Pressemitteilung von Andreas Klatt

Den Valentinstag auf das ganze Jahr ausdehnen - wie eine erotische Lebenskunst unser Sein in Leidenschaft taucht


Freizeit, Buntes & Vermischtes

"Erotische Lebenskunst bedeutet, die Empfänglichkeit für das Schöne zu steigern und in allem die göttliche Schönheit des Lebens zu erblicken", sagt der Philosoph Christoph Quarch. Sein Buch "hin & weg" beschreibt einen inneren Reifungsprozess, der immer weitere Lebensbereiche in eine Leidenschaft einschließt, die meist dem Liebespartner vorbehalten ist. Ein beherztes Plädoyer für eine erotische Lebenskunst.

Kunstvoll verwebt Quarch die unterschiedlichen Spielarten der Liebe zu einem zarten Gefüge, das zeigt: Eros ist eine der elementarsten Qualitäten der menschlichen Existenz. Er schärft die Aufmerksamkeit, macht achtsam, behutsam, zärtlich. Und lehrt eine Demut dem Leben gegenüber, die in der Konsumgesellschaft zu verkümmern droht: "Wenn ich mich verliebe, dann widerfährt mir das", schreibt Quarch. Was nicht heißt, das wir der Liebe blind ausgeliefert sind. "Was blind macht, sind unsere Schatten, die Begehren und Verlangen in die Verliebtheit mischen."

Quarch verbindet Fäden der antiken Philosophie Platons zu einem schlüssigen Ansatz, der zeigt: Mystik, Religion, Lebenskunst, Ästhetik und Bildung sind nichts anderes als Variationen des Eros. Allem liegt der Wunsch zugrunde, seelische Verbundenheit zu erleben. Die Klarheit der Liebe weist den Weg, sie erleuchtet den Menschen.

"Wir haben die Gabe, uns in alles verlieben zu können", sagt Quarch. "Nicht nur in einen einzigen Menschen. Die Sexualität als vitale Lebensenergie wird bei der so verstandenen Lebenskunst nicht bekämpft oder unterdrückt, sondern von ihren egomanischen Anteilen entkoppelt und transformiert. Quarch: "Wir können der fatalen Pornographisierung, Kommerzialisierung und Trivialisierung der Sexualität in unserer Welt nur Einhalt gebieten, wenn wir ihr Mysterium wiederentdecken und sie als ein heiliges, spirituelles Geschehen feiern."

Dadurch können Quarch zufolge auch die Kirchen zu neuem Leben erweckt werden - volle Bordelle und leere Kirchen hält er für Symptome der gleichen kulturellen Krise: der Erosion des Eros. "Sich ins Leben verlieben ist für mich das Christlichste was es gibt: das Leben annehmen, es feiern - mit Haut und Haar, mit Leib und Seele, mit Sex und Spiritualität; mich offenherzig selbst den dunklen Abgründen des Lebens und meiner Seele auszuliefern und das ganze Leben mit dem großen Ja des Eros anzunehmen."

Quarchs Plädoyer für eine erotische Lebenskunst setzt nicht nur spirituelle, sondern auch politische und ethische Akzente: Wer den Eros ausbildet, bezieht ihn auch auf die Umwelt und lebt ökologisch, im Einklang mit den Regelkreisläufen des Lebens. Maßgebend sind dann nicht Ideologie oder Moral, sondern der direkte Anspruch, den das Leben an die Menschen stellt.
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