Warum telefonieren wir nicht mehr?
17.02.2025 / ID: 424562
Medien & Kommunikation
In der heutigen digitalen Welt greifen immer mehr Menschen lieber zur Tastatur und chatten, statt zum Telefon. SocialMedia, WhatsApp oder Telegram - das geschriebene Wort hat das Gesprochene in sehr vielen Bereichen verdrängt. Selbst in vielen Firmen wird eher gechattt, statt das telefoniert wird. Dabei geht Letzteres doch viel schneller. Nur, warum ist das so? Hier sind die wichtigsten Gründe:Mehr Kontrolle über die Kommunikation
Umfragen ergaben, dass die Menschen ihre Nachricht sorgfältiger formulieren. Weil sie Zeit haben, darüber nachzudenken, was sie schreiben. Beim Telefonieren ist viel Spontanität gefragt, um auf das Gesprochene vom anderen zu reagieren. Und das fällt vielen Menschen nicht leicht.
Keine Unterbrechungen und kein Zeitdruck
Ein Telefongespräch verlangt sofortige Aufmerksamkeit. Beim Chatten kann man dann antworten, wann es gerade passt. Das ist besonders praktisch, wen man im Meeting oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Denn dann kann Telefonieren mehr als störend sein.
Klare Dokumentation und Nachverfolgung
Chats bleiben gespeichert und sind auch nach Wochen etc. abrufbar. Für Absprechen, Termine und andere wichtige Dinge, wie Fristen kann das durchaus sinnvoll sein. So gehen wichtige Infos nicht verloren. Telefonate sind oft dagegen eher "flüchtig". Wenn man sich keine Notizen macht, hat verloren. Die sogenannte Zettelwirtschaft bleibt einem auch erspart, schließlich verschwinden die kleinen Telefonnotizen bei vielen ja auch ganz gerne ;)
Weniger emotionale Belastung
Beim Chatten können sich viele Menschen gut abgrenzen und somit emotionalen Abstand wahren, gerade in stressigen oder konfliktreichen Gesprächen. Denn Telefonate erfordern eben auch eine emotionale Präsenz. Und diese ist hörbar durch Stimme, Tonfall oder in sponatanen Reaktionen.
Der Vorteil eines Telefonats ist, dass Missverständnisse umgehend geklärt werden können, gerade weil man die Emotionen hören kann.
Zeitersparnis
Oft glauben wir, dass eine Nachricht weniger Aufwand bedeutet. Doch das Hin- und Herschreiben dauert meist viel länger als ein kurzes Gespräch. Wenn man merkt, dass sich ein Thema unnötig in die Länge zieht, ist es sinnvoller den Hörer in die Hand zu nehmen.
Vermeidung unangenehmer Gespräche
Ob es um Streit, Absagen oder andere schwierige Themen geht, viele Menschen finden es dennoch angenehmer, solche Dinge schriftlich zu klären, anstatt sich am Telefon direkt damit auseinanderzusetzen. Allerdings läuft man Gefahr, vor unangenehmen Dingen erst einmal davon zu laufen. Und irgendwann holen die einen wieder ein.
Selbst wenn derjenige seine Worte mit Bedacht wählt, treten Missverständnisse häufiger auf. Warum? Weil wir Menschen emotionale Lebewesen sind. Anhand des Tonfalls und Stimme können wir viel schneller heraushören, wo bei dem anderen der Schuh drückt und direkt eine Lösung anbieten.
Multitasking-Freundlichkeit
Wer telefoniert, konzentriert sich auf das Gespräch. Beim Chatten kann man nebenbei noch andere Dinge erledigen. Dadurch wird die Kommunikation flexibler.
Nachteil: Wir lenken uns selbst ständig ab, wenn wir zum Bespiel ein Angebot erstallen und gleichzeitig mit unserem Kollegen hin- und herchatten. Dadurch schleichen sich schnell Fehler ein.
Selbst wenn das einige Zeit gut geht, laufen wir Gefahr, uns selbst in stressige Situationen zu mänövrieren. Untersuchungen zeigen, das ein Zuviel an Multitasking eher weniger produktiv ist. Ein Anruf schafft einmal Nähe, man kann sich persönlich austauschen und Missverständnisse aus der Welt schaffen.
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
Firmenkontakt:
Nicola Schmidt
Willi-Lauf-Allee 2
50858 Köln
Deutschland
+491633320955
http://www.image-impulse.com
Pressekontakt:
Nicola Schmidt Image-Impulse
Willi-Lauf-Allee 2
50858 Köln
0221-58980621
http://www.image-impulse.com
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Nicola Schmidt
24.06.2025 | Nicola Schmidt
Kleider machen die Geschäftsfrau - Warum Stil im Job mehr ist als Geschmackssache
Kleider machen die Geschäftsfrau - Warum Stil im Job mehr ist als Geschmackssache
20.06.2025 | Nicola Schmidt
Zwischen Stilfreiheit und Erwartung - Haben Dresscodes in Führung und Vertrieb noch einen Stellenwert?
Zwischen Stilfreiheit und Erwartung - Haben Dresscodes in Führung und Vertrieb noch einen Stellenwert?
31.03.2025 | Nicola Schmidt
Royale Foto-Tipps für perfekte Aufnahmen
Royale Foto-Tipps für perfekte Aufnahmen
04.03.2025 | Nicola Schmidt
Vom Lampenfieber zur Rednerstärke
Vom Lampenfieber zur Rednerstärke
26.02.2025 | Nicola Schmidt
Der Trick mit der Verknappung
Der Trick mit der Verknappung
Weitere Artikel in dieser Kategorie
05.06.2026 | Plassen Buchverlage
„Aus Fremden werden Freunde“ steigt in die Spiegel-Bestsellerliste ein
„Aus Fremden werden Freunde“ steigt in die Spiegel-Bestsellerliste ein
05.06.2026 | nLighten
nLighten macht Colocation zum Produkt: Kunden werden in drei Tagen statt in drei Monaten betriebsbereit
nLighten macht Colocation zum Produkt: Kunden werden in drei Tagen statt in drei Monaten betriebsbereit
02.06.2026 | palmerhargreaves
palmerhargreaves wird Lead-Agentur von pfmmedical
palmerhargreaves wird Lead-Agentur von pfmmedical
01.06.2026 | Gayhearts Europe i.G.
Neue LGBTQ+-Plattform verbindet Menschen in Stadt, Land und 28 europäischen Ländern
Neue LGBTQ+-Plattform verbindet Menschen in Stadt, Land und 28 europäischen Ländern
26.05.2026 | ML360 PR & Brand Mastery
Michael Langbehn gründet Kommunikationsagentur "ML360 PR & Brand Mastery" in Hamburg
Michael Langbehn gründet Kommunikationsagentur "ML360 PR & Brand Mastery" in Hamburg

