ANINOVA fordert Konsequenzen: Offener Brief an Bauernverband Rheinland-Nassau zu Tierquälerei in Halver
12.11.2025 / ID: 435280
Vereine & Verbände
Nach den Enthüllungen über massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in einer Schweinezucht in Halver (NRW) fordert die Tierrechtsorganisation ANINOVA e. V. in einem offenen Brief an den Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e. V. (Sitz in Koblenz) klare Konsequenzen. Der Verband müsse sich von den Verantwortlichen im Umfeld der Anlage distanzieren und endlich Verantwortung übernehmen, heißt es in dem Brief.
ANINOVA liegen umfangreiche Aufnahmen aus dem Betrieb vor, die tierschutzwidrige Zustände dokumentieren - darunter Schweine in verdreckten, zu engen Kastenständen, verletzte Tiere ohne tierärztliche Versorgung und tote Tiere inmitten lebender.
Der Betrieb war bereits in der Vergangenheit durch Auflagen des Veterinäramts Märkischer Kreis sowie Beanstandungen im QS-System auffällig geworden. Auch bei einer Kontrolle im Oktober 2025 wurden erneut Mängel festgestellt.
Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Dortmund - Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK NRW) unter dem Aktenzeichen 76 Js 5/25 Ermittlungen aufgenommen. Sowohl QS als auch Westfleisch haben nach einem Sonderaudit die Zusammenarbeit mit dem Betrieb beendet.
Bereits letzte Woche hatten die Grünen im Kreis Ahrweiler mit einer Demonstration vor der Geschäftsstelle des Bauernverbandes in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf die Zustände aufmerksam gemacht und ein deutliches Zeichen gegen Tierquälerei gefordert.
"Wer derartige Zustände verharmlost oder die Verantwortlichen in Schutz nimmt, trägt Mitschuld am Leid der Tiere und verspielt jede moralische Glaubwürdigkeit", erklärt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Bisher hat der Verband geschwiegen, "das muss jetzt ein Ende haben" sagt Peifer und ergänzt "Der Bauerverband darf sich nicht mehr schützend vor einen Tierquäler stellen".
Im offenen Brief fordert ANINOVA den Verband auf, klare Konsequenzen zu ziehen und sich von allen Verantwortlichen in diesem Zusammenhang zu trennen. Dies sei nicht nur eine organisatorische, sondern auch eine moralische Entscheidung, die zeigen würde, dass Tierquälerei in landwirtschaftlichen Verbänden keinen Platz hat.
"Wer die Zustände in Tierhaltungen sieht, erkennt, dass solche Systeme immer mit Leid verbunden sind. Deshalb setzt sich ANINOVA für eine Zukunft ein, in der Tiere nicht länger ausgebeutet werden - und ruft dazu auf, die eigene Ernährung zu überdenken und sich für eine vegane Lebensweise zu entscheiden." so Peifer abschließend.
Mehr Informationen hier.
ANINOVA offener Brief Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau Halver Schweinezucht Tierquälerei QS Westfleisch ZeUK NRW Veterinäramt Koblenz NRW
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