Steuerstrafrecht: Hohe Strafen bei Steuerhinterziehung
06.10.2014 / ID: 176528
Politik, Recht & Gesellschaft
http://www.grprainer.com/Steuerstrafrecht.html Das deutsche Steuerrecht ist komplex und stetig im Wandel. Daher kann es schnell passieren, sich auch unbewusst der Steuerhinterziehung schuldig zu machen. Die Folge können drastische Strafen sein.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Steuerhinterziehung ist ein schwerer Straftatbestand und wird schon lange nicht mehr als Kavaliersdelikt angesehen. Entsprechend rigoros wird gegen Steuersünder vorgegangen und nach Steuerstraftaten gefahndet. Dabei kann es vorkommen, dass sich die beschuldigten Steuersünder ihrem Vergehen gar nicht bewusst sind, sondern lediglich aus Unkenntnis gegen bestimmte, sich häufig wandelnde Vorschriften der Abgabenordnung (AO) verstoßen haben. Allerdings schützt Unwissenheit auch in diesen Fällen nicht vor Strafe. Bei Steuerhinterziehung muss mit hohen Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen gerechnet werden.
Um erst gar nicht in den Verdacht der Steuerhinterziehung zu geraten, ist es - auch gerade für Gewerbetreibende - ratsam, sich von Beginn an von im Steuerrecht erfahrenen Rechtsanwälten und Steuerberatern beraten und vertreten zu lassen. Denn die Steuerfahndung hat verschiedene Möglichkeiten, von steuerrechtlich relevanten Verstößen in Kenntnis gesetzt zu werden. Das kann u.a. durch Betriebsprüfungen, Kontrollmitteilungen der Banken oder auch durch den Ankauf von so genannten Steuer-CDs geschehen.
Wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, muss der Beschuldigte mit umfangreichen Prüfungen und ggfs. auch Durchsuchungen rechnen. In diesen Fällen sollte sofort rechtliche Unterstützung gesucht werden. So sollte beispielswiese bei Durchsuchungen der Privat- oder Geschäftsräume unbedingt ein Rechtsanwalt anwesend sein, der dafür sorgt, dass die Rechte des Beschuldigten nicht verletzt werden und auch im weiteren Verfahren die Interessen des Verdächtigen vertritt. Möglicherweise kann eine strafbefreiende Selbstanzeige noch einen Ausweg bieten.
Bei Steuerhinterziehung drohen hohe Geldstrafen und ggfs. auch Freiheitsstrafen. In schweren Fällen können bis zu zehn Jahre Gefängnis verhängt werden. Der Bundesgerichtshof geht bereits bei einer Hinterziehungssumme von 100.000 Euro von einem besonders schweren Fall aus. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, Freiheitsstrafen zur Bewährung auszusetzen. Auch eine Steuerverkürzung kann mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro belegt werden.
Die sicherste Variante sich erst gar nicht dem Verdacht der Steuerhinterziehung auszusetzen, ist bei jeder geplanten Unternehmung erfahrene Rechtsanwälte und Steuerberater hinzu zu ziehen und die steuerrechtliche Relevanz überprüfen zu lassen.
http://www.grprainer.com/Steuerstrafrecht.html
http://www.grprainer.com/
GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater
Hohenzollernring 21-23 50672 Köln
Pressekontakt
http://www.grprainer.com/
GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater
Hohenzollernring 21-23 50672 Köln
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Michael Rainer
14.10.2020 | Michael Rainer
Wirecard AG - Forderungen beim Insolvenzverwalter bis 26. Oktober anmelden
Wirecard AG - Forderungen beim Insolvenzverwalter bis 26. Oktober anmelden
07.10.2020 | Michael Rainer
Aussetzung der Insolvenzantragspflicht nur bei Überschuldung, nicht bei Zahlungsunfähigkeit
Aussetzung der Insolvenzantragspflicht nur bei Überschuldung, nicht bei Zahlungsunfähigkeit
06.10.2020 | Michael Rainer
Corona - Betriebsschließungsversicherung muss zahlen
Corona - Betriebsschließungsversicherung muss zahlen
01.10.2020 | Michael Rainer
Rocket Internet zieht sich von der Börse zurück - Hohe Verluste für die Aktionäre
Rocket Internet zieht sich von der Börse zurück - Hohe Verluste für die Aktionäre
30.09.2020 | Michael Rainer
OLG Frankfurt zur Herkunftsangabe bei Schaumwein aus Italien
OLG Frankfurt zur Herkunftsangabe bei Schaumwein aus Italien
Weitere Artikel in dieser Kategorie
14.01.2026 | Sovest LLC
Messenger-Überwachung: Verbindung der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS. Teil 5
Messenger-Überwachung: Verbindung der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS. Teil 5
04.01.2026 | Sovest LLC
Bundesstelle für Sektenfragen: Wie das russische FSB-Netzwerk Österreich infiltrierte. Teil 4
Bundesstelle für Sektenfragen: Wie das russische FSB-Netzwerk Österreich infiltrierte. Teil 4
23.12.2025 | ALLATRA e. V.
Frauen, Frieden, Sicherheit: ALLATRA im Europäischen Parlament
Frauen, Frieden, Sicherheit: ALLATRA im Europäischen Parlament
18.12.2025 | Helping Hands Academy e.V.
"Würde und Gesundheit für 571 Kinder": Helping Hands Academy startet großes Sanitärprojekt in Gambia
"Würde und Gesundheit für 571 Kinder": Helping Hands Academy startet großes Sanitärprojekt in Gambia
17.12.2025 | Die Menschenleserin aus Franken
Weihnachten im Team Familie
Weihnachten im Team Familie

