Pressemitteilung von Börner Ihr Hausmakler GmbH

Immobilienmarkt Wien: Knapp 13 Prozent mehr Verkäufe im ersten Halbjahr 2026


08.10.2026 / ID: 446992
Immobilien

Wien, 7. Oktober 2026 - Der Wiener Immobilienmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich an Fahrt aufgenommen. Laut RE/MAX-ImmoSpiegel, der auf sämtlichen Eintragungen im amtlichen Grundbuch beruht, wechselten in Wien 11.114 Immobilien den Eigentümer - 12,9 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025. Der Wert dieser Transaktionen stieg um 29,1 Prozent auf 5,41 Milliarden Euro.


Wie stark sind die Preise gestiegen?


Häuser und Wohnungen waren im ersten Halbjahr 2026 österreichweit im Schnitt um 3,9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, wie der Häuserpreisindex von Statistik Austria zeigt. Gebrauchte Immobilien verteuerten sich um 4,0 Prozent, im zweiten Quartal sogar um 5,1 Prozent. Die Preise für Wohneigentum haben damit ein neues Rekordniveau erreicht.


Warum zieht der Markt gerade jetzt an?


Mehrere Faktoren kommen zusammen: Der Markt hat sich an das aktuelle Zinsniveau gewöhnt, viele Kaufentscheidungen aus den schwachen Vorjahren werden nachgeholt, und die befristete Befreiung von der Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühr für Eigenheime ist mit 30. Juni 2026 ausgelaufen. Viele Käufer wollten sich diesen Vorteil von bis zu 11.500 Euro noch sichern und haben ihren Kauf vorgezogen.


"Die Nachfrage ist zurück, aber die Käufer sind deutlich preisbewusster als in den Boomjahren", sagt Mag. Thilo Börner, seit 1999 Immobilienmakler in Wien. "Wer seine Immobilie marktgerecht anbietet, findet derzeit rasch Interessenten. Wer zu hoch einsteigt, verliert Zeit - und am Ende oft auch Geld."


Was bedeutet das für Eigentümer, die verkaufen möchten?


Für Verkäuferinnen und Verkäufer hat sich das Umfeld spürbar verbessert. Entscheidend bleibt der Angebotspreis, und der hängt in Wien stark von der Lage ab. Wie weit die Immobilienpreise in Wien auseinander liegen, zeigt der Wiener U-Bahn-Immobilienpreisspiegel, den Börner jährlich herausgibt: In der Ausgabe 2023 reichten die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen entlang der U-Bahn von 2.900 Euro am Enkplatz bis 15.000 Euro in der Herrengasse.


Wie geht es in den kommenden Monaten weiter?


Nach dem Vorzieheffekt durch das Ende der Gebührenbefreiung rechnet Börner mit einer ruhigeren, aber stabilen Nachfrage. Zusätzlichen Schwung bringt die Immobilienertragsteuer: Für Altvermögen, also vor dem 31. März 2002 erworbene Immobilien, steigt sie mit 1. Jänner 2027 von 4,2 auf 6 Prozent des Verkaufserlöses. Maßgeblich ist das Datum des unterschriebenen Kaufvertrags. "Bei realistischem Preis und vollständigen Unterlagen ist ein Abschluss bis Silvester noch machbar", so Börner. "Das Zeitfenster wird aber enger."


Eine kostenlose Immobilienbewertung vor Ort, die den aktuellen Marktwert auf Basis von Lage, Zustand und Vergleichsverkäufen ermittelt, bietet Börner Eigentümerinnen und Eigentümern in Wien und Umgebung an.


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Börner Ihr Hausmakler GmbH
Herr Thilo Börner
Adalbert Stifterstr. 21/2/39
1200 Wien
Österreich

fon ..: +43 664 330 0156
web ..: http://boerner.at
email : t@boerner.at

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