Gefahr für COPD-Patienten durch plötzlichen Herztod
14.09.2015 / ID: 205025
Medizin, Gesundheit & Wellness
sup.- Menschen, die unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod. Das gilt nicht nur für Patienten, die z. B. bereits einen Herzinfarkt hinter sich haben. Vielmehr trifft dies auf alle Personen zu, die bereits seit mehreren Jahren durch diese meist durch Nikotinkonsum verursachte Atemwegserkrankung regelmäßig akute Atemnotverschlechterungen (Exazerbationen) durchgemacht haben. Auf diesen Zusammenhang macht der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) unter Berufung auf Ergebnisse der so genannten Rotterdam-Studie (European Heart Journal 2015) aufmerksam.
"Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist der Rotterdam-Studie zufolge mit COPD um 30 Prozent höher als ohne COPD", berichtet Dr. Thomas Voshaar, Vorstandsvorsitzender des VPK und Chefarzt des Lungenzentrums am Krankenhaus Bethanien, Moers. Da eine Herzschädigung laut Dr. Voshaar auch schon bei milden Fällen der COPD auftreten kann, ist grundsätzlich eine möglichst frühzeitige medikamentöse Therapie wichtig und nützlich. Zu den typischen Kennzeichen der Erkrankung zählen Atemnot, Husten und Auswurf (AHA-Symptomatik).
Neben der Behandlung mit bronchienerweiternden Wirkstoffen spielen bei der COPD auch antientzündliche Komponenten eine wesentliche Rolle - vor allem für Patienten, die zu Exazerbationen neigen. Wirkstoffkombinationen (z. B. das Inhalationssystem Foster), die nachweislich das Risiko für Atemnotverschlechterungen verringern, führen nicht nur zu einer Verbesserung der Atemfunktion. "Wahrscheinlich wirken sie indirekt auch kardioprotektiv und senken damit das Risiko, als COPD-Patient zusätzlich eine Herzerkrankung zu entwickeln", so Dr. Voshaar. Er empfiehlt insbesondere bei älteren Patienten mit COPD und bei fortgeschrittener Erkrankung eine gezielte kardiologische Untersuchung und gegebenenfalls eine Anpassung der Medikamente.
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