Wertebasierte Unternehmensführung
11.09.2012 / ID: 77912
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Um als Unternehmen auf Dauer erfolgreich zu sein, wird es immer wichtiger, sich mit den eigenen Werten und einer ethischen Unternehmensführung auseinander zu setzen. Immer mehr Unternehmen haben deshalb in den letzten Jahren ethische Leitlinien und Führungsgrundsätze entwickelt, die als Prinzipien für das eigene Verhalten gegenüber Kunden und Mitarbeitern dienen. Sie stiften eine einheitliche Unternehmenskultur und -identität und wirken positiv auf die Motivation der Mitarbeiter.
Sind die Vorteile und der konkrete Nutzen einer wertebasierten Unternehmensführung erkannt, besteht der erste Schritt in einer Definition der eigenen Leitlinien und ethischen Werte: Wie möchte man als Unternehmen von den eigenen Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten oder auch Finanzpartnern wahrgenommen werden?
Die wichtigsten Bereiche, für die man die eigenen Handlungsmotive und -maxime herausarbeitet, sind Leistung (Know-how, Kompetenzen, Leistungsvermögen und -bereitschaft, Innovationskraft, Flexibilität, Qualitätsanspruch), Kommunikation (Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit), Zusammenarbeit (Fairness, Hilfsbereitschaft, Loyalität, Konfliktfähigkeit, Teamspirit) und ethisch-moralische Leitlinien (Verantwortungsübernahme, Fairness, Treue, Integrität, Ehrlichkeit).
Die Identität eines Unternehmens entsteht aus den gelebten Werten in den genannten Bereichen. Sie bieten damit auch einen Orientierungsrahmen für notwendige Entscheidungen in Problemsituationen oder Krisenzeiten. Bei der Festlegung der Werte sind auch die Traditionen und Normen des Unternehmens zu berücksichtigen, um keine Diskrepanz zwischen den formalen und gelebten Werten entstehen zu lassen. Denn nur eine möglichst vollständige Kongruenz beider, führt zu einem authentischen und glaubwürdigen Unternehmensimage.
Sind die Unternehmenswerte einmal definiert, kommt es darauf an, dass sie im Alltag auch von den Mitarbeitern gelebt werden. Dies braucht, vor allem bei größeren Unternehmen, seine Zeit. Wichtig für diesen Implementierungsprozess ist es, dass im ersten Schritt die Führungskräfte und alle Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt die neu formulierten Werte täglich überzeugend vorleben. Regelmäßige Feedbacks, Austauschrunden und evtl. eine externe Begleitung durch Coachs sind in dieser Phase sehr hilfreich, um Stolperfallen und Optimierungsmöglichkeiten zu entdecken.
Ob die gesteckten Ziele im Lauf der Zeit erreicht und die formulierten Werte von allen Mitarbeitern eingehalten werden, ist nur durch eigene Beobachtungen, Umfragen bei Kunden und Mitarbeitern oder andere Kontrollmechanismen möglich. Eine zu starke Kontrolle kann jedoch im Gegensatz zu den Unternehmensleitlinien stehen, in denen z.B. auch Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiräume für die Mitarbeiter stehen. Um das gewünschte Verhalten zu fördern, können Führungskräfte positive Beispiele anerkennend hervorheben und die entsprechenden Mitarbeiter bestärken. Dies motiviert und erzeugt Vorbilder, an denen sich andere Mitarbeiter orientieren können. Negative Beispiele sollten anfangs nur im Einzelgespräch angesprochen und das erwartete Verhalten möglichst konkret beschrieben werden.
Bildrechte: Brigitte Averdung-Häfner
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