BRAVO! Katharina Kost-Tolmein hat als Intendantin in Münster ausgedient - Vertragsverlängerung gescheitert
12.03.2025 / ID: 425560
Kunst & Kultur
Meinung und Kommentar von Mark Bellinghaus-Raubal , Schauspieler, Künstler, Autor, Investigativ Journalist & Aktivist gegen Kindesmissbrauch und #meToo-StraftatenDie Nachricht kam heute als Pressemitteilung der Stadt Münster, und ich konnte es wirklich erst überhaupt nicht glauben. Wie bitte? Der Rat der Stadt Münster hat bereits jetzt schon beschlossen, den Vertrag mit der mega Enttäuschung und Theater Münster Generalintendantin Katharina Kost-Tolmein nicht zu verlängern. Es sollte eigentlich erst im Mai darüber entschieden werden. Wow! Das ist natürlich auch der große und gerechte Verdienst von ein paar Leuten, die vor einem Jahr in der Münsteraner Winter-Eiseskälte gedruckte Petitionen Handzettel verteilten und in absolut mühseliger Arbeit Stimme um Stimme gegen Kost-Tolmein sammelten. Dass es so etwas noch nie zuvor in der Geschichte des Theaters Münster gab, schien den Rat der Stadt Münster sehr zu beeindrucken. Denn sonst wären die Damen und Herren Politiker sich nicht bereits jetzt schon einig gewesen.
Dass ich selbst von einer diebischen Bande die mir meine Theaterstück zum Thema Kindesmissbrauch klaute, das wird noch Folgen haben für den weiteren Weg einer Frau, die mit meinem #metoo-Peiniger zusammengearbeitet hatte. Nach 40 Jahren wirklich ein sehr seltsamer "Zufall".
Wir sind natürlich in absoluter Feierstimmung, denn die 499 Menschen, die sich die Mühe machten und unsere auf change.org geschaltete Petition unterschrieben hatten, die kommen jetzt zum Zug.
Da half es auch nichts, dass der Rechtsanwalt Ehemann Oliver Tolmein, der sich selbst im Theater als "Moderator" breitmachte und so tat, als hätte er was zu sagen, unsere Petition löschen ließ. Unfassbar, wenn man bedenkt, dass eine Petition ein demokratisches Mittel ist, und Menschen entscheiden zu lassen.
Als ich vor einem Jahr vor dem Theater stand, und meist vor den Vorstellungen meine Handzettel verteilte, da bekam ich den Unmut des Publikums erster Hand mit. Ich wusste sofort, dass Katharina Kost-Tolmein niemals haltbar sein wird.
Eine Frau, die so eiskalt reagiert, und bevor sie überhaupt anfing, in der Hochzeit der Corona Pandemie die Hälfte der Angestellten feuerte, einen Monat vor Weihnachten, wohlgemerkt, und die dann den Nerv hatte, ihren eigenen Ehemann einzustellen und als Moderator mehrfach auftreten zu lassen, die hat nun wirklich nichts mehr im künstlerischen Betrieb verloren.
Ein kleiner Ratschlag und Tipp an die nun Gott sei Dank bald scheidende Möchtegern-Diva Kost-Tolmein: Wir hörten dass in China oder Nordkorea noch Stellen als Intendantin frei sein sollen. Wär das nichts?
Pressemitteilung der Stadt Münster was natürlich den Unmut und die Enttäuschung einer Mehrheit des Theaters nicht widerspiegelt. Schade.
Dennoch haben wir gewonnen am Schluss. Ich wurde beklaut und ich habe in einer Mönchsrobe am 24.04.2024 am Landgericht Münster gekämpft. Jetzt heißt es natürlich Wiederaufnahme des Verfahrens. Denn ich hatte natürlich immer Recht. "Frau Kost-Tolmein hat meines Erachtens keine Ahnung wie man menschlich ein Theater leitete und sie hat nachweislich von mir geklaut!" Um das zu sehen, brauchen Sie nur das Foto anschauen, meine Kunst, die von 2021 stammt, und das Bühnenbild für den Abklatsch meines Theaterstücks "KINDERHAUS":
Münster schreibt Theaterintendanz neu aus
Pressemitteilung von Dienstag, 11. März 2025
Stadt Münster
Münster schreibt Theaterintendanz neu aus
Verpflichtung von Generalintendantin Kost-Tolmein endet 2027
Münster (SMS) Die Stadt Münster wird in Kürze die Generalintendanz für das städtische Theater neu ausschreiben. Wegen unterschiedlichen Auffassungen zur langfristigen Ausrichtung des Hauses wird der Vertrag von Generalintendantin Katharina Kost-Tolmein nicht verlängert.
Der Vertrag der gebürtigen Ludwigshafenerin läuft planmäßig mit der Spielzeit 2026/27 aus. Die Generalintendantin hatte ihre Arbeit am Theater Münster im Januar 2022 aufgenommen und das Haus von Anfang an mit ambitionierten Inszenierungen geprägt. So eröffnete sie ihre erste Spielzeit mit einer auch überregional beachteten Premiere von Enst Kreneks "Das Leben des Orest", eine 1930 in Leipzig uraufgeführte Oper, die seit 1961 nicht mehr gespielt worden war. Während die Ansätze der mehrfach ausgezeichneten Dramaturgin in der Fachwelt auf Anerkennung stießen, entwickelten die Zuschauerzahlen des Theaters Münster sich nicht so gut wie erwartet.
Oberbürgermeister Markus Lewe dankt Katharina Kost-Tolmein für das Engagement in der Domstadt: "Frau Kost-Tolmein hat die anspruchsvolle Aufgabe inmitten der Corona-Pandemie übernommen, und allein das verdient Respekt. Die Stadt Münster dankt Frau Kost-Tolmein für ihren großen persönlichen Einsatz."
Der Rat der Stadt Münster hatte am 24. Juni 2020 die Verpflichtung von Kost-Tolmein beschlossen. Katharina Kost-Tolmein ist die erste weibliche künstlerische Leitung am Theater Münster.
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