TU Berlin: TU-Team entwickelt kleinen Bruder von Mars-Rover "Curiosity"
20.03.2013 / ID: 107414
Wissenschaft, Forschung & Technik
Die Technische Universität Berlin hat sich im März mit dem Team SEAR (Small Exploration Assistant Rover) für den "DLR SpaceBot Cup" qualifiziert und wird mit 50.000 Euro gefördert. Im Projekt SEAR wird ein "Curiosity"-ähnlicher Roboter entwickelt, der einen aufwändigen Parcours bewältigen soll, welcher einem Explorationsszenario auf einer marsähnlichen Oberfläche nachempfunden ist. Die große Herausforderung besteht darin, dass alle Aktionen autonom durchgeführt werden müssen, der Roboter also nicht ferngesteuert wird. Die Aufgaben reichen vom Navigieren in der unbekannten Umgebung, Überwinden von Hindernissen bis zum Finden, Greifen und Transport von Objekten.
Das Team SEAR vom Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin wird mit einem klassischen Roboter-Konzept antreten. Der neue Roboter wird an den erprobten Mars-Rover "Curiosity" erinnern, soll aber mit einer Masse von etwa 30 Kilogramm wesentlich kleiner werden. Im Gegensatz zu den derzeitigen Rovern auf dem Mars soll der TU-Roboter vollkommen eigenständig handeln. Ziel ist es, einen vollständig raumfahrttauglichen Rover für einen mehrjährigen Einsatz auf einem nahen Planeten zu entwickeln. Studierende vieler Fachrichtungen sollen maßgeblich an der Entwicklung im Rahmen der Lehrveranstaltung "Planetare Exploration und Weltraumrobotik" im kommenden Sommersemester 2013 beteiligt werden.
Der "DLR SpaceBot Cup" wird vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie organisiert. Insgesamt nehmen zehn Teams aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen an dem Wettbewerb teil, der Technologien aus dem Bereich Weltraumrobotik voranbringen soll. Schließlich sind solche Innovationen häufig die Wegbereiter für nützliche Geräte und Anwendungen auf der Erde. Der Wettbewerb wird vom 11. bis 13. November 2013 ausgetragen.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Cem Avsar, TU Berlin, Institut für Luft- und Raumfahrt, Projektleiter von SEAR, E-Mail: cem.avsar@ilr.tu-berlin.de, Tel.: 030 / 314-27387
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