Ständigen Husten nicht ignorieren
27.04.2015 / ID: 193750
Medizin, Gesundheit & Wellness
sup.- Lästig, aber nicht weiter schlimm: So bewerten viele Raucher ihren morgendlichen Husten, quasi als zwangsläufigen Tribut an ihren Nikotinkonsum. Hinter dieser vermeintlich harmlosen Symptomatik kann sich jedoch eine chronische Lungenerkrankung verbergen, die ohne Behandlung immer weiter fortschreitet. Laut Einschätzung von Experten leiden knapp sieben Mio. Menschen in Deutschland an einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Wird diese Atemwegserkrankung nicht diagnostiziert und medikamentös therapiert, kommt es im Laufe der Zeit zu einer unumkehrbaren (irreversiblen) Zerstörung von Lungengewebe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die COPD im Jahr 2030 an dritter Stelle der weltweiten Todesursachen stehen wird.
Es ist also alles andere als sinnvoll, ständigen Husten zu ignorieren. Jeder sollte stattdessen im eigenen Interesse unbedingt beim Arzt abklären lassen, ob dieses anhaltende Symptom, das oft mit Auswurf und Atemnot verbunden ist, Anzeichen für einen Infekt, eine Bronchitis oder eine COPD ist. Fakt ist jedoch: Die meisten Betroffenen warten entschieden zu lange ab, bevor sie handeln. "Viele gehen erst zum Arzt, wenn bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen sind", warnt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers).
Zwar ist eine ursächliche Heilung der COPD bis heute nicht möglich, dennoch lassen sich bei Früherkennung der Lungenerkrankung ganz wesentliche Therapieziele realisieren. Dazu gehören laut dem Helmholtz Zentrum (München), dass ein Fortschreiten der Erkrankung gebremst, die körperliche Belastbarkeit verbessert und die Beschwerden gelindert werden können. Außerdem kann akuter anfallsartiger Atemnot (Exazerbation), die meist einen Krankenhausaufenthalt notwendig macht, vorgebeugt werden. Insgesamt trägt eine adäquate Behandlung mit Medikamenten entscheidend dazu bei, eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten. Neue Studien haben gezeigt, dass sich die Entzündungsprozesse bei der COPD ebenso wie bei Asthma-Patienten auf den gesamten Bronchialbaum inklusive seiner Verästelungen erstrecken. Von Vorteil sind deshalb Inhalatoren (z. B. Foster), die entzündungshemmende und bronchienerweiternde Substanzen in extrafeinen Teilchen enthalten. Dank dieser innovativen Formulierung können die Medikamente ihre Wirksamkeit in den großen wie auch den kleinen Atemwegen entfalten.
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