Startseite Impressum / Kontakt Datenschutz (Disclaimer) Haftungsausschluss
Auto & Verkehr Bildung, Karriere & Schulungen Elektro & Elektronik Essen & Trinken Familie, Kinder & Zuhause Freizeit, Buntes & Vermischtes Garten, Bauen & Wohnen Handel & Dienstleistungen Immobilien Internet & Ecommerce IT, NewMedia & Software Kunst & Kultur Logistik & Transport Maschinenbau Medien & Kommunikation Medizin, Gesundheit & Wellness Mode, Trends & Lifestyle PC, Information & Telekommunikation Politik, Recht & Gesellschaft Sport & Events Tourismus & Reisen Umwelt & Energie Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen Vereine & Verbände Werbung, Marketing & Marktforschung Wissenschaft, Forschung & Technik
  Pressemitteilungen heute: 3
  Pressemitteilungen gesamt: 322.108
  Pressemitteilungen gelesen: 41.908.777x
19.03.2019 | Auto & Verkehr | geschrieben von Jörg Gabes¹ | Pressemitteilung löschen

Gemeinsam in die Arbeit und jeder rechnet für sich ab?

Durch den individuellen Autoverkehr wird die Umwelt belastet. Warum nicht umweltfreundliche Fahrgemeinschaften für den Weg zur Arbeit bilden und dabei Steuern sparen? Das lässt sich realisieren, wenn die Arbeitszeiten der wohnortnahen Kollegen mit den eigenen übereinstimmen. Dieses Verhalten wird vom Fiskus belohnt. Die Entfernungspauschale gilt für jeden Arbeitstag, unabhängig davon, ob man Selbstfahrer oder Mitfahrer ist.

Identische Entfernungspauschale
Wer mit seinem Auto alleine in die Arbeit fährt, kann für jeden Entfernungskilometer zwischen seiner Wohnung und Arbeit 30 Cent absetzen. Pro Arbeitstag geht das einmal. Einen Höchstbetrag gibt es nicht. Wer sich von seinem Arbeitskollegen chauffieren lässt und mitfährt, kann genau den gleichen Betrag absetzen. Allerdings dürfen Mitfahrer nur bis zu 4.500 Euro Entfernungspauschale in Anspruch nehmen.

Höchstbetrag hoch angesetzt
Der Höchstbetrag entspricht umgerechnet einer Wegstrecke von 15.000 Kilometern. Wenn zum Beispiel bei einer vierköpfigen Fahrgemeinschaft an insgesamt 228 Arbeitstagen jeder zu gleichen Teilen abwechselnd der Fahrer ist, kommt jeder auf 57 Fahrer- und 171 Mitfahrertage. Die Höchstgrenze wird bei Mitfahrertagen dann bei 87 Kilometern täglicher Entfernung zur Arbeit erreicht. Sie ist also recht hoch angesetzt und wird in der Regel nicht ausgeschöpft.

Umwege werden nicht berücksichtigt
Werden weitere Kollegen unterwegs eingesammelt und wird ein Umweg zum Betrieb gefahren, kann dieser im Rahmen der Entfernungspauschale nicht geltend gemacht werden. Größere Umwege, um einen Kollegen abzuholen, rentieren sich steuerlich gesehen also nicht, wenn man sich beim Fahren abwechselt. Da ist es besser, es wird an einem zentralen Knotenpunkt ein Treffpunkt vereinbart, zu dem jeder selbst hinfährt und von dort aus wird dann gemeinsam weitergefahren.

Gut für die Umwelt und den Geldbeutel
Wechseln sich die Mitglieder einer Fahrgemeinschaft beim Fahren und Mitfahren ab, so rentiert sich das für alle. Und ein Beitrag zum Klimaschutz ist allemal geleistet, da Benzin, Abgase und Feinstaub durch Reifenabnutzung eingespart wurden. Und auch die Lebensdauer des eigenen Autos steigt durch die geringere Kilometerzahl und die geringere Abnutzung von Verschleißteilen. Was wieder gut fürs eigene Portemonnaie ist. Also mal das berufliche Umfeld checken, ob sich hier nicht ungenutzte Möglichkeiten ergeben!

http://www.lohi.de/steuertipps (http://www.lohi.de/steuertipps.html)

Bildquelle: estradaanton

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.lohi.de
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Werner-von-Siemens-Str. 5 93128 Regenstauf

Pressekontakt
http://www.lohi.de
Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Werner-von-Siemens-Str. 5 93128 Regenstauf

Weitere Meldungen in der Kategorie "Auto & Verkehr"

| © devAS.de