Schlechte Kontrolle bei Asthma sehr häufig
27.10.2014 / ID: 178530
Medizin, Gesundheit & Wellness
sup.- In Deutschland leiden rund 4,6 Mio. Menschen an Asthma. Durch die inhalative Anwendung von entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Wirkstoffen lässt sich diese Atemwegserkrankung sehr effektiv kontrollieren. Fakt ist jedoch: Eine große Studie in fünf europäischen Ländern einschließlich Deutschlands hat gezeigt, dass bei über der Hälfte der Patienten mit Asthma (53,5 Prozent) die Erkrankung trotz einer Behandlung schlecht kontrolliert oder sogar unkontrolliert ist. Und eine nicht angemessene Asthmakontrolle hat Auswirkungen auf alle Bereiche des täglichen Lebens: Die körperliche Aktivität nimmt ab und die Teilnahme am sozialen, schulischen oder beruflichen Leben ist erheblich eingeschränkt.
Zu den häufigsten Ursachen für einen unzureichenden Therapieerfolg zählen laut dem Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) fehlerhafte Anwendungen der Inhalationssysteme. Falsche Inhalationsmanöver seien eher die Regel als die Ausnahme und haben erhebliche Konsequenzen. "Das ideale Inhalationssystem sollte einfach zu bedienen sein und den Wirkstoff zuverlässig und vollständig freisetzen", fordert Dr. Voshaar. Das trifft z. B. auf innovative Trockenpulver-Inhalatoren wie den Foster Nexthaler (Chiesi) zu, die die Wirkstoffe zudem in extrafeinen Teilchen enthalten und damit eine Therapie auch der kleinen Atemwege ermöglichen. "Das Alles-oder-nichts-Prinzip beim Foster Nexthaler gewährleistet, dass nur ab einem ausreichenden inspiratorischen Fluss von mindestens 40 l/min eine Dosis freigesetzt wird", so Dr. Voshaar. Patienten-orientierte Inhalatoren können entscheidend dazu beitragen, die Asthmakontrolle und damit auch die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.
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