Pressemitteilung von Ilona Kruchen

Anstieg von Gesundheitsproblemen bei Schülern


20.06.2016 / ID: 230952
Medizin, Gesundheit & Wellness

sup.- Schon in jungen Jahren wird die Basis für ein gesundes Erwachsenenleben gelegt. Besorgnis erregend sind deshalb die Resultate der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Die repräsentative Lehrer-Befragung (Klassenstufen 1 bis 6) zeigt, dass die Anzahl der Kinder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in den letzten zehn Jahren stark zugenommen hat. So leiden immer mehr Schüler an Konzentrationsproblemen - dieser Meinung sind 54 Prozent der Lehrkräfte. Einen starken Anstieg beobachten Lehrer außerdem bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten (45 Prozent), motorischen Defiziten (36 Prozent), psychosomatischen Problemen (27 Prozent), Störungen der Sprachentwicklung (20 Prozent) sowie Übergewicht (14 Prozent).

Als Konsequenz des offensichtlich hohen Bedarfs an Gesundheitsförderung in den deutschen Schulen hat die DAK-Gesundheit gemeinsam mit der Cleven-Stiftung das Präventionsprojekt fit4future ins Leben gerufen. Die Umsetzung erfolgt im engen Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium sowie in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Prävention und Sportmedizin (Technische Universität München). Ziel des Projektes, mit dem rund 600.000 Kinder an 2.000 Schulen erreicht werden sollen, ist es, mit Methoden, Medien und Materialien zu den Modulen Bewegung, Ernährung und Brainfitness die Lebensgewohnheiten der Kids nachhaltig positiv zu beeinflussen.

Aber nicht nur die Schulen sind aufgerufen, mehr für die Gesundheit der Kinder zu leisten. Eine ganz wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang natürlich auch die Eltern. Ganz anders als bei früheren Generationen müssen sie heute insbesondere dafür sorgen, dass ihre Sprösslinge nicht zu Stubenhockern vor elektronischen Medien verkümmern, sondern sich regelmäßig für körperliche Aktivität und sportliches Engagement als unverzichtbaren Bestandteil der Freizeit begeistern. Denn eine ganz wesentliche Ursache für gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Kindern - von Konzentrationsschwächen über motorische Defizite bis hin zu Übergewicht - ist nachweislich der weit verbreitete Bewegungsmangel. "Es lohnt sich immer, die Kinder in dem Aufbau ihrer körperlichen Fitness zu unterstützen, denn auch die geistige Entfaltung des jungen Menschen wird maßgeblich davon beeinflusst. Selbst konkrete Lernschwierigkeiten können mit Unterstützung eines Sportprogramms leichter behoben werden", bestätigt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich u. a. für die Initiativen http://www.fitte-schule.de sowie http://www.komm-in-schwung.de engagiert.
komm-in-schwung.de Gesundheitsprobleme Forsa-Umfrage DAK-Gesundheit Bewegungsmangel Kinder Dr. Axel Armbrecht www.fitte-schule.de

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