Smarte Energieversorgung - es wird Zeit!
21.12.2022 / ID: 383125
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
"Wir Unternehmen", organisiert im Bund der Selbständigen, fordern einen Fokus der Bundesregierung auf energetische Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiepreise. Hierzu muss aus Sicht des Mittelstands der Strommarkt dynamisiert und die Grundlastfähigkeit dringend ausgebaut werden.Zurzeit scheint es, als wäre die Energie- und Wärmeversorgung für diesen Winter gesichert. Durch den jahrelang verschlafenen Ausbau der regenerativen Energien wird uns die Energiekrise aber auch in den nächsten Jahren belasten. Wir als Vertreter der klein- und mittelständischen Unternehmen sind über die Preisentwicklungen und ganz besonders um die grundlegende Versorgungssicherheit für die kommenden Jahre besorgt. Hier braucht es langfristige und sichere Lösungsansätze. Die Grundlastfähigkeit unserer Energieversorgung muss massiv ausgebaut werden. Die momentane Witterungslage in Deutschland verdeutlicht, dass Wind- und Sonnenenergie für eine stabile Stromversorgung in unserem Land nicht ausreichend sind. Zurzeit stabilisieren insbesondere ausländische Atomkraftwerke unser Stromnetz, auch der Verbrauch von Gas und Kohle erreicht wieder Höchstwerte.
"Um unseren Energiemarkt zukunfts- und widerstandsfähiger zu machen, braucht es eine Regierung, die durch die richtigen Regulierungsänderungen die Weichen für einen demokratischen und smarten Energiemarkt stellt," so Liliana Gatterer, Präsidentin vom Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz & Saarland e.V.
"Gerade für die ansässige Industrie ist es enorm wichtig, dass eine Energiesicherheit vorherrscht. Es darf nicht passieren, dass eine Versorgung durch Mangel gefährdet wird (siehe Pharmaindustrie und Medikamentenmangel)", so Ralph Hollritt, Vorsitzender des Bund der Selbständigen Sachsen-Anhalt e.V.
Aus Sicht von Andreas Keck, Generalsekretär des Bund der Selbständigen Deutschland, könnte eine breite, dezentrale Zwischenspeicherung von Strom in Unternehmen, aber auch in
Privathaushalten einen wichtigen Beitrag leisten. "Ein smartes Stromnetz mit vielen kleinen Speichern in Elektromobilen, Batterien oder auch kreativen neuen Lösungen würde Bedarfsspitzen abfangen und Strom aus erneuerbaren Energie wie Wind und Sonne besser nutzbar machen. Dazu braucht es aber Rahmenbedingungen, die dringend politisch gesetzt werden müssen. Es
muss sich lohnen, in Speichertechnologie zu investieren oder z.B. die Kapazitäten des eigenen Elektroautos im Bedarfsfall zur Verfügung zu stellen. Da lohnt es sich eigenproduzierten bzw. zwischengespeicherten Strom einzuspeisen. Dynamische Preise mit smarten Verbrauchern kombiniert, würde die Grundlastfähigkeit erhöhen, weil sich z.B. Maschinen so steuern ließen, dass sie starten, wenn die Strompreise gerade günstig sind. Dann würden sich kleinteilige Investitionen in autarke Stromversorgung lohnen."
Firmenkontakt:
Bund der Selbständigen Deutschland e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Deutschland
+49 151 24010010
ak@bund-der-selbstaendigen.de
https://bund-der-selbstaendigen.de/
Pressekontakt:
Bund der Selbständigen Deutschland e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
alexander.gehres@bund-der-selbstaendigen.de
+49 30 72625670
https://bund-der-selbstaendigen.de/
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Bund der Selbständigen Deutschland e.V.
05.12.2025 | Bund der Selbständigen Deutschland e.V.
Stillstand beenden. Verantwortung übernehmen. Mutig handeln.
Stillstand beenden. Verantwortung übernehmen. Mutig handeln.
19.11.2025 | Bund der Selbständigen Deutschland e.V.
Aktivrente: Selbständige dürfen nicht ausgeschlossen werden - BDS fordert sofortige Korrektur
Aktivrente: Selbständige dürfen nicht ausgeschlossen werden - BDS fordert sofortige Korrektur
02.05.2025 | Bund der Selbständigen Deutschland e.V.
Regierung muss liefern - Unternehmer erwarten Taten statt Ankündigungen
Regierung muss liefern - Unternehmer erwarten Taten statt Ankündigungen
29.01.2025 | Bund der Selbständigen Deutschland e.V.
Der Bund der Selbständigen Deutschland e.V. beteiligt sich am bundeweiten Wirtschaftswarntag
Der Bund der Selbständigen Deutschland e.V. beteiligt sich am bundeweiten Wirtschaftswarntag
15.11.2024 | Bund der Selbständigen Deutschland e.V.
BDS Sachsen-Anhalt begrüßt Vorstoß zur Abschaffung des Tariftreue- und Vergabegesetzes: Ein Schritt zur Entlastung der heimischen Wirtschaft und KMUs
BDS Sachsen-Anhalt begrüßt Vorstoß zur Abschaffung des Tariftreue- und Vergabegesetzes: Ein Schritt zur Entlastung der heimischen Wirtschaft und KMUs
Weitere Artikel in dieser Kategorie
18.01.2026 | JS Research GmbH
Knapper als Gold: Weshalb Platin, Palladium und Rhodium strategische Supermetalle sind!
Knapper als Gold: Weshalb Platin, Palladium und Rhodium strategische Supermetalle sind!
17.01.2026 | Detektiv-Institut Kocks GmbH
Detektiv-Institut Kocks in Düsseldorf: Ermittlungs- und Wirtschaftsschutzleistungen seit 1955
Detektiv-Institut Kocks in Düsseldorf: Ermittlungs- und Wirtschaftsschutzleistungen seit 1955
17.01.2026 | JS Research GmbH
Wenn Washington nervös wird: Strategische Gold-Kupfer-Ressourcen drohen zur Machtfrage zu werden!
Wenn Washington nervös wird: Strategische Gold-Kupfer-Ressourcen drohen zur Machtfrage zu werden!
17.01.2026 | JS Research GmbH
Geopolitische Spannungen sorgen für Kursfeuerwerk!
Geopolitische Spannungen sorgen für Kursfeuerwerk!
16.01.2026 | Wassmer Wealth Management
Ruhestand ohne Zufall: Stufenmodell macht Entnahmen planbar
Ruhestand ohne Zufall: Stufenmodell macht Entnahmen planbar

