Pressemitteilung von Europäischer Klimapakt

Wie viel Plastik steckt in unserem Alltag? Forschende und Klimapaktbotschafter klären auf


08.10.2026 / ID: 447003
Wissenschaft, Forschung & Technik

Wie viel Plastik steckt in unserem Alltag? Forschende und Klimapaktbotschafter klären aufPlastik ist überall: in Verpackungen und Kleidung, aber auch in Produkten, in denen viele Menschen Kunststoff nicht vermuten würden. Mit ihrer Zero Plastic Campaign machen die Klimapaktbotschafterinnen und -Botschafter Dana Zhaxylykova, Bernardo Miller Naranjo und Marta Rodríguez-Martínez im September und Oktober auf Plastikverschmutzung, Mikroplastik und die Folgen unseres Konsumverhaltens aufmerksam. Der Europäische Klimapakt unterstützt die Botschafterinnen und Botschafter bei ihrer Initiative und begleitet die Kampagne.


Über Instagram und TikTok vermitteln die Initiatorinnen und Initiatoren wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und alltagsnah. Dabei verbinden sie die Dimension des Problems mit einer lösungsorientierten Botschaft: Plastikverschmutzung stellt Umwelt und Gesellschaft vor große Herausforderungen – gleichzeitig gibt es konkrete Möglichkeiten, selbst erste Veränderungen anzustoßen.


Den Abschluss der Kampagne bildet am 18. Oktober 2026 in München eine Veranstaltung mit Vorträgen und Beiträgen von Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und weiteren Fachleuten.


Vom Alltagsprodukt zum Umweltproblem


Kunststoff hat durch seine Vielseitigkeit, Haltbarkeit und günstige Herstellung unzählige Anwendungsgebiete. Gleichzeitig ist der weltweite Umgang mit Plastik zu einer erheblichen Umweltbelastung geworden.Genau diesen Spannungsbogen greift die Zero Plastic Campaign auf. Auf Social Media beschäftigt sich die Mikroplastik-Forscherin und Klimapaktbotschafterin Dana Zhaxylykova unter anderem mit der Geschichte von Plastik, versteckten Kunststoffen in Alltagsprodukten, Mikroplastik und möglichen plastikärmeren Alternativen.


Auch Menschen auf der Straße kommen zu Wort: Was verbinden sie mit Plastikverschmutzung? Welche Umweltprobleme beschäftigen sie besonders? Und wie bewusst nehmen wir überhaupt wahr, wie stark Plastik in unserem Alltag präsent ist?


Die Kampagne möchte dabei nicht nur auf Probleme aufmerksam machen. Ein zentraler Bestandteil ist die Frage, welche Veränderungen im eigenen Alltag realistisch möglich sind – von bewussteren Kaufentscheidungen bis hin zu plastikärmeren Alternativen.


„Plastik ist so selbstverständlich Teil unseres Alltags geworden, dass wir häufig gar nicht mehr wahrnehmen, wo es überall vorkommt“, erklärt Dana Zhaxylykova, Mikroplastik-Forscherin, Wissenschaftskommunikatorin und Botschafterin des Europäischen Klimapakts. „Mit der Zero Plastic Campaign möchten wir Wissen über Plastik und Mikroplastik verständlich vermitteln und gleichzeitig zeigen, dass jede und jeder mit kleinen Veränderungen anfangen kann. Es geht nicht darum, von heute auf morgen perfekt plastikfrei zu leben, sondern bewusster zu konsumieren und informierte Entscheidungen zu treffen.“


Individuelles Handeln und strukturelle Veränderungen zusammendenken


Die Initiatorinnen und Initiatoren stellen individuelles Verhalten dabei nicht als alleinige Lösung dar. Weniger Plastikverbrauch kann im Alltag beginnen, langfristige Veränderungen hängen jedoch auch von besseren Produkten, neuen Materialien, wirtschaftlichen Entscheidungen und politischen Rahmenbedingungen ab.


Auch regulatorische Maßnahmen zur Verringerung von Plastikabfällen und zur stärkeren Kreislaufführung von Kunststoffen spielen dabei eine Rolle. Die Zero Plastic Campaign möchte deshalb zeigen, dass individuelles und systemisches Handeln zusammengedacht werden müssen.


Die Botschaft: Die Dimension des Problems ist groß, aber Veränderung ist möglich. Verbraucherinnen und Verbraucher können erste Schritte gehen, während Forschung, Wirtschaft und Politik an weitergehenden Lösungen arbeiten.


Wissenschaft trifft Öffentlichkeit in München


Nach mehreren Wochen digitaler Wissenschaftskommunikation wird die Kampagne bei einer Veranstaltung am 18. Oktober in München in den direkten Austausch überführt.


Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Fachleute werden dort Erkenntnisse zu Plastik und Mikroplastik vorstellen und gemeinsam mit dem Publikum diskutieren: Wo begegnet uns Plastik unerwartet im Alltag? Was wissen wir über seine Auswirkungen auf Umwelt und Menschen? Welche Alternativen sind sinnvoll? Und welche Veränderungen müssen über individuelles Konsumverhalten hinausgehen?


„Wissenschaft kann besonders viel bewirken, wenn ihre Erkenntnisse Menschen außerhalb von Forschungseinrichtungen erreichen“, berichtet Bernardo Miller Naranjo, Klimapaktbotschafter des Europäischen Klimapakts in München und einer der Organisatoren der Veranstaltung. „Mit der Zero Plastic Campaign und der Veranstaltung in München möchten wir einen Raum schaffen, in dem Forschende und Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch kommen: über das Problem der Plastikverschmutzung, aber vor allem auch darüber, welche Lösungen bereits heute möglich sind.“


Veranstaltungsinformationen:

Zero Plastic Campaign – Abschlussveranstaltung


Datum: 18. Oktober 2026

Uhrzeit: 15:30 Uhr


Veranstaltungsort:

Gemeinde Gottes des Weltmissionsvereins

Winzererstraße 47E,

80797 München


Anmeldung zur Veranstaltung vor Ort oder online Teilnahme:

[link=https://luma.com/xfcrgi05]International Zero Plastic Forum · Luma

[/link]

(Bildquelle: @European Climate Pact)

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Hermann-Weinhauser-Str. 73
81673 München
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