TU Berlin: Ideale Wohngegend finden mit "POTENTIALSPACES"
06.12.2012 / ID: 92065
Wissenschaft, Forschung & Technik
Forscherinnen und Forscher am Center for Metropolitan Studies (CMS) der TU Berlin haben die internetbasierte Wohngegend-Suche "POTENTIALSPACES" entwickelt. Kern der Internetanwendung ist die Bewertung von Lageattributen: Nutzerinnen und Nutzer bestimmen individuell, welche Eigenschaften ihre Wohngegend aufweisen soll. Hierzu gehören unter anderem Zentralität, Lebendigkeit des Kiezes, das Angebot an Gastronomie und Kultur, Sportangebote und die Nähe zu Grün- und Wasserflächen. Die Nutzerpräferenzen werden mit einer einzigartigen kleinräumigen Datenbank abgeglichen. Zusätzlich können die maximale Fahrtzeit zum Arbeitsort oder einem anderen häufig aufgesuchten Ort und Miet- beziehungsweise Kaufpreisvorstellungen der neuen Immobilie angegeben werden.
Anhand eines stadtökonomischen Modells wird jedem Häuserblock Berlins ein Wert zugewiesen, das sogenannte Potenzial. Die Potentialmethodik gewichtet näher gelegene Attribute stärker. So können sämtliche Lagemerkmale in fußläufiger Umgebung in der Suche berücksichtigt werden. Die "POTENTIALSPACES" werden schließlich in einer Karte angezeigt und rot markiert. Klickt man sie an, werden Immobilienangebote vor Ort angezeigt. Zurzeit gibt es POTENTIALSPACES für Berlin - andere Städte Deutschlands und Europas folgen.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verhelfen damit in der akademischen Stadtforschung erprobten Methoden zur praktischen Anwendung. "Unser Ziel ist es, das ganz praktische Potential aufzuzeigen, welches in stadtökonomischen und räumlich-statistischen Methoden steckt. POTENTIALSPACES ist ein Beispiel, wie ein wissenschaftliches Modell auch bei ganz alltäglichen Entscheidungen helfen kann", so Dr. habil. Gabriel Ahlfeldt, Projektleiter der Urban Economics-Forschungsgruppe am Center for Metropolitan Studies (CMS) der TU Berlin.
Link zum Tool "POTENTIALSPACES":
http://www.potentialspaces.de
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Christiane Scholz, Center for Metropolitan Studies der TU Berlin, Tel.: 030/60985841, E-Mail: scholz@metropolitanstudies.de
http://www.tu-berlin.de
TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin
Pressekontakt
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/service_fuer_journalisten/
TU Berlin, Center for Metropolitan Studies
Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel in dieser Kategorie
13.02.2026 | Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Jugend forscht: Nachwuchstalente überzeugen mit innovativen Projekten in Darmstadt
Jugend forscht: Nachwuchstalente überzeugen mit innovativen Projekten in Darmstadt
12.02.2026 | ANINOVA e.V.
Auswertung belegt 83 schwere Übergriffe im Schlachthof von Dithmarscher-Geflügel
Auswertung belegt 83 schwere Übergriffe im Schlachthof von Dithmarscher-Geflügel
31.01.2026 | Holger Fischer
Die Weichkorallenfamilie Primnoidae: Ein mythologischer Name aus der Tiefe der Meere
Die Weichkorallenfamilie Primnoidae: Ein mythologischer Name aus der Tiefe der Meere
29.01.2026 | Holger Fischer
Die Wissenschaft der Hermeneutik – Von Hermes, dem Götterboten, zur Kunst des Verstehens
Die Wissenschaft der Hermeneutik – Von Hermes, dem Götterboten, zur Kunst des Verstehens
28.01.2026 | Holger Fischer
Die Mythenwelt der Rebe trifft auf die Wissenschaft: Ampelographie
Die Mythenwelt der Rebe trifft auf die Wissenschaft: Ampelographie

