Exporte wachsen rasant
24.01.2011 / ID: 1001
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Berlin (wnorg) - Der Export-Boom hält an. Die deutsche Wirtschaft profitiert weiterhin vom weltweiten Vertrauen in ihre Produkte. Doch der Boom wackelt. Steigende Rohstoffpreise bedrohen die positive Exportentwicklung.
Die größten Herausforderungen für die Exportindustrie sind laut einer aktuellen Erhebung des Bundesverbandes der deutschen Industrie BDI die steigende Rohstoffpreise und sichere Rohstoffversorgung. "Die Fortsetzung der Exporterfolge in Deutschland ist nur mit einer gesicherten Rohstoffbasis möglich", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich der Veröffentlichung des neuen BDI-Außenwirtschafts-Reports in Berlin.
Die Politik müsse entschieden und konsequent gegen die zunehmenden Ausfuhrbeschränkungen und Wettbewerbsverzerrungen auf den Rohstoffmärkten vorgehen, so Schnappauf. Die Zahl der weltweiten Exportbeschränkungen auf Rohstoffe stieg von 450 im Jahr 2008 auf etwa 1.000 im Jahr 2010.
Was ist die Ursache für den anhaltenden Export-Boom? Schnappauf: "Die Spitzenwerte des deutschen Exports auf den Wachstumsmärkten Asiens und Lateinamerikas beweisen, wie wettbewerbsfähig die deutsche Industrie weltweit ist."
Die deutschen Exporte nach China lagen in den vergangenen drei Berichtsmonaten um 53 Prozent höher als im letzten Quartal vor Krisenbeginn, dem zweiten Quartal 2008. Die Ausfuhren nach Brasilien übertreffen den Vor-Krisen-Stand mittlerweile um 26 Prozent, die nach Indien um 14 Prozent. "Die deutschen Exporte werden auch in diesem Jahr überdurchschnittlich wachsen. Der Export wird weiter ein wichtiger Motor des Wachstums in Deutschland sein", unterstrich Schnappauf.
Laut der aktuellen BDI-Branchenumfrage werden die Industrieexporte 2011 um 7,3 Prozent zunehmen. Damit halten sie Schritt mit der globalen Entwicklung. Der deutsche Anteil am Welthandel beträgt weiterhin rund neun Prozent. Im vorigen Jahr waren die Industrieexporte um mehr als 17 Prozent gewachsen.
http://www.wnorg-nachrichtenagentur.de
wnorg-nachrichtenagentur
Lerchenweg 14 53909 Zülpich
Pressekontakt
http://www.wnorg-nachrichtenagentur.de
wnorg-nachrichtenagentur
Lerchenweg 14 53909 Zülpich
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Günter Verstappen
24.08.2011 | Günter Verstappen
Wenn der Urlaub wegen der Arbeit ausfällt
Wenn der Urlaub wegen der Arbeit ausfällt
19.08.2011 | Günter Verstappen
Wachstum bricht ein und Rezessionsgefahr steigt
Wachstum bricht ein und Rezessionsgefahr steigt
08.07.2011 | Günter Verstappen
Schichtdienst macht häufig krank
Schichtdienst macht häufig krank
04.07.2011 | Günter Verstappen
Als Fußballerin ganz Frau sein
Als Fußballerin ganz Frau sein
04.07.2011 | Günter Verstappen
Durch Zwangsabschlag droht Apothekensterben
Durch Zwangsabschlag droht Apothekensterben
Weitere Artikel in dieser Kategorie
09.01.2026 | JS Research GmbH
Rohstoffe immer wichtiger in den Portfolios
Rohstoffe immer wichtiger in den Portfolios
09.01.2026 | JS Research GmbH
Kupfer ist essenziell für die Energiewende
Kupfer ist essenziell für die Energiewende
09.01.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Rohstoffjahr 2026: Analysten prognostizieren auf breiter Front steigende Metallpreise
Rohstoffjahr 2026: Analysten prognostizieren auf breiter Front steigende Metallpreise
09.01.2026 | JS Research GmbH
PFS-Fakten auf den Tisch: Mayfair Gold zeigt massiven Goldpreis-Hebel!
PFS-Fakten auf den Tisch: Mayfair Gold zeigt massiven Goldpreis-Hebel!
09.01.2026 | GOLDINVEST Consulting GmbH
Strategischer Deal: Prismo Metals sichert sich fast vollständige Kontrolle über Kupferprojekt Hot Breccia
Strategischer Deal: Prismo Metals sichert sich fast vollständige Kontrolle über Kupferprojekt Hot Breccia

