"Frankfurt hört zu": Keko und Tugce Albayrak e. V. machen Alltagsheld:innen sichtbar
17.04.2026 / ID: 440448
Vereine & Verbände
Frankfurt, 17. April 2026 - Zivilcourage hat viele Gesichter: Nach diesem Motto initiierte der Frankfurter Verein Tugce Albayrak e. V. ein Magazin, das 22 Frankfurterinnen und Frankfurter porträtiert, die sich auf ihre ganz persönliche Weise für ein gelebtes Miteinander einsetzen. Das Projekt wurde durch die Partnerschaft für Demokratie Frankfurt am Main (Bundesprogramm Demokratie Leben) gefördert. Für die Umsetzung engagierte der Verein unter anderem die Agentur Keko."Zivilcourage beginnt nicht dort, wo etwas eskaliert, sondern in den zahlreichen kleinen Situationen des täglichen Miteinanders. Sie ist weniger eine spontane Tat als vielmehr eine Haltung, für die wir Sichtbarkeit schaffen möchten. Zudem braucht es in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spannungen und Polarisierungen Räume, in denen Menschen einander wirklich zuhören. Darum haben wir mit dem Magazin "Frankfurt hört zu" ein Format gestartet, das Alltagsheld:innen vorstellt. Als gute Vorbilder aus allen Teilen der Gesellschaft helfen sie, unsere Mission in die Welt zu tragen", so Dogus Albayrak, Vorsitzender des Vereins.
Bei der Realisierung des Projekts setzte der Tugce Albayrak e. V. mitunter auf die Kompetenz von Keko. Im November 2025 hatten sich 40 Mitarbeitende der Frankfurter Agentur in einem Workshop des Vereins mit den Themen Zivilcourage, Verantwortung und Teamkultur auseinandergesetzt. Parallel dazu wirkte Keko bei Gestaltung und Produktion des Magazins mit. "Für mich zeigt dieses Projekt, was Kommunikation leisten kann: Themen sichtbar machen, Menschen eine Stimme geben und Räume für Dialog schaffen", so Kekos Geschäftsführer Carsten Menge, der ebenfalls zu den porträtierten Personen im Magazin gehört. "Wir freuen uns, dass wir dazu unseren Beitrag leisten durften und einmal mehr zeigen konnten, dass wir sowohl als Einzelpersonen als auch als Unternehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung tragen wollen", so Menge weiter.
Begleitend zum Magazin produzierte der Verein in Zusammenarbeit mit EmpowerMedia einen Kurzfilm, der am 9. März 2026 im Rahmen einer Premiere im Frankfurter Cinestar vorgestellt wurde. Im Anschluss fanden zwei Panels mit diversen porträtierten Personen, darunter auch Carsten Menge, sowie Politiker:innen statt. Ziel war es, Zivilgesellschaft und Entscheidungsträger:innen in den Dialog zu bringen, um über Zivilcourage, Demokratie und Teilhabe zu sprechen. Keko begleitete die Veranstaltung filmisch und fotografisch und produzierte diverse Bewegtbild-Formate.
Das Magazin "Frankfurt hört zu" soll künftig einmal jährlich erscheinen. Die aktuelle Ausgabe kann auf der Website des Tugce Albayrak e. V. unter https://www.tugce-albayrak.de/frankfurthoertzu abgerufen werden. Zudem ist das Printmagazin auf Anfrage erhältlich. Der Film zum Event am 9.3. kann unter https://ftp.keko.de/_2A0_HO5WX6fZuReingesehen werden. Weiteres Material wird zeitnah auf den Social Media Kanälen des Tue Albayrak e. V. veröffentlicht.
Über den Tugce Albayrak e. V.:
Der Tugce Albayrak e. V., benannt nach der 2014 in Offenbach verstorbenen Tugce Albayrak, engagiert sich bundesweit für die Förderung von Empathie, Zivilcourage und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit seinen Programmen eröffnet der Verein Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen differenzierte Zugänge zu diesen zentralen gesellschaftlichen Themen.
Ein zentrales Angebot stellt der "Alltagshelden-Workshop" dar, in dessen Rahmen theaterpädagogische Formate an Schulen umgesetzt werden. Ziel ist es, junge Menschen darin zu stärken, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen und Handlungsspielräume in herausfordernden Alltagssituationen zu erkennen. Zum Einsatz kommen unter anderem Improvisationstheater, Forumtheater nach Augusto Boal sowie szenisches Spiel. Diese Methoden ermöglichen es, Solidarität, Empathie und Vielfalt nicht nur kognitiv zu reflektieren, sondern als gemeinsame Erfahrung praktisch zu erproben.
Die theaterpädagogische Arbeit setzt dabei bewusst auf eine körperlich-emotionale Erfahrbarkeit. In improvisierten Szenen lernen die Teilnehmenden, Stimme, Mimik und Körperhaltung gezielt einzusetzen, um eigene Grenzen wahrzunehmen, diese zu kommunizieren und selbstbewusst zu vertreten.
(Bildquelle: @Keko)
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