Der Fall Wirecard und die Angst der Eliten vor dem Auftauchen des geflüchtenen COO Jan Marsalek
13.02.2022 / ID: 374470
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Jan Marsalek hat es mit Wirecard geschafft, die gesamte deutsche Wirtschaft an der Nase herumzuführen. Jetzt ist er auf der Fahndungsliste und der angeblich größte Wirtschaftsskandal in Vergessenheit geraten. Zufall oder soll man ihn vergessen? Eher Letzteres dürfte richtig sein. Allein die Vorstellung, COO Jan Marsalek tauche aus dem Nichts wieder auf, treibt Wirtschaftseliten den Angstschweiß auf die Stirn. Das verlorene Geld ist zu verkraften, zumal es sich bei 100 Mio. Euro um eine Summe handelt, welche an internationalen Börsen im Sekundentakt verpufft. Wäre da nicht die Sorge um Insiderwissen und Datenbestände, die Marsalek als Absicherung sicherlich mitgenommen hat. Dumm war er jedenfalls nicht. 2020 verschwunden, 2022 zwei Geburtstage gefeiert, na ja, mit reichlich Bargeld ist das zu schaffen. Und doch spricht man in elitären Wirtschaftskreisen nur mit vorgehaltener Hand über den Verschwundenen und Wirecard. Warum? Man fürchtet, eine Lawine ungeahnten Ausmaßes könnte ins Rollen geraten.Würde es sich nicht um Wirtschaftskriminalität in einem besonders schweren Fall handeln, könnte man bei genauerer Betrachtung schon fast Sympathie für den gewitzten Hochstapler entwickeln. Der mittlerweile 42 Jahre alte Marsalek schaffte es, der gesamten Finanzelite, den Wirtschaftsprüfern, der Politik und dem Geldadel durch strategisch hervorragende Blenderei den Spiegel vorzuhalten. Frei nach dem Motto: "Geld macht blind" zeigt der Fall Marsalek auf markante Weise, dass es nicht wichtig ist, wer man ist, sondern nur was die Menschen von einem glauben zu sein.
Dieses Konzept hat für Marsalek offensichtlich über die letzten Jahre hinweg gut funktioniert. Genügend Zeit also, um eine eventuell nötige Flucht akribisch vorzubereiten. Derartiges Engagement benötigt ein solides Netzwerk an Personenkreisen, die gewisse Möglichkeiten aufzeigen und auch möglich machen. Wo viel Geld ist - oder vielmehr zu seien scheint - tummeln sich auch Menschen, die gerne davon profitieren möchten. Diese Tatsache dürfte Marsalek sehr wohl bewusst gewesen sein. Umgeben von Geldadel, Politik und Wirtschaftsbossen und mit dem nötigen Geschick sich taktisch zu positionieren, öffnen sich ungeahnte Dimensionen. Erfahrungen in Guanxi, eine in Asien spezifischen Art des Netzwerkens, hat Marsalek offensichtlich reichlich gesammelt und auch die dahinter verborgenen Möglichkeiten erkannt. Geblendete, wie der Staat und die Behörden, bleiben mit großen Augen zurück und distanzieren sich medial um nicht als ahnungslos und ausgetrickst.
Kurzum, Marsalek hat das Blenderspiel hervorragend inszeniert. Die Flucht scheint klug geplant mittels Skiptacing, machtvolle Kontakte wurden aufgebaut und genügend Bargeld gesammelt. Sogar der Zeitpunkt, zu dem er die Flucht angetreten hat, war genial gewählt. Corona und Reisebeschränkungen sind der ideale Kontext, um einzelne Verfolger schnell abzuschütteln.
Ein Punkt blieb bisher in der Betrachtung seines Falls zu sehr außen vor: Wirecard hat als Kreditkartenabrechner unzählige sensible Daten gesammelt, die bei genauerer Betrachtung möglicherweise bestimmte Menschen in Erklärungsnöte bringen könnte. Marsalek dürfte sich der Macht dieser Daten bewusst sein. Ein Schelm, der Böses denkt. Gut vorstellbar, dass es in Politik und Hochfinanz einige Personen gibt, die nicht besonders am Auffinden des Ex-Managers interessiert sind. The Show must go on. Clever wie er ist, könnte Marsalek leicht eine neue Geschäftsidee entwickeln. Vielleicht schreibt er unter einem Pseudynom ein Buch oder wendet sich ans TV: Das Handbuch für den perfekten Blender oder wie man elitären Kreisen den Spiegel vorhält. Eine Frage stellt sich wirklich? Wem nützt das verschwundene bleiben und auftauchen wirklich und wer partizipiert unter Umständen davon? Cui bono?
wirecard jan marsalek coo jan marsalekt wien aschheim flucht fahndung skandal affäre wirecard skandal wirecard affäre
Detektei und Wirtschaftsdetektei ManagerSOS
Herr Elean Van Boem
Hugo Eckener Ring 15
60549 Frankfurt
Deutschland
fon ..: 0700 97797777
fax ..: 0700 97797777
web ..: http://www.managersos.info
email : frankfurt@managersos.info
Pressekontakt
Detektei und Wirtschaftsdetektei ManagerSOS
Herr Elean Van Boem
Hugo Eckener Ring 15
60549 Frankfurt
fon ..: 0700 97797777
web ..: http://www.detektiv-international.de
email : frankfurt@managersos.info
Diese Pressemitteilung wurde über Connektar veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Herr Elean Van Boem
03.03.2022 | Herr Elean Van Boem
Ukraine-Russland Konflikt - Ich bin Russe, lebe in Deutschland und plötzlich hasst man mich.
Ukraine-Russland Konflikt - Ich bin Russe, lebe in Deutschland und plötzlich hasst man mich.
01.03.2022 | Herr Elean Van Boem
Angst vor Krieg - Während Kriegsopfer kommen wollen immer mehr Deutsche Europa fluchtartig verlassen
Angst vor Krieg - Während Kriegsopfer kommen wollen immer mehr Deutsche Europa fluchtartig verlassen
27.02.2022 | Herr Elean Van Boem
Grenzübergänge zur Ukraine - Vorsicht- Menschenhändler nutzen Notlage Geflüchteter aus - Opfer Frauen
Grenzübergänge zur Ukraine - Vorsicht- Menschenhändler nutzen Notlage Geflüchteter aus - Opfer Frauen
23.02.2022 | Herr Elean Van Boem
Einrichtungsbezogene Impfpflicht und gefälschte Impfnachweise - Krankenschwester und Krankenpfleger flüchten
Einrichtungsbezogene Impfpflicht und gefälschte Impfnachweise - Krankenschwester und Krankenpfleger flüchten
23.02.2022 | Herr Elean Van Boem
Streng geheim - Die Problemlöser - Diamanten sind für immer - Besitzer nicht!
Streng geheim - Die Problemlöser - Diamanten sind für immer - Besitzer nicht!
Weitere Artikel in dieser Kategorie
13.05.2026 | JS Research GmbH
Gold, Silber und der neue Fed-Chef
Gold, Silber und der neue Fed-Chef
13.05.2026 | JS Research GmbH
Anleger und Zentralbanken setzen weiterhin auf Gold
Anleger und Zentralbanken setzen weiterhin auf Gold
13.05.2026 | Vetter Pharma International GmbH
Vetter startet Bau des neuen Produktionsstandorts in Saarlouis
Vetter startet Bau des neuen Produktionsstandorts in Saarlouis
13.05.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Zodiac Gold: Volltreffer in Liberia - 16-Kilometer-Goldsystem nimmt Gestalt an
Zodiac Gold: Volltreffer in Liberia - 16-Kilometer-Goldsystem nimmt Gestalt an
13.05.2026 | MACHWÜRTH TEAM INTERNATIONAL
Ministerium fördert Coaching-Plattform MTI CoachingPRO
Ministerium fördert Coaching-Plattform MTI CoachingPRO

