Burnout und Lebensarbeitszeit
28.01.2012 / ID: 45414
Medizin, Gesundheit & Wellness
Laut der Studie einer Krankenkasse an der rund 16.000 berufstätige Probanden teilgenommen haben, klagen über 30% der Befragten über starke, psychische Belastungen. Sogar rund 70% der Befragten beschrieben Körpersymptome wie Schlafstörungen, depressive Stimmung, Unruhe und Reizbarkeit. Als betriebliche Belastungsfaktoren wurden unter anderem ungerechte Behandlung, schlechtes Betriebsklima, Eintönigkeit und Hektik genannt.
Für besonders wichtig wurden ein gutes Verhältnis zu Kollegen und Einvernehmen mit den Vorgesetzten eingeschätzt. Damit spielt der menschliche Faktor eine zentrale Rolle am Arbeitsplatz.
Obwohl ein hoher Anteil objektiv und subjektiv arbeitsplatzbezogener Beschwerden festgestellt wurde, so litten doch nicht alle Studienteilnehmer, sondern nur rund 30% unter einem Burnout-Syndrom (www.ohne-stress-gesund.de).
Offensichtlich müssen noch weitere Faktoren hinzukommen.
Als wesentliche Faktoren wurden hohe Arbeitsbelastung, Kontrolldruck durch den Vorgesetzten, verbunden mit der fehlenden Möglichkeit der individuellen Möglichkeit die eigene Arbeit einzuteilen oder zu gestalten, festgestellt.
Auch fehlende positive Rückmeldungen wie Lob oder Anerkennung, stellen eine schwere Demotivation und damit einen Baustein zum Weg in den möglichen Burnout dar.
Die persönliche Arbeitseinstellung, etwa sich selbst unter Druck zu setzen, eine perfektionistische Arbeitsausführung und die Tendenz beruflichen Interessen hinter die privaten Belange zurückzustellen, sind bei engagierten Mitarbeitern oftmals zu finden, und bereiten trotz des freiwilligen Engagements vielfach den Weg in einen späteren Burnout.
Gefordert werden sollte, insbesondere auch um Arbeitgeber für die hohe Relevanz der seelischen Gesundheit der Mitarbeiter zu sensibilisieren, eine politischen Initiative gegen Burnout, wie sie bereits von Bayerns Arbeitsministerin Christine Haderthauer (CSU) im November 2011 im Rahmen einer Fernsehsendung angeregt hat.
http://www.ohne-stress-gesund.de
Burnout- und Individualberatung
Wotanstr. 82 80639 München
Pressekontakt
http://www.ohne-stress-gesund.de
Burnout- und Individualberatung
Wotanstr. 82 80639 München
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Johannes Krüger
29.02.2012 | Johannes Krüger
Wie Sprache unsere Gefühle und unseren Körper beeinflussen
Wie Sprache unsere Gefühle und unseren Körper beeinflussen
28.02.2012 | Johannes Krüger
Burnout und Gene
Burnout und Gene
31.12.2011 | Johannes Krüger
Burnout-Turbo "Feiertage"?
Burnout-Turbo "Feiertage"?
23.12.2011 | Johannes Krüger
Winterdepression und Winter-Blues
Winterdepression und Winter-Blues
07.12.2011 | Johannes Krüger
Integrative Lichttherapie zur Behandlung von Winterdepression
Integrative Lichttherapie zur Behandlung von Winterdepression
Weitere Artikel in dieser Kategorie
23.09.2026 | Praxisgemeinschaft für Osteopathie Seestraße GbR
Wechseljahre: Ab wann beginnt die Umstellung - Osteopathie Seestraße in Herrsching ordnet ein
Wechseljahre: Ab wann beginnt die Umstellung - Osteopathie Seestraße in Herrsching ordnet ein
23.09.2026 | Pro Balance Borschel GbR
Der Ultimate Code: Wie wir blinde Flecken im Coaching erkennen
Der Ultimate Code: Wie wir blinde Flecken im Coaching erkennen
23.09.2026 | Yoga Vidya e.V.
Yoga Festival 2026 mit erstem European Yoga Award
Yoga Festival 2026 mit erstem European Yoga Award
23.09.2026 | montis medical
Plastische und ästhetische Chirurgie auf höchstem Niveau in Aachen
Plastische und ästhetische Chirurgie auf höchstem Niveau in Aachen
23.09.2026 | STAAR Surgical
Verbraucherumfrage von STAAR Surgical: 71 Prozent der Deutschen möchten auf Sehhilfen verzichten, kennen aber ihre Alternativen nicht
Verbraucherumfrage von STAAR Surgical: 71 Prozent der Deutschen möchten auf Sehhilfen verzichten, kennen aber ihre Alternativen nicht

