Spanien bekräftigt seine Unterstützung für den marokkanischen Autonomieplan für die Sahara
21.04.2025 / ID: 427122
Politik, Recht & Gesellschaft
Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und Marokkaner im Ausland, Nasser Bourita, reiste am Donnerstag, den 17. April, nach Spanien.Dieser Besuch folgt auf eine intensive Europareise, die Bourita Anfang der Woche angetreten hatte und die von Erfolg gekrönt war, da er zahlreiche Unterstützer, insbesondere in Frankreich, Estland, Moldawien, Kroatien und Ungarn, für den von Marokko vorgeschlagenen Autonomieplan gewinnen konnte.
Wichtigste Entwicklungen während des Besuchs von Nasser Bourita in Spanien
Der spanische Außenminister Jose Manuel Albares bekräftigte die Position seines Landes und bezeichnete die Autonomieinitiative Marokkos für die Westsahara als "ernsthafteste, realistischste und glaubwürdigste Lösung" zur Beilegung dieses regionalen Konflikts.
Diese Erklärung stützt sich auf die Resolution 2756 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, die eine politische Lösung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen befürwortet.
Auf bilateraler Ebene wurden mehrere wichtige Fortschritte hervorgehoben, darunter die Wiedereröffnung der Grenzübergänge Ceuta und Melilla, die das Ende einer Phase der Spannungen markiert.
Der Handel zwischen den beiden Ländern erreichte 2024 einen Rekordwert von 23 Milliarden Euro, während die Zusammenarbeit in den Bereichen Migration und Sicherheit intensiviert wurde.
Darüber hinaus zeugt die Präsenz von 900 spanischen Unternehmen in Marokko von der wachsenden Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen.
Die beiden Minister bekräftigten außerdem ihr gemeinsames Engagement, den Mittelmeerraum zu einem Raum der Zusammenarbeit und des Wohlstands zu machen. Albares würdigte die zentrale Rolle Marokkos bei der Stärkung der Union für den Mittelmeerraum und bei der Vorbereitung der Fußballweltmeisterschaft 2030, die gemeinsam von Spanien, Portugal und Marokko ausgerichtet wird.
Hintergrund und internationale Auswirkungen
Spanien schließt sich damit einer wachsenden Zahl von Ländern an, die den marokkanischen Vorschlag unterstützen, darunter die Vereinigten Staaten, die 2020 die Souveränität Marokkos über die Westsahara anerkannt haben, sowie mehrere europäische, afrikanische und lateinamerikanische Länder.
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
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