Randstad engagiert sich für eine weltoffene Gesellschaft
28.03.2024 / ID: 409531
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Mit dem neu gegründeten Unternehmensnetzwerk "Vielfalt ist Zukunft" setzen sich Randstad Deutschland, IKEA, Generali und weitere Initiatoren sowie die Stiftung gegen Rassismus und ProjectTogether für eine aktive Gestaltung der deutschen Einwanderungs- und Integrationspolitik ein. Eschborn, März 2024 - Am 22. März veröffentlichte das neue Unternehmensnetzwerk im Rahmen einer parlamentarischen Veranstaltung im Bundestag, die unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration und Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus, Reem Alabali-Radovan MdB stattfand, einen Appell für eine offene und freie Gesellschaft, der die essentielle Rolle von Einwanderung für wirtschaftlichen Wohlstand und soziale Vielfalt betont.
Die Initiatoren sind überzeugt, "dass Vielfalt und Weltoffenheit genauso wie Rechtsstaatlichkeit und eine lebendige Demokratie die Voraussetzungen sind, um die Freiheit und den Wohlstand aller auch in der Zukunft zu sichern", so das neue Positionspapier von "Vielfalt ist Zukunft." "Deutschland ist auf Zuwanderung in den Arbeitsmarkt angewiesen", betont auch Carlotta Köster-Brons, Leiterin des Hauptstadtbüros und National CSR-Koordinatorin der Randstad Gruppe Deutschland. "Bereits jetzt und noch stärker in den kommenden Jahren wird sich der demografische Wandel auf unseren Arbeitsmarkt auswirken. Zukünftig werden wir, unabhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen Lage, immer einen Mangel an Arbeits- und Fachkräften haben, den wir nur durch eine Zuwanderung von außen bewältigen können."
Die zum Netzwerk gehörenden Unternehmen sind erfahren in der Beschäftigung von Menschen unterschiedlichster Herkunft und betonen den wichtigen Beitrag von Unternehmen zu gesellschaftlicher Teilhabe und gelingender Integration. In dem Positionspapier fordern sie mit sieben konkreten Vorschlägen eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Abbau bestehender Hürden in der Einwanderungs- und Integrationspolitik.
"Um als Zuwanderungsland, insbesondere für qualifizierte Fachkräfte, attraktiv zu sein, müssen wir ein weltoffenes und tolerantes Land für Menschen aus anderen Kulturkreisen sein", ergänzt Carlotta Köster-Brons. "Menschen müssen sich willkommen fühlen und langfristige Perspektiven für sich erkennen. Nur so erreichen wir die Arbeitskräfte, die der Wirtschaftsstandort Deutschland so dringend benötigt."
Das Positionspapier zum Download finden Sie hier .
(Bildquelle: Mario Schmidt)
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