Unternehmensnachfolge zeitnah regeln und von Steuervorteilen profitieren
04.07.2014 / ID: 171657
Politik, Recht & Gesellschaft
http://www.grprainer.com/Schenkungssteuer.html In vielen Unternehmen muss in den kommenden Jahren die Nachfolge geregelt werden. Wer dabei noch von Steuervorteilen profitieren möchte, sollte zeitnah handeln.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung suchen rund 135.000 Unternehmen bis zum Jahr 2018 einen Nachfolger, berichtet die "Wirtschaftswoche". Weiter heißt es, dass in etwa 54 Prozent der Fälle der Nachfolger aus der eigenen Familie kommen soll. Dann wird das Unternehmen häufig vererbt oder verschenkt, was mit enormen Steuervergünstigungen verbunden ist. Zwischen 85 und 100 Prozent des Vermögens bleiben steuerfrei.
Geht es nach den Plänen des Bundesfinanzhofs könnte mit diesen Steuervergünstigungen bald Schluss sein. Dieser äußerte seine Bedenken schon gegenüber dem Bundesgerichtshof (BGH). Die großzügigen Regelungen könnten gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen. Am 8. Juli ist die mündliche Verhandlung in Karlsruhe. Die Ansicht von Experten aus den Bundesfinanzministerium, dem Bundesfinanzhof und anderen Gremien wird am Bundesgerichtshof gehört.
Wie der BGH in dieser Frage entscheiden wird, ist völlig offen. Denkbar ist aber, dass die Steuervergünstigungen deutlich eingeschränkt werden. Daher sollten Unternehmen, die Nachfolge möglichst zeitnah regeln.
Um das Vermögen bei der Unternehmensnachfolge zu schützen, müssen die Regeln und die Gestaltungsspielräume bei der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer beachtet und Steuerfallen vermieden werden. Dazu können sich Betroffene an erfahrene Steuerberater und im Steuerrecht versierte Rechtsanwälte wenden. Diese sorgen dafür, dass die Unternehmensnachfolge auch steuerrechtlich optimal geregelt wird und weder der Betrieb noch der Nachfolger steuerlich durch die Schenkung bzw. Erbe finanziell über Gebühr belastet werden.
Da die finanziellen Belastungen nach der Entscheidung des BGH ansteigen könnten, sollten Unternehmen möglichst zeitnah handeln, um noch von den derzeit geltenden Steuervorteilen profitieren zu können. Je nachdem wie die die Entscheidung der Karlsruher ausfällt, kann die steuerliche Belastung bei der Unternehmensnachfolge zu einem ernsten, im schlimmsten Fall sogar existenzbedrohenden Problem für den Betrieb werden.
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