Perzeptron über Kapitalbindung in der Elektronikfertigung: Die unsichtbare Fessel der Lieferperformance
18.11.2024 / ID: 420954
IT, NewMedia & Software
Eschborn, 18. November 2024 - Viel zu hohe Lagerbestände und dennoch eine schlechte Lieferperformance - dieses Phänomen beklagen derzeit zahlreiche EMS-Dienstleister. Häufig ist die Materialwirtschaft ein kritischer Faktor, der verhindert, dass Liefertermine zuverlässig eingehalten werden können. Die Problematik liegt unter anderem in einer Komplexitätszunahme im Wertschöpfungsprozess. Perzeptron beleuchtet die Ursachen und zeigt auf, wie Kapitalbindungsanalysen und digitale Werkzeuge zur Verhinderung von Kapitalbindung hier Abhilfe schaffen können.Gerade EMS-Unternehmen haben eine starke Kundenorientierung und versuchen, möglichst schnell die geforderten Produkte zu liefern. Dabei kann es jedoch passieren, dass sie nicht das gesamte Projekt mit all seinen relevanten Faktoren im Blick behalten oder eine umfassende Risikobewertung vernachlässigen. Kurzfristige Änderungen durch den Kunden wie Anpassungen der Stückzahlen oder Produktspezifikationen führen oft zu Überbeständen und Materialien, die im Lager verbleiben oder später nicht mehr benötigt werden. Das bindet Kapital und verursacht Lagerkosten, ohne die Lieferzuverlässigkeit zu verbessern. Der Handlungsspielraum sinkt mit der Liquidität und das kann so weit führen, dass neue Aufträge nicht mehr materialisiert werden können, weil "ältere" Aufträge noch nicht geliefert werden konnten.
"Die Auftragsdurchlaufzeiten in der Elektronikfertigung sind trotz der Absicht, schnell liefern zu wollen, oft erstaunlich lang. In vielen Fällen beträgt der Anteil der reinen Liegezeiten 95 Prozent, während die tatsächliche Bearbeitungszeit lediglich 5 Prozent ausmacht. So kann es vorkommen, dass eine Baugruppe, die in zwei Tagen produziert werden könnte, insgesamt 38 Tage vom Wareneingang bis zum Versand benötigt. Mit zusätzlichen Vorlaufzeiten für Disposition und Materialeinkauf sind dann sogar bis zu 60 Tage keine Seltenheit", erklärt Markus Renner, Geschäftsführer bei Perzeptron.
Hohe Bestände sind stets die Folge - nie die Ursache - eines komplexen und in der Regel sehr dynamischen Dispositionsablaufs. Komplexe Abläufe und dynamische Terminplanungen bzw. -änderungen der Kunden führen dazu, dass die Nachsteuerung des Materials häufig großen Aufwand bedeutet und nur teilweise gelingt. Hohe Bestände bei gleichzeitigen Fehlteilen sind die Folge. Ohne ein gutes Bestandsmanagement mit den richtigen digitalen Werkzeugen sind Mitarbeiter gezwungen, mit hohem manuellen Planungsaufwand "das Schlimmste" zu verhindern.
Können die Liegezeiten durch leistungsfähigere Prozesse reduziert werden, reduziert sich auch der Vorlauf für die Aufträge und somit die Lieferzeit.
Kapitalbindung sichtbar machen
Ein effizienter Ansatz zur optimierten Kapitalbindung beginnt mit Klarheit über die Prozesse. Diese lässt sich mit einer Kapitalbindungsanalyse wie sie Perzeptron entwickelt hat, erreichen. Hierbei wird systematisch und effizient die Kapitalbindung von Unternehmen analysiert. Durch eine umfassende Bewertung von Strukturen und Prozessen identifiziert Perzeptron Optimierungspotenziale. Dabei werden Fragen beantwortet wie: Wie werden Forecasts geplant, Kundenbestellungen eingeplant, wie wird die Fertigung organisiert, wie werden Lagerbestände analysiert sowie Produktionszyklen und das Lieferantenmanagement optimiert? Mit Hilfe von Datenanalysen und branchenspezifischem Know-how deckt Perzeptron Bereiche auf, in denen Kapital gebunden und ineffizient eingesetzt wird.
"Die Kapitalbindungsanalyse macht schnell Störgrößen sichtbar und zeigt Potenziale für geringere Fertigungsrückstände und verkürzte Durchlaufzeiten auf. Sie ist die Basis für Optimierungsmaßnahmen der Kapitalbindung", erklärt Markus Renner.
In Kombination mit der Supply-Chain-Management-Software MiG von Perzeptron kann anschließend eine optimierte Kapitalbindung und reibungslose Lieferkettensteuerung umgesetzt werden.
(Bildquelle: AdobeStock_968860062)
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