Fonds: Mischung der Anlageklassen führt zu Risikobegrenzung
24.06.2019 / ID: 321911
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen
Die Deutschen trauen dem Kapitalmarkt bis heute nicht. Aktien erscheinen rund 90 Prozent der Bevölkerung als nicht wirklich vertrauenswürdig - also setzen sie sich dem Risiko aus, ihr erspartes Vermögen nach und nach durch die Inflation zu verlieren, anstatt es für sich arbeiten zu lassen. "Lieber parken deutsche Sparer ihr Geld auf Girokonten oder schlecht verzinsten Sparkonten und verzichten damit auf Ertragschancen in Milliardenhöhe, als ihr Geld in Aktien oder Aktienfonds anzulegen. Gerade einmal knapp zehn Prozent des gesamten Geldvermögens, so die Bundesbank, investieren die Deutschen in Aktien. Dabei ist der private Vermögensaufbau der Bevölkerung vor allem auch mit Blick auf die Rente wichtiger denn je", heißt es in der Studie "Mehr Aktionäre in Deutschland - Gleichgültigkeit und Missverständnisse überwinden".Dabei zeigen Berechnungen den Wert einer professionellen Aktienanlage. Ein breit gestreutes Aktienportfolio im DAX bei einer Einmalanlage und einem 20-jährigen Anlagehorizont erbrachte beispielsweise historisch im Mittel 8,9 Prozent Rendite pro Jahr. Dabei lag im ungünstigsten Fall die Wertentwicklung aus Kursgewinnen und Dividenden bei jährlich 3,8 Prozent und im besten bei 15,2 Prozent. Das hat das Deutsche Aktieninstitut errechnet.
"Diese Zahlen zeigen natürlich allzu deutlich, dass die Aktienanlage Sinn ergibt und dauerhaft erfolgreich sein kann, wenn man lange und gelassen dabeibleibt", sagt Marco Bätzel, Portfoliomanager bei der Düsseldorfer WBS Hünicke Vermögensverwaltung (www.wbsh-vv.de) und Mitverantwortlicher für den Investmentfonds "Strategie Welt Select" (ISIN / WKN: DE000A0DPZG4 / A0DPZG). Der "Strategie Welt Select" ist ein ausgewogen gestalteter Mischfonds, der in mehrere Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Geldmarkttitel, Währungen und Edelmetalle gleichzeitig anlegen kann. Ein Mischfond kombiniert damit Wachstumschancen von riskanteren Anlagen wie Aktien mit Erträgen aus risikoärmeren Anlagen wie Anleihen. Dabei wird die Aktienquote in der Regel zwischen 25 und 100 Prozent gesteuert, je nach Marktlage und den Erwartungen des Fondsmanagements. Dies gibt dem Fondsmanager einen größeren Anlagespielraum und gewährleistet, dass über die Jahre hinweg durchschnittlich ordentliche Erträge erwirtschaftet werden.
"Die Flexibilität ist uns wichtig, Wir können bis zu 100 Prozent des Vermögens in Aktien anlegen, gehen mit dieser Freiheit aber sehr behutsam um. Wenn die Börsen dann heruntergehen und es zu einer längeren Schwächephase kommt, ist das gesamte liquide Vermögen betroffen. Daher setzen wir in unserer Strategie vielmehr auf eine Mischung der Anlageklassen und sorgen so für eine Absicherung des Portfolios", sagt Marco Bätzel.
Auf diese Weise ist der vermögensverwaltende Mischfonds dazu geeignet, in guten Phasen eine vorzeigbare Performance zu erwirtschaften und in schlechten Zeiten Verluste zu begrenzen. Das letzte Quartal 2018 und das erste Quartal 2019 haben dies aktuell gezeigt. Der "Strategie Welt Select" hatte durch seine ausgewogene Mischung der Anlage bei weitem nicht so deutlich nachgegeben wie der Dax oder andere Leitindizes und seine Verluste dann recht schnell wieder aufgeholt - auch wenn gilt: "Ein typischer Mischfonds wird in Hochphasen nie ganz oben mit dabei sein. Dafür ist er auch nicht ganz unten mit dabei, wenn die Börsen einmal heruntergehen", betont Marco Bätzel. Im Durchschnitt hat der "Strategie Welt Select" eine Performance von 5,32 Prozent jährlich über die vergangenen zehn Jahre erzielt.
WBS Hünicke Vermögensverwaltung Düsseldorf vermögensverwaltender Fonds Investmentfonds Mischfonds Geldanlage Fonds bandenunabhängig Aktienfonds Thomas Hünicke Marco Bätzel Andreas Wahlen
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