Pressemitteilung von Ilona Kruchen

Kinder haben hohe Lebenserwartung


17.07.2017 / ID: 266502
Medizin, Gesundheit & Wellness

sup.- Ein in diesem Jahr geborenes Mädchen hat in Deutschland eine durchschnittliche Lebenserwartung von 92,9 Jahren, ein Junge kommt auf 89,8 Jahre. Grundlage dieser Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Wiesbaden) sind Modellrechnungen, die auf den so genannten Kohortensterbetafeln der Geburtsjahrgänge von 1871 bis 2017 basieren. Voraussetzung für diese Vorhersagen ist den Statistikern zufolge, dass der Trend zu einem immer längeren Leben anhält.

Die im Vergleich zum Anfang des letzten Jahrhunderts nahezu verdoppelte Lebenserwartung ist vor allem durch gute Ernährung und bessere medizinische Versorgung möglich geworden. Die kontinuierlich gestiegene Lebensdauer stellt die Medizin aber auch vor neue Herausforderungen: Das Reparieren oder Ersetzen von altersbedingt verschlissenen bzw. erkrankten Geweben oder Organen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Mittelpunkt dieser Regenerativen Medizin steht das hohe Potenzial von Tissue Engineering, also dem künstlichen Anzüchten von Gewebe auf unterschiedlichen natürlichen oder bioverträglichen Materialgerüsten zu therapeutischen Zwecken. Hierzu werden dem Patienten Zellen entnommen, die dann im Labor vermehrt und ihm anschließend wieder implantiert werden. Mit dieser Methode sind bereits erfolgreich Gefäßprothesen und Herzklappen gezüchtet worden. Eine erhebliche Ausweitung der Möglichkeiten von Tissue Engineering erhoffen sich Wissenschaftler durch den Einsatz von mesenchymalen Stammzellen (MSC). "Solche Stammzellen können dazu beitragen, verschiedene Gewebeverbände und zukünftig vielleicht auch ganze Organe nachzubilden", erläutert PhD Michael Cross (Experte für Stammzellforschung am Universitätsklinikum Leipzig). Weltweit werden derzeit in über 700 klinischen Studien medizinische Anwendungen von MSC erforscht.

In diesem Zusammenhang ist es eine wichtige Information für werdende Eltern, dass sie schon bei der Geburt ihres Kindes Vorsorge treffen können, damit die besonders wertvollen Stammzellen aus der Nabelschnur nicht ungenutzt im Klinikmüll landen. "Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sowie dem Nabelschnurgewebe sind vital sowie unbelastet und bieten von den adulten (erwachsenen) Stammzellen des Menschen das größte Vermehrungs- und Spezialisierungspotenzial", erklärt der Experte für Stammzellmedizin Dr. Marcus Mannel (Ad libitum Medical Services, Berlin). Angesichts der enormen Lebenserwartung, die heute geborene Kinder haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie im Laufe ihres Lebens von ihrem eigenen Stammzelldepot profitieren werden. Nähere Informationen zum Thema fachgerechte Einlagerung von Stammzellen aus der Nabelschnur gibt es z. B. unter http://www.vita34.de , dem Internetportal der größten privaten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum.
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