Unternehmen erwarten Bürokratieabbau - fast einstimmig
04.04.2025
Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen

- Die befragten Personalverantwortlichen räumen dem Bürokratieabbau eine hohe oder eher hohe Priorität ein - und dies fast einstimmig (98 %).
- Für Unternehmen bleibt auch die Digitalisierung der Behörden ein Schlüsselthema: 82 % der Unternehmen sehen eine hohe oder eher hohe Priorität für Fortschritte in diesem Bereich.
- Von der Bundesregierung werden ebenfalls Anreize für eine höhere Erwerbsbeteiligung erwartet - insbesondere mit Blick auf Menschen, die schon das Renteneintrittsalter überschritten haben und ausländische Fachkräfte.
Weniger Papier, mehr Tempo
Entbürokratisierung hat insbesondere in mittelgroßen Unternehmen (250 - 499 Beschäftigte) hohe Priorität (92 %). Im Branchenvergleich sehen diesbezüglich der Handel und Dienstleistungssektor (jeweils 84 %) mehr Dringlichkeit als die Industrie (80 %). Bei der Digitalisierung der Behörden gibt es hingegen deutlichere Unterschiede in der Priorisierung: Dienstleister räumen diesem Thema deutlich häufiger (54 %) hohe Priorität ein als Handel (49 %) und Industrie (41 %).
"Die Aufgaben für die Politik sind klar - weniger Papier und mehr Tempo für die Wirtschaft", erklärt Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Business Area North East + Business Innovations & Concepts bei Randstad Deutschland. "Genehmigungsverfahren und Berichtspflichten sind nur einige der Baustellen, die dringend mehr Effizienz und Vereinfachung benötigen. Vor allem im Bereich der Digitalisierung besteht großes Potenzial für den Arbeitsmarkt, damit Projekte effizienter genehmigt werden und Unternehmen schneller Arbeitskräfte finden können", ergänzt Susanne Wißfeld.
Höhere Erwerbsbeteiligung - aber wie?
69 % der Unternehmen sehen auch in Anreizen für mehr Erwerbsbeteiligung eine hohe oder eher hohe Priorität. Zugleich erwarten 56 % Maßnahmen von der Politik für die Förderung der Erwerbstätigkeit über das Renteneintrittsalter hinaus - und 53 % für die vereinfachte Einstellung ausländischer Arbeitskräfte.
"Anreize für mehr Erwerbsbeteiligung können Unternehmen schon heute setzen, indem sie sich gezielt für ältere Arbeitnehmende öffnen - Altersdiskriminierung ist leider ein andauerndes Phänomen in der Arbeitswelt, obwohl viele Menschen auch im Alter noch arbeiten wollen", fügt Susanne Wißfeld hinzu. "Bei der Fachkräftezuwanderung sind ganz klar verbesserte und praxisnahe gesetzliche Rahmenbedingungen erforderlich, um Talente aus der ganzen Welt anzuziehen und damit einen Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels zu leisten."
Über die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung
Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung Q1 2025 . Die Personalleiterbefragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen. Die Sonderfragen im ersten Quartal 2025 drehen sich um Flexibilität und Kultur in Unternehmen sowie die Erwartungen an die neue Bundesregierung.
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