Cornelia Kiel: Projekte sind kein Selbstzweck
31.10.2012 / ID: 86056
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Eppstein. Projekte haben Konjunktur. Immer mehr Unternehmen haben etliche davon zur gleichen Zeit, meist mit engen zeitlichen Vorgaben, und setzen immense Ressourcen für deren Gelingen ein. Unzählige Projektmanager werden ausgebildet und Teams zusammengestellt. Doch im gleichen Maße, in dem Projekte zu einer Modeerscheinung vor allem in großen Unternehmen und Konzernen werden, scheitern auch immer mehr von ihnen. "Das kostet Abermillionen Euro und frustriert Entscheider, Manager und Mitarbeiter", weiß Projektexpertin und Projektcoach Cornelia Kiel.
"Es gibt Unternehmen, bei denen laufen mehrere Hundert Projekte gleichzeitig. Insbesondere in der IT-Wirtschaft, im produzierenden Gewerbe und in der Automobilindustrie könnte man manchmal den Eindruck gewinnen, dass betriebsame Geschäftigkeit den Projektmotor mehr antreibt als eine durchdachte und nachhaltige Strategie", so Kiel. Sie ist seit vielen Jahren in genau diesen Branchen als Projektmanagerin und Coach unterwegs und hilft, Projekte nicht nur sauber zu planen, sondern auch erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Dabei setzt sie vor allem auf die harmonische Verbindung von Unternehmenszielen und Visionen, Menschen und den eingesetzten Methoden inklusive intelligenter IT.
Ihrer Meinung nach werden gerade die Ziele des Unternehmens und die mitwirkenden Menschen außer Acht gelassen. "Es werden Unsummen für das Projektmanagement, für die besten Methoden, die modernste Software und die Projektressourcen ausgegeben", so ihre Beobachtung. Doch die genaue Analyse der Ziele, der Integration in die Gesamtstrategie und das Einbeziehen der Mitarbeiter, werde oft vergessen. Kiels Fazit: Die meisten Projekte scheitern nicht am Geld oder an deren Umsetzung, sondern schon ganz zu Beginn, in der Planungsphase. Es fehle meist am Gesamtüberblick und daran, wie sich einzelne Projekte in das Große und Ganze ein- und anpassen. Gelebt werde "Projektkleinstaaterei statt Visions- und Sinnstiftung auf allen Ebenen".
Ein externer Projektcoach könne helfen, aber auch das sei nur "die halbe Miete". Vielmehr müsse ein strategisches Umdenken in den Unternehmen einsetzen. "Besser wenige Dinge richtig machen, genau beobachten und nachjustieren im Interesse der Gesamtstruktur als jedes Projekt einzeln zum Erfolgsgaranten hochstilisieren", mahnt Kiel. Leider gewinne oft die Effizienz gegen die Effektivität. Aber Projekte seien eben kein Selbstzweck, sondern im besten Falle Fortschrittstreiber. Und Fortschritt brauche eine Strategie und komme nun mal ohne die Menschen nicht aus.
Kiel mahnt die Unternehmen zu mehr Innehalten und einer besseren Projektmoderation - von der Planungsphase bis zum Debriefing. Denn, so der Projekt-Coach, manchmal sei Zeit eben auch dann Geld, wenn Dinge entschleunigt würden. Weitere Informationen gibt es unter http://www.pins-performance.de.
Cornelia Kiel Projektcoach Projektcoaching Projekt-Management-Office (PMO) Portfolio-Management Programm-Management Projektmoderatorin
http://www.pins-performance.de
PINS Partner für Performance
Zum Kohlwaldfeld 6a 65817 Eppstein
Pressekontakt
http://www.spreeforum.com
Spreeforum International GmbH
Trupbacher Straße 17 57072 Siegen
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Weitere Artikel von Falk Al-Omary
22.12.2014 | Falk Al-Omary
Suzanne Grieger-Langer repräsentiert den Deutschen Managerverband in Ostwestfalen-Lippe
Suzanne Grieger-Langer repräsentiert den Deutschen Managerverband in Ostwestfalen-Lippe
17.12.2014 | Falk Al-Omary
Reinhold Bartha repräsentiert den Deutschen Managerverband in der Wirtschaftsregion Rhein-Main
Reinhold Bartha repräsentiert den Deutschen Managerverband in der Wirtschaftsregion Rhein-Main
16.12.2014 | Falk Al-Omary
Martin Müller repräsentiert den Deutschen Managerverband in der Wirtschaftsregion Köln-Bonn-Aachen
Martin Müller repräsentiert den Deutschen Managerverband in der Wirtschaftsregion Köln-Bonn-Aachen
07.08.2014 | Falk Al-Omary
Große Nachfrage: Karl-May-Festspiele in Elspe geben Zusatzvorstellung
Große Nachfrage: Karl-May-Festspiele in Elspe geben Zusatzvorstellung
04.08.2014 | Falk Al-Omary
Schon mehr als 100.000 Besucher "Unter Geiern"
Schon mehr als 100.000 Besucher "Unter Geiern"
Weitere Artikel in dieser Kategorie
12.05.2025 | JS Research
Gold ist der bevorzugte Hafen für Investoren
Gold ist der bevorzugte Hafen für Investoren
12.05.2025 | JS Research
Das autonome Fahren kommt voran - und braucht Rohstoffe
Das autonome Fahren kommt voran - und braucht Rohstoffe
12.05.2025 | JS Research
Kernkraft statt Kohle
Kernkraft statt Kohle
12.05.2025 | Vetter Pharma International GmbH
Vetter investiert weiter in nachhaltiges Wachstum
Vetter investiert weiter in nachhaltiges Wachstum
12.05.2025 | hooves4moves UG
Ein Weckruf für die Pferdewirtschaft
Ein Weckruf für die Pferdewirtschaft
