Pressemitteilung von Ilona Kruchen

Zuschüsse nur bei Mindest-Jahresarbeitszahlen:


18.02.2013 / ID: 102092
Garten, Bauen & Wohnen

sup.- Der Austausch eines veralteten Heizkessels durch eine zeitgemäße Wärmepumpe gilt als besonders energiesparende Modernisierungsmaßnahme. Denn anschließend wird der überwiegende Teil der benötigten Energie aus der kostenlos verfügbaren Umgebungswärme gewonnen, z. B. aus der Luft oder aus dem Erdreich. Weil auf diese Weise der Einsatz fossiler Brennstoffe wie Gas oder Öl deutlich reduziert werden kann, fördert der Staat die privaten Investitionen für Wärmepumpen mit Zuschüssen. Bis zu 1.600 Euro gibt es für Modernisierungsmaßnahmen mit Luft/Wasser-Wärmepumpen. Für Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen werden je nach Leistung sogar bis zu 11.800 Euro gezahlt. Aber bevor Hausbesitzer mit Blick auf diese Förder-Optionen eine Sanierung in Auftrag geben, sind umfangreiche Beratungsgespräche und eine kompetente gebäudetechnische Planung unverzichtbar. Voraussetzung für eine Förderung sind nämlich spezielle Effizienzvorgaben an die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Geräte. Dieser Wert drückt das Verhältnis zwischen eingesetzter Strommenge und Wärmeertrag aus, berechnet über ein ganzes Jahr. Für den Einsatz in Wohngebäuden muss z. B. bei Sole/Wasser-Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,8 nachgewiesen werden, in Nichtwohngebäuden liegt der Wert bei 4,0. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen beträgt die erforderliche Mindest-JAZ 3,5.

Entscheidende Berechnungsgrundlage für diese Jahresbewertung ist die Leistungszahl der einzelnen Geräte, der COP-Wert (coefficient of performance). Aber Vorsicht: Dieser Wert ist nur dann relevant und vergleichbar, wenn er ganz konkret für so genannte Betriebspunkte angegeben wird. Ein Beispiel: In der Betriebspunktangabe "A2/W35" steht A für Air und W für Water, die Zahlen nennen die Temperatur der Wärmequelle (hier Air = Luft) und das erzielbare Niveau der Wasserwärme. In diesem Fall wird also in einer Luft/Wasser-Wärmepumpe bei zwei Grad Außentemperatur das zu nutzende Wasser auf 35° C erwärmt. Diese erstaunliche Ausbeute rechnet sich natürlich erst dann, wenn der betriebsbedingte Stromeinsatz nicht zu hoch ist. Vorbildlich sind Hocheffizienz-Wärmepumpen wie z. B. die Geräte des Systemanbieters Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg), bei denen je nach Gerätetyp die elektrische Leistungsaufnahme um nahezu das Fünffache wieder als nutzbare Wärme abgegeben wird. Informationen über die aktuellen Förderkonditionen für Wärmepumpen gibt es im Internet unter http://www.wolf-heiztechnik.de.

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