Nachrichten-Verschlüsselung auf dem Handy ist besonders für Journalisten ein wichtiges Thema
24.02.2014 / ID: 158279
Medien & Kommunikation
Hamburg, 24.02.2014
Das Journalistenzentrum Deutschland warnt vor der unbedachten Nutzung von kostenlosen Kurznachrichten-Apps. Wer derartige Apps installiert hat, läuft Gefahr, dass seine Gespräche und Kurznachrichten mitgeschnitten werden, und zwar selbst dann, wenn die Anwendung nur im Hintergrund läuft. Solche Programme können Fotos einsehen, diese mit dem aktuellen Standort verbinden und hochladen. Die Daten werden auf die Server der Anbieter übertragen, ohne dass der Nutzer dies merkt. Schützen kann man sich dagegen kaum. Ist die App installiert, muss man ihr entsprechende Berechtigungen gewähren und trägt möglicherweise etwas mit sich, was einer "Wanze" am Körper, am Arbeitsplatz, bei Recherchen oder auf dem heimischen Nachttisch nahe kommt.
Eine Alternative zum Versand von kostenlosen SMS wäre, ein System zu wählen, bei welchem alle Nachrichten verschlüsselt übertragen werden. Durch diese Verschlüsselung kann niemand außer Absender und Empfänger den Inhalt der Nachrichten lesen - auch der Servicebetreiber nicht. Absolute Sicherheit kann eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung jedoch auch nicht bieten. Zudem sollte sich jeder Nutzer eines Smartphones bewusst machen, dass andere Apps oder Spieleanwendungen ebenfalls nach Zugriffsberechtigungen für das Mikrofon und auf Standortdaten bitten.
Die Berufsverbände DPV und bdfj empfehlen daher zur eigenen Sicherheit den bewussten Umgang mit Mobiltelefonen und deren Anwendungen. Bei vertraulichen Gesprächen sollte das Handy grundsätzlich ausgeschaltet und der Akku entnommen werden, sofern möglich.
Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband (http://www.dpv.org) - Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten (http://www.bdfj.de) wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.
Originaltext: Journalistenzentrum Deutschland (für die Trägerverbände DPV und bdfj)
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D-22761 Hamburg
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