Hohe Friedhofsgebühren fördern "Bestattungstourismus"
27.01.2012 / ID: 45271
Politik, Recht & Gesellschaft
Zeiten klammer Etats versuchen einige Gemeinden, ihre hohen Schulden durch Erhöhung von Gebühren abzutragen, besonders oft mit den Friedhofsgebühren - nach dem Motto "Sterben müssen die Leut" ja!". Dann werden sie damit konfrontiert und sind dem kommunalen Monopol meistens ausgeliefert. Doch der Schuss geht oft nach hinten los: Viele Hinterbliebene lassen sich wenn möglich in Nachbargemeinden mit niedrigeren Gebührensätzen begraben.
Ein besonders drastisches Beispiel für überzogene Friedhofsgebühren liefert aktuell die Stadt Stolberg im Rheinland ab. Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 wurde die Gebührensatzung massiv erhöht. Deutlich wird die Unverhältnismäßigkeit der neuen Gebühren im Vergleich zu Nachbargemeinden, beispielsweise zur Stadt Würselen: Dort kostet ein pflegefreies Urnengrab ("amerikanisch") nur 890 Euro gegenüber fast dem dreifachen Betrag von 2.330 Euro in Stolberg. Oder ein Reihengrab nur 804 gegenüber 3.642,50 Euro. Dies sind über 2.800 Euro mehr für die gleiche Leistung. Damit fördert die Stadt Stolberg den sogenannten "Bestattungstourismus": Wenn möglich weichen Angehörige auf günstigere Nachbargemeinden aus. Die Stadt schadet sich damit auch, weil dadurch noch weniger Bestattungen in Stolberg stattfinden und die Allgemeinkosten sich auf noch weniger Fälle verteilen. "Die Bestattungsunternehmen leiden auch unter diesen steigenden Kosten, zwar nicht finanziell, denn das sind sogenannte Fremd- oder Durchlaufkosten, die wir eins zu eins weitergeben", erläutert Holger Deussen von Bestattungen Deussen, "aber wir sind gezwungen, den Hinterbliebenen die Kostenexplosion zu erklären - obwohl diese nicht zu rechtfertigen ist. Mit sechs Filialen in der Region Aachen und Heinsberg haben wir einen guten Überblick und Vergleich über das Finanzgebaren der einzelnen Gemeinden. Mit den neuen und unserer Ansicht nach strak überzogenen Friedhofsgebühren versetzt die Stadt Stolberg den Angehörigen von Verstorbenen neben dem Schmerz um den Verlust und die Trauer einen weiteren Schock. Bestattungskosten sollten nicht dazu dienen, die kommunalen Schulden abzutragen."
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Weitere Informationen:
- Geschwister Deussen Bestattungen oHG, Regina Deussen / Holger Deussen, E-Mail info@bestattungen-deussen.de, Tel. 0 24 06 - 60 71
- KAM3, Monika Beumers, E-Mail mb@kam3.de, Tel. 0 24 51 - 90 93 10
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KAM3 GmbH Kommunikationsagentur
Finkenstraße 8 52531 Übach-Palenberg
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