite Strategieumsetzung mit Lean-Management-Tools" über die OKR-Methode lautet: "Die OKR-Methode ist keine neue Wunderwaffe weder für das Führen von Mitarbeitern, noch zum Erhöhen der Agilität von Unternehmen. Sie ist jedoch eine bewährte Methode zur Strategieumsetzung insbesondere auf der operativen Ebene."
Dabei sollte man, so ihre Empfehlung, zwei Dinge jedoch nicht vergessen:
-Das Definieren der OKRs allein befähigt die Mitarbeiter nicht, diese - auf teils ganz neuen Wegen - zu erreichen. Deshalb setzt das Arbeiten mit der Methode auch eine Führungskultur voraus, bei der sich die Führungskräfte primär als Befähiger ihrer Mitarbeiter verstehen.
-Außerdem gilt es den Mitarbeitern Tools wie den PDCA-Zyklus oder den A3-Report an die Hand zu geben, mit denen sie das systematische und eigenständige Lösen von Problemen einüben können.
Ein Vorzug der OKR-Methode ist zudem:
-Sie lässt sich einfach mit Systemen zur Strategieumsetzung wie Hoshin Kanri und der Balanced Scorecard verknüpfen, die eher auf das Erreichen der mittel- und langfristigen (strategischen) Ziele abzielen. Und:
-Sie harmoniert mit dem KVP- und dem Lean-Gedanken, da es auch bei ihr letztlich um ein kontinuierliches Sich-Verbessern und Steigern der Performance geht.
Ab 2019 wird KUDERNATSCH Consulting & Solutions übrigens auch offene Seminare zur OKR-Methode und dazu, wie sich diese mit den in den Unternehmen oft schon vorhandenen Managementsystemen verbinden lässt, anbieten. Nähere Infos hierüber finden Sie spätestens ab Dezember auf der Webseite http://www.kudernatsch.com .
http://www.kudernatsch.com
KUDERNATSCH Consulting & Solutions
Waldstraße 37 82064 Straßlach bei München
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