Metall, Kunststoff, Holz und Glas miteinander verbinden?
09.11.2016
Wissenschaft, Forschung & Technik
Die Entwicklung des Leichtbaus im Schienenverkehr, im Automobilbau und vor allem im Flugzeugbau hat gleichzeitig eine rasante Entwicklung immer neuer, innovativer Nietvariationen hervorgebracht. Besonders dort, wo dünne Materialien oder ein Materialmix aus Metall und beispielsweise Kunststoff miteinander verbunden werden muss, punktet die Niettechnologie klar und deutlich gegenüber der Schweißtechnik. Im modernen Fahrzeugbau sind Niete nicht mehr wegzudenken. Egal, ob im industriellen oder im handwerklichen Einsatz.
Zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigten, zählt der Fahrzeugbau- und Befestigungsspezialist Titgemeyer. Die Experten bei Titgemeyer sind in der Lage, für jeden Einsatzzweck und jede technische Anforderung optimale Nietkonstruktionen zu entwickeln: Zum Beispiel den Edelstahlbecherniet. Er wurde unter anderem für den Einsatz von temperaturgeführten Transporten entwickelt und ist absolut wasserdicht, lebensmittelecht und garantiert eine korrosionsfeste Verbindung. Dieser Niet ist - wie viele andere Entwicklungen auch - das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Produktentwicklern und Kunden mit individuellen Anforderungen.
Moderne Verbindungstechniken reduzieren Kosten
Forschung, Entwicklung und praktische Erprobung, gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft, bringen dabei immer wieder neue Produkte hervor. Die Blindniettechnologie ermöglicht Anwendungen bei Bauteilen, die nur einseitig zugänglich sind und auch nur von einer Seite verarbeitet werden können. Mit Hilfe der Nietverbindungen lassen sich Werkstoffe verzugsfrei verarbeiten. Dadurch können sogar lange Profile miteinander verbunden werden. Verbindungsprofile werden deshalb bewusst vernietet. Bei werkstoffgerechter Verarbeitung bleibt auch die Oberfläche des Bauteils unbeschädigt. Korrosion oder Beschädigungen der lackierten Oberflächen können weitgehend vermieden werden. Bauteile können also schon vorlackiert verarbeitet werden, was zu mehr wirtschaftlicher Effizienz führt.
Für den Einsatz in sicherheitsrelevanten Bereichen wie beispielsweise der Ladungssicherung, ermöglichen Niete eine unlösbare und gleichzeitig prozesssichere Verbindung. Mit entsprechenden Werkzeug-Systemen, die in den Setzprozess integriert werden, lässt sich jeder Setzvorgang dokumentieren. Verarbeiten lassen sich Niete mit wahlweise mechanischen, pneumatisch-hydraulischen oder auch mit Akku-Werkzeugen aus eigener Produktion innerhalb der Titgemeyer Group.
Große Bandbreite von Dicht- und Klebstoffen
Als Vollsortimenter auch in der Befestigungstechnik bietet
Titgemeyer neben der Niettechnologie außerdem eine große Bandbreite von Dicht- und Klebstoffen für den Fahrzeugbau: Konstruktives Kleben ist in nahezu allen Industrie- und Handwerksbranchen zu einem weiteren Schlüsselbegriff für innovative Befestigungstechnik geworden. Auch hier geht es immer stärker um Produkte, die in Mischbauweise entstehen. Wie bei der Niettechnologie lassen sich unterschiedliche Materialien auch mit Dicht- und Klebstoffen problemlos miteinander verbinden. Durch die Spannungsverteilung auf eine größere Fläche wird jedes einzelne Bauteil geringer beansprucht und Kontaktkorrosionen vermieden. Die Oberflächenoptik bleibt unbeeinträchtigt. Hochwertige Kleb- und Dichtstoffe sind überall im Einsatz: Ob im Karosserie- und Containerbau, in der Lüftungs- und Klimatechnik, im Metall- und Schiffsbau oder etwa beim Verkleben von Photovoltaikanlagen. Bei der Produktion eines neuen PKWs beispielsweise werden mittlerweile 15 bis 20 Kilo Klebstoff je Fahrzeug verarbeitet.
Befestigungstechnik Fahrzeugbau Niettechnologie Dicht- und Klebetechnik Fügetechnik Innovation Leichtbau Schienenbau Automobilbau Flugzeugbau Materialmix Schweißtechnik Titgemeyer
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Gebr. Titgemeyer GmbH & Co. KG
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